Freitag, 6. September 2013

(Buchvorstellung) Mystic City - Das gefangene Herz / Mystic City von Theo Lawrence

Ich hatte so viel gutes von diesem Buch gehört, dass ich es mir unbedingt kaufen musste. Und das obwohl ich mehr als genug Bücher habe, die unbedingt gelesen werden sollten. Aber gut, gleich vorab, das Buch war es wert!


Die Klimaerwärmung hat ihre Spuren hinterlassen und so gleicht New York nun Venedig. Aber das ist nicht das einige Problem womit die Menschheit nun zu kämpfen hat. Eine Gruppe Menschen, und nicht gerade wenige, haben sich dazu bekannt Mystiker zu sein und über magische Fähigkeiten zu verfügen. Dies ist der Regierung ein Dorn im Auge da diese Menschen über mehr Macht verfügen als sie selbst. Somit entstand schnell eine Hetzjagd und sämtliche Mystiker müssen sich registrieren. Ihnen wird zwei Mal im Jahr die Energie entzogen welche zur Stromversorgung der Stadt genutzt wird. Dies gilt jedoch offiziell als Sicherheitsmaßnahme da ihnen vorgeworfen wird, vor einigen Jahren ein schweres Attentat begangen zu haben.
Die reiche Gesellschaft hat sich ein neues zu Hause, weit über der Stadt in den Wolken, geschaffen um dem verdreckten New York zu entkommen welches immer noch als Heimat der Armen und der Mystiker herhält.
Auch Aria ist aus der gehobenen Schicht und lebt ein Sorgloses Leben. Zumindest fast. Seit sie eine Überdosis an Stic, einer Droge, genommen hatte hat sie ihr Gedächtnis verloren. Ihr Verlobter Thomas versucht alles um sie wieder für sich zu gewinnen. Doch sie kann sich an nichts erinnern. Warum hat sie sich in ihn verliebt? Er ist der Sohn jener Familie, die seit Jahren mit ihrer im politischen Krieg ist.
Alles, an das sie sich zu erinnern versucht fühlt sich falsch an. Bis sie in den Tiefen von New York auf Hunter trifft.
Warum fühlt sie sich ihm gegenüber so verbunden und Thomas so entfremdet?

Mein Fazit

Zuerst einmal das Cover. Das ist wunderschön und trifft den Begriff mystisch zu 100 Prozent. Das war das erste, was mir auffiel als ich das Buch in der Hand hielt.
Nachdem ich angefangen hatte brauchte es keine zwei Seiten bis ich fasziniert war von Arias Welt.
Ich hatte die komplette Zeit ein "Final Fantasy" Feeling. Ich kann nicht einmal erklären warum aber Fans dieses Spiels werden es verstehen. Man fühlt sich verzaubert und man fühlt sich in einer Mischung aus Film und ja, ich traue ich das zu sagen, Spiel.
Der Autor gelingt es, eine Dystopie zu erschaffen die alles andere als endzeitmäßig erscheint. Es ist als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Arias Familie ist grausam und stellt ihre politischen Ziele über das Wohl ihrer Tochter was sehr erschreckend ist. Man leidet mit der Protagonistin mit welche sich permanent versucht zu erinnern und es scheint für sie unmöglich ihrer Situation zu entfliehen.
Hier muss ich sagen, war es eine tolle Sache direkt in die Story hineingeworfen zu werden. Das Buch beginnt mit ihrem Gedächtnisverlust und man erfährt nach und nach, was passierte auch wenn es lange dauert.
Thomas konnte ich allerdings bis zum Ende nicht wirklich einschätzen. Er scheint jedoch komplett hinter seiner Familie zu stehen.
Generell war das Buch sehr unvorhersehbar was ich toll fand. Es gab dauernd eine Wendung die ich nicht kommen sah und auch nicht vermutet hätte. Außer wer der Verräter am Ende war. Das hatte ich befürchtet.
Zu Hunter kann ich nur wow sagen, man liest Arias Begeisterung für ihn aus jeder Zeile heraus und auch ich war hin und weg. Man kann ihn nur lieben!
Genauso wie Turk. Ihn konnte ich mir bildhaft vorstellen und er war mir sehr sympathisch!
Die Antagonisten fand ich auch recht tiefgründig, was ich so gar nicht erwartet hätte. Genauso wie die Nebenrollen.
Ich war bis zur letzten Seite von diesem Buch gefesselt und kann den zweiten Teil kaum abwarten.
Das einzige was mich gestört hat war, dass sich Hunter und Aria ein bisschen schnell ineinander verlieben aber die Story drum herum ist mit viel Action gespickt was das Ganze wieder wettmacht!


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