Samstag, 14. September 2013

(Buchvorstellung) Boy Nobody von Allen Zadoff

Oh Ihr merkt es schon, diese Woche steht ganz im Zeichen von Allen Zadoff. Und das Ist gut so!
Und für die Englisch-Muffel unter euch. Dieses Buch von ihm gibt es, obwohl ich das englische besitze, sogar auf Deutsch!


„Man muss nicht Gott sein, um über Leben oder Tod zu entscheiden. Man muss nur bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.“

Er ist 16, geht zur Schule, hat einen besten Freund, und zieht oft um. Nichts ungewöhnliches oder? Das denkt seine Außenwelt auch, denn er ist gut. Mit 12 Jahren hat man angefangen ihn zum Killer auszubilden und heute ist er einer der besten Leute aus "dem Programm". Er geht zur High School, freundet sich mit den Kindern seiner Opfer an und verschwindet wieder.
Doch sein neuster Auftrag ist anders. Denn da ist Sam. Die Tochter des den Bürgermeisters von New York. Durch sie möchte er an ihren Vater herankommen. Sein neustes Opfer. Doch Sam ist anders. Sie weckt Gefühle in ihm, von denen er dachte sie würden nicht mehr existieren und plötzlich beginnt er seine Stellung im Leben zu hinterfragen. Doch ihr Vater ist ein Feind Amerikas. Oder?

Mein Fazit:

Das Cover an sich ist meiner Meinung nach ok. Das Bild ist schön und passend gewählt. Die orangene Schrift war jedoch nicht so mein Fall. Gut fand ich, dass die Seiten außen in dem gleichen orange gehalten sind, was dem Buch etwas blutrünstiges gibt. Und darum gehts hier ja oder?
Wie immer ist man gleich mitten drin in der Story und sieht die Welt durch die Augen des jungen Auftragskillers. Er hat viele Namen, Sam stellt er sich als Benjamin vor. 
Am Anfang hat er sein Ziel klar vor Augen. Alles wie immer, und nach dem gleichen Schema. Doch Sam ist klug. Vielleicht zu klug. Durch die Tatsache, dass ihr Vater berühmt ist freundet sie sich nicht so schnell mit neuen Leuten an und hält auch Benjamin auf Abstand. Doch dem rennt die Zeit davon, denn er hat nur 5 Tage um seinen Job zu erfüllen. Dementsprechend verbringt er viel Zeit mit der klugen Sam und ihrem Vater. Man merkt wie sehr er mit sich ringt und wie die Erinnerungen an seine eigene Familie wieder in ihm aufkeimen wodurch ein Tag nach dem anderen vergeht ohne dass er es durchzieht. Mehr noch, Benjamin fängt etwas mit Sam an wodurch er sich auch noch Probleme mit seinen Arbeitgebern an Land holt.
Sam war mir von Anfang an sympathisch und ich muss gestehn ich konnte sie überhaupt nicht einschätzen. Als ich Anfing dieses Buch zu lesen war ich mir ziemlich sicher zu wissen wie diese Geschichte ausgeht. Denkste! Ich war komplett überrumpelt, denn DAS hätte ich nicht erwarten. Hut ab!
Auch der Schreibstil konnte mich wie immer überzeugen. Der Autor erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive des Protagonisten welche abwechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit springt. Man wird förmich in das Buch hineingezogen, denn ich hab es in einem Rutsch durchgelesen. Also knappe 340 Seiten an einem Tag und es kam mir vor als seien es nur 100 gewesen.
Getoppt wurde das Ganze noch durch den typischen Humor des Autors und ich kann das Buch ganz klar weiterempfehlen! Ich freue mich auf den nächsten Band, der 2014 erscheinen wird!

Auf Deutsch:

Kommentare:

  1. klingt gut, werd ich mir auch mal genauer anschaun

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  2. Tolle Rezension, jetzt weiß ich wenigstens, dass es berechtigterweise auf meiner Wunschliste steht. ;)

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Du solltest es dir echt kaufen :)

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