Dienstag, 1. Oktober 2013

(Buchvorstellung) Guardians of Secret Power von Peter Freund

Nach vielen relativ dünnen Büchern hatte ich jetzt mal wieder eins mit doch recht großem Ausmaß, denn "Guardians of Secret Power" ist mit 600 Seiten definitiv ein "dickes Ding".
An dieser Stelle vielen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.


Als Nele am Abend ihres 15. Geburtstages auf dem Heimweg von einer Gruppe Menschen angegriffen wird, die sich als Monster entpuppen, verändert sich ihr Leben abrupt.
Sie wird gerade rechtzeitig von fünf Jugendlichen in ihrem Alter gerettet und ihr Anführer, Taha drückt ihr eine Visitenkarte in die Hand.
Er gehört zu den Guardians of Secret Powers die die Menschen vor den Erscheinungen der Finsternis beschützen.
Es stellt sich heraus, dass auch Nele eine von ihnen ist. Doch nicht nur das krempelt ihr altes Leben um, nein Tahas grüne Augen ziehen sie nahezu magisch an.
Doch Nele ist in Gefahr, denn auch die böse Seite zeigt Interesse an ihr...

Mein Fazit:

Gleich vorab, ich bin sehr locker an dieses Buch herangegangen, da mir klar war, ein Buch für Kinder/Jugendliche in der Hand zu halten. Darum hatte ich mich mit meinen 24 Jahren einfach auf gute Unterhaltung gefreut.
Das Cover finde ich sehr ansprechend und passt zur Zielgruppe wobei es mich ein bisschen an einen Manga erinnert hatte und dementsprechend war ich neugierig auf den Inhalt!
Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich flog am Anfang regelrecht durch die Seiten. Auch die Protagonistin Nele war mir sehr sympathisch zumal sie sich altersgerecht benimmt. Mit anderen Worten "ohje die Pubertät hat zugeschlagen" worüber ich oft schmunzeln musste, gerade in Bezug auf ihre Familie. Sie selbst ist einfach nur ein normaler Teenager der aber deutlich mit seinen Aufgaben wächst.
Das am Anfang viele Leute vorgestellt werden ist normal und ich kenne das auch kaum anders, aber hier hat es leider wirklich den Rahmen gesprengt. Irgendwann kam ich nicht mehr mit zumal einige nur kurz auftauchen und dann irgendwann später wieder in Unterhaltungen zur Sprache kommen. Da musste ich wirklich überlegen wer das denn war...
Generell wurde hier viel zusammengewürfelt, da tauchten auf einmal die Illuminati, das Siegel des Teufels etc auf, gemischt mit Jugendlichen die von Indianern und Wikingern abstammten. Das wurde mir dann irgendwie zu bunt...
Auch tröpfelt das Buch am Anfang vor sich hin. Zwar sympathisch, aber eben langweilig. Später nimmt es an Fahrt auf, wird aber durch die große Menge an Personen die man alle zuordnen muss wieder gebremst.
Die Idee fand ich toll, die Protagonistin für ihr Alter wirklich gelungen und die Stadt Berlin hat nun einmal ihren Charme, keine Frage!
Aber alles in allem konnten mich die Geschichte leider wegen der unübersehbaren Schwächen des Buches nicht vom Hocker hauen.
Die Story ist definitiv solide, jedoch für eine junge Zielgruppe (vielleicht 10-13 Jahre) aber dafür ist die Seitenanzahl natürlich erdrückend. Ich hätte in diesem Alter nicht zu so einem Wälzer gegriffen.


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