Donnerstag, 17. Oktober 2013

(Gequatschtes) Rezensionsexemplare ja/nein?!

So die Woche neigt sich dem Ende zu und nach einigen interessanten Gesprächen auf der Buchmesse kam mal wieder das Thema Rezensions-/Leseexemplare auf und da gehen die Meinungen ja deutlich auseinander.

Ich selbst gehöre zu der Fraktion, die recht viele Rezibücher vorstellt weil ich das Ganze für einen tollen Deal halte. Rezension gegen Buch. Nicht mehr nicht weniger. Denn sind wir doch mal ehrlich, wir lieben Bücher und die Verlage lieben Werbung! Also im Endeffekt eine Win-Win Situation unter folgenden Bedingungen:


  • Ich persönlich denke, man muss den Verlag einfach etwas bieten können! Wenn ich 5 Leser und 20 Klicks am Tag habe bin ich der Einzige der davon profitiert... Habe ich aber 100+ Leser und 500-1000 Seitenaufrufe (wäre jetzt bei meinem Blog so) sieht die Sache schon wieder anders aus. Denn es sind ja nicht nur die Leser, die wichtig sind, sondern auch die Laufkundschaft. Hier hat der Verlag den Vorteil, dass mindestens 500 Leute zumindest den Header lesen und das Cover sehen. wenn davon 3 das Buch kaufen und 2 es ihren Freunden empfehlen entsteht schon ein Gewinn
  • Auch finde ich es ganz wichtig unabhängig zu sein. Blogs die jedes Rezensionsexemplar mit 5 Sternen bewerten sind mir suspekt. Wenn ich ein Buch furchtbar finde, dann sage ich das auch, ABER: Mit Begründung. Ein fand ich doof reicht hier nicht! Wenn mir etwas nicht gefällt, dann sage ich auch was mich stört. Das der Verlag über mittelmäßige und negative Rezensionen nicht erfreut ist und Luftsprünge macht sollte jedem klar sein. Aber ich hatte auch noch keinen Verlag, der sagte: Mmh sorry, du bekommst nix mehr, XY bewertet besser. Dementsprechend finde ich unabhängige neutrale Bewertungen sehr wichtig.
  • Ohje der Neidfaktor. Das Tabuthema was keiner anspricht. Ich habe letztens bei LovelyBooks einen Beitrag gelesen, wo die Themenstellerin unglaublich über eine Bloggerin hergezogen hat, die monatlich Rezensionsexemplare bezieht. Na und? Wenn sie das packt, warum denn nicht. Sie arbeitet doch dafür. So eine Rezension schreibt sich nicht von alleine. Man sitzt da durchaus seine Zeit dran und was einige nicht bedenken, man hat eine Deadline und man MUSS das Buch lesen. Reziexemplare abbrechen ist ein absolutes No-Go für mich.
  • Die Sache mit dem Bedanken. Ich habe schon öfter gelesen "Blogs die überall ein -Danke an den Verlag XY- dastehen haben nehme ich nicht mehr ernst, die sind nicht mehr unabhängig." Also mich hat man zum Danke-Sagen erzogen und ich finde es durchaus gerechtfertigt den Verlag zu verlinken. Und mal ehrlich, jeder Depp schafft es doch den Titel bei Amazon etc. einzugeben um das Buch zu kaufen. Es wäre nicht schlimm es nicht hinzuschreiben, aber ich finde es nett, denn der Verlag unterstützt den Blog ja dennoch und geht das Risiko ein, dass das Buch schlecht bewertet wird.
  • Die chinesische Mauer nachbauen sollte man mit Rezensionsexemplaren auch nicht. Also wer welche anfordert, der sollte sie auch zeitnah lesen. Ich glaube 4 Wochen sind die normale Frist. Leute, das ist machbar!
Was denkt Ihr darüber? Woher kommt die ewig wieder aufkeimende Disskussion zu dem Thema? 
Also meine Meinung in der Kurzfassung: Ich find's ok, meinetwegen auch einige im Monat, wenn der Blogger es lesen kann und neutral bleibt. Schöngeredete Rezensionen, aus Angst keine Bücher mehr zu bekommen gehen überhaupt nicht! Ansonsten finde ich es eine tolle Sache, denn Bücher gehen ins Geld, keine Frage. Werbung aber auch von daher profitieren beide Seiten. Ich kaufe immer noch viele selbst (obwohl ich meinem SuB versprochen habe es zu lassen, aber wie das bei den Süchtigen nun mal ist, es klappt nicht). Was mir allerdings auffällt ist, dass ich zuerst die Reziexemplare lese (klar) und meine eigenen somit den SuB verschönern. Aber bis Weihnachten wird die Hälfte abgebaut! Hoffentlich...

Kommentare:

  1. Ich sehe das ganz ähnlich wie du. Nicht nur bei Büchern ist das so.
    Auch bei allen anderen Kooperationen. Allerdings ist bloggen ja auch nicht nur dazu da "Geschenke" zu bekommen. (was viele ja denken)
    Lieben Gruß ♥

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    1. Richtig, und ich glaube, da liegt das Problem. Die eine Hälfte denkt: Die/Der führt den Blog nur um kostenlos einzukassieren. Aber ich finde das merkt man ganz schnell an der Qualität. Mein Blog war ein Spaßprojekt für meine Zwischenprüfung da ich kein HTML konnte. Und dann hat‘s Spaß gemacht und er ist gewachsen und gewachsen! Mittlerweile ist es mein "Baby" und ich habe richtig Spaß daran. Wenn ich mir meine ersten Rezensionen anschaue gruselt es mich. Aber sie sind immer noch online, da sie auch mir zeigen, dass ich mich verbessere und diese immer ausdrucksstärker werden. Man muss mit dem Herzen dahinter stehen. Deswegen wird‘s bei mir auch nie GoogleWerbung geben. Das ruiniert mir nur das Design *lach*

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  2. Ich sehe das genauso wie du. Auch ich bekomme Rezensionsexemplare mit meinem anderen Blog. Ich versuche, so schnell wie möglich diese zu lesen. Es ist natürlich eine Verpflichtung, aber ich mache das alles aus Leidenschaft. Sonst würde ich sicher nicht anfragen. Es macht Spaß, die eigene Meinung mit einzubringen. Und vor allem auch ehrlich zu bewerten. Das liegt mir ganz besonders am Herzen. Alles andere wäre ungerecht. Liebe Grüße

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    1. Richtig, solange man ehrlich ist sehe ich da auch kein Problem dabei.

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  3. Also ich finde das nicht schlimm. Wenn ich das mal mit mir vergleiche - Ich als Beautybloggerin bekomme etwas öfter Produkte zugeschickt um sie vorzustellen und in Form einer Make Up Kreation zu zeigen. Klar, ich hab auch eine etwas größere Reichweite, aber im Endeffekt ist es dasselbe. Du wirst für deinen Aufwand entlohnt, indem du das Buch eben mal so bekommst. Der Deal ist insgesamt also fair, denn machen wir uns nichts vor - keine Werbung dieser Welt ist umsonst. Ich sehe daran nichts Verwerfliches, solange die Meinung immer die Eigene bleibt. Manche Blogger haben das nicht drauf (einem geschenkten Gaul...) aber die kann man relativ schnell herausfiltern und meidet sie dann eben.
    Jeder, der dann sagt "och das ist ja so schlimm" hat das Prinzip der Werbung nicht verstanden. Blogs sind heute fast das wichtigste Telemedium, um potentielle Kunden zu erreichen. Dennoch ist ein Blog aber deswegen nicht weniger Wert, als beispielsweise Radiowerbung oder ein Werbe-Banner irgendwo im Internet. Und da beschwert sich schließlich auch niemand.

    Ich würde also sagen - definitiv ja. Es ist nichts dabei, wenn man sich seinen Aufwand so entschädigen lässt.

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    1. Stimmt, und ich selbst lese auch lieber die Meinungen auf Blogs, denn da steht ein Mensch dahinter der seine Erfahrungen preisgibt und kein Werbespot :)
      Es ist nur wichtig, dass man es nicht der Werbung zuliebe mach. Ich denke es ist und bleibt eine Gradwanderung da es immer Leute geben wird, die das nicht gut finden, aus welchen Gründen auch immer. Solange man die Sache ordentlich bewertet finde ich es nachwievor gut!

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  4. Ich sehe das genauso wie du. Ich schreibe ja ebenfalls einen Bücherblog und seit Jahren bekomme ich Rezensionsexemplare. Ich bemühe mich immer eine sehr sehr ausführliche und ehrliche Rezension dazu zu schreiben. Wenn mir das Buch nicht gefällt, schreibe ich das auch und versuche nicht, das Buch gut zu reden nur weil ich es von einem Verlag "geschenkt" bekomme habe ... ich habe auch schon Rezensionsbücher - wenn sie mir gar nicht gefallen haben - abgebrochen, dann aber trotzdem eine Rezension dazu geschrieben und erläutert, wieso ich es nicht zu Ende gelesen habe, etc.

    Und das mit dem Danke ... was für ein Schwachsinn. Ich schreibe auch immer unter meine Rezension ein "Danke" an den Verlag ... das gehört sich so.

    Sehr schöner Beitrag :-)

    LG
    Ivy

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    1. Danke :)
      Abgebrochen habe ich noch kein RE, denn ich denke ich bin es dem Verlag schuldig es durchzulesen um es komplett bewerten zu können. Nur weil es mir nicht gefällt heißt es nicht, das andere das genauso sehen müssen.
      Das mit dem "Danke" finde ich auch total wichtig.

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  5. Ich habe noch nie ein Rezensionsexemplar bekommen, außer wenn ich eines gewonnen habe für eine Leserunde oder so.
    Zwei Mal habe ich versucht, Verlage anzuschreiben und da ich überhaupt keine Rückmeldung bekommen habe, lasse ich es einfach.
    Zwar muss ich ehrlich sagen, dass ich schon ein kleines bisschen neidisch bin, da mir einfach auch das Budget fehlt, um mir ständig Bücher zu kaufen.
    Auch wenn ich ein Buch zum Rezensieren gewinne, gebe ich da ehrlich meine Meinung dazu ab.
    Ich möchte authentische Rezensionen schreiben und nicht jedes Buch mit 5 Sternen benoten.

    Ich würde mich zwar wirklich darüber freuen, wenn mal ein Verlag auf mich aufmerksam wird, aber wenn nicht, kann ich auch nichts machen.
    Und somit habe ich auch Zeit, Bücher zu lesen, die schon etwas älter sind und vielleicht nicht so bekannt
    Meist gibt es ja immer einen richtigen Schwall von Rezensionen für die neuesten Bücher und das finde ich etwas übertrieben.

    Liebe Grüße
    Lyiane

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    1. Mhh, die wenigsten Verlage schreiben einen an, da sie einfach sehr viel Nachfrage bekommen. Ich hab auch schon Absagen bekommen. Ein Verlag hatte mir sogar hoch und heilig auf der Buchmesse versprochen mir ein bestimmtes Buch zukommen zu lassen und als ich dann die verantwortliche Person kontaktierte hieß es nene lass mal. Passiert, lag in dem Fall zwar an einem Kommunikationsproblem innerhalb der Firma aber Absagen sind schon normal hier, weil einfach viele anfragen.
      Ich würde es an deiner Stelle noch einmal versuchen wenn du ein Buch findest das dich sehr interessiert. Du hast ja einen tollen Blog.
      Es ist auch abhängig vom Verlag. Es gibt sogar welche, die extra Unterkategorien für Blogger haben, die wollen das man sie anschreibt und eben auch welche, die sofort sie Flucht ergreifen.
      Das mit dem Budget kenne ich. Ich hab mal zusammengerechnet, das ich im Monat, wenn ich alle Bücher vom Wert her zusammenrechne auch über 100 Euro komme, das ist Wahnsinn…
      Das mit dem Rezensionsschwall ist mir auch schon aufgefallen. Die Verlage wollen ja Werbung für die neueren Bücher, und das sind dann die die alle bekommen *lach* ich versuche momentan meine eigenen wieder mit dazwischen zu schieben, ich will unbedingt noch "Silber" lesen aber übernächste Woche kommt schon "Legion" raus, das wird wieder nix.

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  6. Ein wirklich schöner Beitrag, dem ich mich absolut anschließen kann. Ich bewundere und bemitleide gleichzeitig die Leute, die mehrere Rezensionsexemplare in einem Monat bekommen, denn das bedeutet auch viel viel Arbeit. Für mich bedeutet ein Rezensionsexemplar immer auch Druck, denn ich möchte das Buch zeitnah lesen und bewerten, das finde ich nur fair. Ich stelle also auch meine eigens gekauften Bücher dafür zurück. =)

    LG
    Anja

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    1. Ja, es ist immer ein zweischneidiges Schwert, meine eigenen Bücher stapeln sich und schreien schon nach Aufmerksamkeit.
      Es liegt ja immer an einem selbst, wie viele man anfragt, denn je qualitativer die Rezensionen sind, desto eher bekommt man Bücher. Also 10 Bücher anfragen in der Hoffnung 2 zu bekommen kann schnell schief gehen wenn man auf einmal alle hier liegen hat.
      Ich schreibe meistens die Rezension, blättere durch das Verlagsprogramm und wenn ich was Interessantes finde frag ich es an und wenn nicht, dann warte ich auf die nächsten Neuerscheinungen. Das ist dann die Zeit für meine eigenen Bücher :)

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  7. Ein schönes Thema zum Diskutieren, liebe Sonja. Ich sehe das im Großen und Ganzen genaus wie du. Wenn ich ein Rezensionsexemplar erhalte, dann lese ich es in einer Frist von maximal 4 Wochen und bewerte es mit meiner ehrlichen Meinung. Ich halte es allerdings so, dass ich bei einem Buch, was ich wirklich als grottenschlecht empfinde, vorher noch einmal mit dem Verlag Kontakt aufnehme. Die meisten freuen sich darüber und zum Glück ist das eher selten der Fall. Ich bekomme nicht all zu viele Rezensionsexemplare und meist auch nur die, die ich wirklich haben will. Darum gibt es auf meinem Blog eher selten Rezensionen zu Büchern, die ich gar nicht mochte. Ganz liebe Grüße, Karin

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    1. Danke meine Liebe, ich hatte bis jetzt nur 2 wirklich schlechte Rezensionsexemplare. Eins von vorablesen und das andere waren "Die 13 Heiligtümer" und bei letzterem war es eher mein Geschmack denn es gab durchaus Leute die es gut fanden.
      Dem Verlag Bescheid zu sagen ist glaube ich eine gute Idee obwohl es wie gesagt noch nicht vorkam, dass ich deswegen Ärger bekommen habe und das finde ich auch wichtig. Denn es geht ja um Ehrlichkeit.
      Sicher ich frage auch nur die an, die ich unbedingt lesen will, aber manchmal wenn auch zum Glück nur selten passt es dann doch nicht.

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  8. Ich erhalte regelmässig Rezensionsexemplare, bzw. habe das auf meinem alten Blog, der zahlreiche Leser hatte. Ich lese sehr schnell und schreibe unabhänigige Rezensionen und bedanken tue ich mich auch. Aber ich kaufe auch total viele eigene Bücher und rezensiere diese genauso. Und ich sage wenn ich ein Buch schlecht gefunden habe... Wenn mir nichts positives dazu einfällt, dann ist das halt so..

    LG

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    1. So ist es ja auch richtig und ich denke (hoffe), dass die meisten das so machen. Ich kaufe auch sehr viele, aber ich komme fast nur zum Rezi-Lesen, da die Vorrang haben.

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  9. Hey ;)
    Der Beitrag ist jetzt zwar schon ein Jahr alt, aber ich wollte jetzt auch mal meine Meinung sagen :)
    Ich stimme dir voll und ganz zu! Schließlich arbeiten wir für die Rezensionsexemplare und normalerweise würden die Verlage auch mehr bezahlen, um in einer Zeitung Werbung zu machen. Ich finde aber, dass auch kleinere Blogs hin und wieder mal ein Leseexemplar zugeschickt bekommen sollen, da es auch den potentiellen Lesern zeigt, dass die Rezensionen auf diesem Blog gut sind, denn sonst würde man ja auch keine Exemplare zugeschickt bekommen. Schließlich schauen sich die Verlage den Blog ja davor auch an! Aber als Blogger wird man ja inzwischen nur noch mit "Buchschnorrern" in Verbindung gebracht. Meine Bücher kaufe ich sonst auch im Buchhandel (und ich bin nur "ein kleines bisschen" Buchsüchtig :D )
    Liebe Grüße, Clary

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    1. Hey,

      ja und nein. Du musst bedenken, dass die Verlage etwas davon haben wollen. Wenn sie also ein Buch verschicken, schauen sie zumindest auf den Traffic + Followerzahl. Was bringt die beste Rezension, wenn sie keiner liest? Aber Random House ist wohl auch kleineren Blogs aufgeschlossen, wenn diese qualitativ arbeiten. Zumindest war das die Aussage auf der Leipziger Buchmesse.

      Liebe Grüße,
      Sonja

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  10. Hallo,
    ich kann deinen Ausführungen nur zustimmen. Für den Verlag sind Rezensionsexemplare auch ein gutes Geschäft, denn sie bedeuten kostengünstige Werbung. Keine Werbung ist besser, als persönliche Empfehlungen zwisichen Leuten, die sich kennen. Nicht umsonst werden Blogger von den Verlagen inzwischen als echter Werbeträger gesehen und oft auch entsprechend "umworben", z. B. mit Aktionen/Treffen auf den Buchmessen.
    Das wir Blogger dafür natürlich auch eine Gegenleistung erbringen müssen, das versteht sich von selbst. Aber dafür bezahlen wir ja auch nichts für das Buch udn wie du sagtest, so eine Rezi schreibt sich nicht von selbst und kostet Zeit.

    LG
    Jay

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    1. Eben. Ich finde es ist ne faier Sache und keinesfalls ein Tabu-Thema. Solange die Rezis ehrlich sind und die Verlage uns nicht meinungsmaessig unter Druck setzen, ist alles super :)

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  11. Ich sehe die Sache auch so. Hab aber manchmal schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir ein Reziexemplar anfordere. Eben vielleicht aus dem Grund, weil dann einer kommt, "die nimmt nur Reziexemplare und ist zu "geizig" Bücher zu kaufen". Aber wie Du schon sagst, im Endeffekt eine Win-Win Situation.
    Und ich gestehe, das ich mich bei den Verlagen bedanke, ja. Aus dem einfachen Grund, weil mir der Verlag das Buch zur Verfügung gestellt hat. Nicht mehr oder weniger. Abhängig von dem Verlag mache ich mich dabei nicht. Aber ich finde es persönlich höflich, dafür zu bedanken.
    Ganz liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

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    1. Nö, da musst du kein schlechtes Gewissen haben. Du machst Werbung – und das ohne Bezahlung. Punk, aus, ist einfach so. Dass das Bloggen Spaß macht ist natürlich toll, aber für die Firmen ist es dann eben doch "nur" eine Werbeplattform. Das ist nichts schlechtes, man soll es nur offen ansprechen können.

      Du musst ja auch gesponserte Artikel angeben. Völlig unabhängig davon, ob du dich abhängig machst oder nicht (ist der Satz nicht schön? *grins*). Es darf nur nicht nach "schau mal, ich hab was umsonst bekommen" aussehen. Denn das ist ja nicht so, du arbeitest es ab.

      LG
      Sonja

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