Samstag, 29. Juni 2013

(Buchvorstellung) Die Bestimmung / Divergent von Veronica Roth

Jetzt bin ich gestern doch sehr schnell mit "Divergent" (auf Deutsch: "Die Bestimmung") von Veronica Roth durchgekommen. Das letzte Drittel war sehr rasant und spannend geschrieben.


Beatrice wächst in einer überschaubaren kleinen Welt auf, der der Altruan. Die Altruan sind eine von fünf Fraktionen zwischen denen sich die Menschen entscheiden müssen. Sie repräsentieren ihren Charakter. Doch Beatrice fühlt sich, als hätte sie eine Maske aufgesetzt, die graue eintönige Kleidung, das Desinteresse an sich selbst und die permanente Hilfsbereitschaft fühlen sich falsch an.
Vielmehr wird sie von den Ferox angezogen, die Fraktion der Furchtlosen.
Im Alter von sechzehn Jahren muss sie wie alle anderen auch wählen ob sie bei ihrer Familie bleibt oder sich eine neue Fraktion sucht. Um den Teenagern bei dieser Entscheidung zu helfen wurde ein Test entwickelt der die Neigungen den Jugendlichen offenlegt. Doch Beatrice' Ergebnisse sind alles andere als eindeutig. Sie trägt die Eigenschaften von drei Fraktionen in sich und das macht sie gefährlich für die Regierung denn es ist schwerer sie zu kontrollieren. 
Beatrice verspricht, es für sich zu behalten und entscheidet sich den Ferox beizutreten.
Doch die Einstellungstests sind hart und in den Schatten brodeln die Konflikte der einzelnen Fraktionen...

Mein Fazit:

Am Anfang war ich sehr damit beschäftigt die Charaktere zu verstehen und den Weltenaufbau. Beatrice kommt von Anfang an sehr erwachsen rüber und es fällt einem leicht ihrer Story zu folgen. Auch die Nebencharaktere sind sehr tiefgründig was nicht immer der Fall ist von daher war ich positiv überrascht. Während Peter der typische Mistkerl ist, ist Christina zwar eine gute Freundin aber doch teilweise etwas egoistisch. Al wird von Anfang an als labil beschreiben wodurch seine Entwicklung nicht sonderlich überraschend ist.
Von Four war ich begeistert, er ist für seine achtzehn Jahre sehr erwachsen und kein bisschen machohaft, einfach nur ein netter Kerl von nebenan.
Auch fand ich es gut, dass sie nicht gleich das typische Jugendbuchszenario durchzuleben hatte: Sie trifft auf den nächstbesten Typen, die beiden verlieben sich, dann kommt die Dreiecksbeziehung, Streit und schwupps wieder zusammen. Nein hier entwickelt sich das ganze sehr langsam und man hat als Leser am Anfang auch keine Ahnung wer es sein wird.
Generell war das Buch bis auf ein paar Kleinigkeiten wenig vorhersehbar.
Die Geschichte an sich ist für ein Jugendbuch sehr gewalttätig und schonungslos geschrieben was ihr einen rauen Charakter verleiht.
Die Gewalt fand ich persönlich nicht schlimm, könnte aber dem ein oder anderen doch sauer aufstoßen. Was mir nicht gefallen hat war, dass es den Schauplätzen oft an Tiefgründigkeit gefehlt hat. Sie werden recht oberflächlich beschrieben wodurch es mir oft schwerfiel Bilder in meinem Kopf zu erstellen.



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