Freitag, 12. April 2013

(News) Filmkritik Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe

Heute war es endlich soweit! Abends ging es sofort ins Kino denn ich wollte unbedingt wissen, wie dieses tolle Buch verfilmt wurde. Da ich ein absoluter "Beautiful Creatures" - Fan bin, bin ich natürlich mit einiger Skepsis in den Film.
Zumal ich auch schon einige negative Berichte gelesen hatte, was mich noch kribbeliger machte. Aber ich bin was Verfilmungen betrifft sehr offen und ich weiss, das man selten ein Buch 1:1 Verfilmen kann, was eine Tatsache ist, die viele anprangern. Aber man muss sich auch zu Augen führen, dass eine komplette Verfilmung des gesamten Inhaltes locker 3-4 Stunden wären. Wer hält es denn so lange im Kino ohne Kopfschmerzen aus. Und auf 2 Filme aufteilen? Neeeiiiinnnn reine Geldmache! Also werden wir mit diesen Kompromissen leben müssen. Die Frage ist immer nur, wie viele sind vertretbar?



Die Kinos sind voller Hoffnung. Es sei das neue Twilight, so die Manager. Aber gleich vorab, so ist es zum Glück nicht.
Als ich im Saal saß und der Film anfing, war das erste positive was mir auffiel, das Ethan die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, genau wie im Buch. Die Kameraaufnahmen und das Setting waren von Anfang an sehr gut gestaltet und das Beste: Ethan und Lena wirkten völlig normal, vor allem Ethan war definitiv kein Covermodel, was ihn nur umso sympathischer machte.
Auch hielt man sich sehr ans Buch, bis auf das Amma eine Doppelrolle bekam und zum Ende hin der Twist sehr gekürzt und geändert wurde. Aber das war ein Zeitthema, da der Film so schon seine 2 Stunden hat. Zum Schluss war wieder alles wie im Buch, nur das man keinen ersten Blick auf John bekam, aber das ist nicht schlimm.
Die Schauspieler haben meiner Meinung nach auch einen sehr guten Job gemacht. Im Gegensatz zu den deutschen Syngronsprechern. Sorry, aber das war echt Murks.
Die Emotionen wirkten teilweise nicht echt. Mrs Lincoln war jedoch genial, ihre Rolle kam genauso wie Macon super rüber.
Auch fand ich die Kostüme, beim Bürgerkriegsfest wunderschön ausgewählt und authentisch. Die Spezialeffekte dagegen haben mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, dafür jedoch Lena, denn sie wurde wunderbar gespielt, was aber auch dafür gesorgt hat das sie genauso unreif wirkte wie im Buch.

Mein Fazit:

Alles in allem eine runde Sache die man auch super nachvollziehen kann, ohne das Buch gelesen zu haben. Nur die schlechte Synchronisation hat mich teilweise doch genervt.

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