Mittwoch, 19. Juni 2013

(Buchvorstellung) Phoenix von Elizabeth Richards

Ich habe die Tage gezählt bis zum Erscheinungsdatum des 2. Bandes von "Black City" und dann war es endlich da! Und in 7 Stunden leider schon verschlungen, das Buch hatte einfach zu wenig Seiten wie alle fesselnden Geschichten... Nichtsdestotrotz hat es mich fast so sehr mitgerissen wie der erste Band.


Ash ist überglücklich, denn er lebt, was keine Selbstverständlichkeit ist. Nach seiner missglückten Hinrichtung wird er jede Nacht von Alpträumen geplagt, aber er hat gelernt, dass es manchmal besser ist schnelle Entschlüsse zu treffen. Wer weiß, ob er noch einmal die Gelegenheit haben würde und so ist sein Glück perfekt als Natalie zustimmt ihn zu heiraten. Doch ein Schatten schwebt über den beiden. Purian Rose setzt Ash ein Ultimatum. Entweder er stimmt für seinen Gesetzesentwurf, die Darklinge endgültig hinter die Mauern zu sperren oder Natalie wird sterben.
Was ist wichtiger, das Leben Tausender oder das von Natalie? Ash entscheidet sich und muss mit den Konsequenzen leben, die die Bevölkerung in einen neuen Krieg treiben.
Als Elijah, der Bastet, den Natalie aus dem Labor befreit hat, auftaucht und von einem Mittel spricht welches Rose vernichten kann, machen sich die drei auf den Weg die Regierung zu stürzen, aber Elijah hat auch Augen für Natalie...


Mein Fazit:

Black City hatte mich umgehauen, der Schreibstil, der Weltenaufbau, die Charaktere ... einfach alles. Somit hatte ich etwas Angst, dass der 2. Band die typischen Fortsetzungskranheiten haben wird, doch ich war positiv überrascht.
Die Geschichte geht flüssig weiter und auch der Schreibstil hat sich vielleicht sogar noch etwas noch oben entwickelt. Die Handlung ist genauso gefühlsmäßig und oft auch brutal und schonungslos erzählt wie schon im ersten Teil.
Dementsprechend war ich schnell wieder drin und hatte den Band auch nach ein paar Stunden durch. Wenn es nach mir ginge, könnten Elizabeths Geschichten gerne doppelt so viele Seiten haben und ich bin jetzt schon traurig, dass nach "Wings" die Reihe vorbei sein wird.
Ash ist mir hier noch mehr ans Herz gewachsen und er entwickelt sich charaktermäßig weiter, was man von Natalie leider nicht behaupten kann. Sie ging mit tierisch auf die Nerven.
Neben Ash mochte ich auch Elijah total. Klar, es geht in eine vorhersehbare Richtung, aber irgendwie  tat er mir auch leid, denn im Grunde ist er alleine. Dass er Anschluss an Nathalie sucht, kann man verstehen. Nur eine Sache war wieder zu vorhersehbar:
Ist es jetzt Standart, dass jedes Jugendbuch im zweiten Band eine Beziehungskriese durchmachen muss und das dann immer ein dritter Kerl (hier Elijah) dazukommt? Das hat mich leider doch gestört und wurde nur durch die umwerfende Story gerettet. welche alles war, nur nicht vorhersehbar (großer Pluspunkt, den Verrat habe ich nicht kommen sehen!).
Mir fällt es schwer hier tiefer in die Geschichte, und vor allem die Handlung vorzudringen, denn das würde leider Spoiler nach sich ziehen.
Man bekommt weitere Einblicke in die Regierung und nicht jeder ist das, was er vorgibt. Dies gilt besonders für die Leute in der Widerstandsbewegung, wo auch ich ab und an überrascht wurde.
Leider waren die Seiten sehr schnell ausgelesen und abrupt zu Ende. Kennt Ihr das? Gute Bücher haben immer gefühlt zu wenig Seiten ...
Der Cliff-Hanger ist zwar doof aber gibt zum Glück Anhaltspunkte wie es weitergeht von daher ist es zu verschmerzen.
Ganz klare Leseempfehlung. Nur einen Punkt Abzug aufgrund der typischen Beziehungskriesendramen die mir echt irgendwann zum Hals raushingen, ich hätte das an Ashs Stelle nicht mitgemacht!



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