Donnerstag, 4. April 2013

(Buchvorstellung) Der letzte Engel von Zoran Drvenkar

Eigentlich wollte ich euch nicht schon wieder die nächste Buchvorstellung zum Fraß vorwerfen, denn irgendwann wirds ja langweilig oder? Aber ich war so fasziniert von Mottes Geschichte, das ich den Band in 1,5 Tagen durchgelesen hatte.


"Sorry für die schlechte Nachricht, aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein, wir wollten nur, dass du das weißt".
Als Markus, genannt Motte diese Email liest nimmt er sie zuerst nicht ernst, doch das schlechte Gefühl bleibt und er versucht wach zu bleiben auch wenn er es als albern empfindet.
In den frühen Morgenstunden wird er jedoch vom Schlaf übermannt und ist im ersten Moment sehr erleichtert als er aufwacht. Alles nur ein Witz, denkt er sich. Bis ihm auffällt, dass sein Herz aufgehört hat zu schlagen und ihm zwei riesige Flügel auf dem Rücken gewachsen sind.
Er gerät in Panik, und ruft seinen besten Freund Lars an, der gleich zu ihm eilt. Als die beiden Mottes Leiche in seinem Bett finden wird seine Situation dadurch nicht besser, denn "die Familie" die für seine Existenz verantwortlich ist, ist hinter ihm her, denn er ist der erste, der überlebt hat.
All dies weiss Motte allerdings nicht, denn er ist vielmehr damit beschäftigt mit seiner neuen Situation klarzukommen und zieht sich zurück.
Währenddessen wird sein Freund Lars in einen Strudel von Ereignissen gezogen. Er trifft auf ein kleines Mädchen, welchen Gedanken berühren und in Begleitung eines Engels ohne Flügel erscheint. Auch sie ist ein Geschöpf "der Familie" und auf der Flucht, denn ihre Geschwister und Gouvernanten wurden in nur einer Nacht ermordet.
Die beiden sind zugleich auf der Suche nach Motte, denn nichtnur die Familie sondern auch Lazar, der sich in den Kopf gesetzt hat ihn und "die Familie" zu zerstören ist hinter ihnen her. Doch warum? Und was ist mit Motte passiert? Gibt es wirklich Engel?


Mein Fazit:

Ich war total hin und weg von dem Schreibstil, es ist als sitzt dir jemand gegenüber, der dir diese Geschichte erzählt. Von Anfang an, hatte ich Bilder im Kopf und es viel mir trotz der vielen Charaktere leicht den Überblick zu behalten. Auch fand ich es sehr spannend und etwas befremdlich Lazars Sicht in der "Du"-Form zu erleben. Ja ihr habt richtig gehört, Zoran Drvenka spricht dich direkt an: "Stell dir vor, wenn du..."
Es war sehr erschreckend, denn Lazar ist der Gegenspieler und dennoch war er einer der Charaktere, die ich am besten verstehen konnte und ich kann seine Beweggründe voll und ganz verstehen. Von Motte erfährt man sehr wenig, obwohl er die Hauptperson ist. Er erzählt wie es zu all dem gekommen ist und es gibt sehr viele Sprünge zwischen Orten und Zeiten, jedoch bleibt die Geschichte leicht verständlich.
Das Buch ist allerdings sehr brutal an manchen Stellen von daher eher etwas für Jugendliche und Erwachsene.
Ich kann es kaum erwarten, dass der 2. Teil erscheint, jedoch gibt es leider noch kein Erscheinungsdatum.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...