Sonntag, 3. November 2013

(Buchvorstellung) Phoenix - Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick

Nachdem ich dieses Buch bei Lovely Books für eine Leserunde gewonnen hatte habe ich natürlich gleich losgelegt. Das Thema Phoenix was mir bis jetzt noch gar nicht untergekommen dementsprechend war ich natürlich neugierig! Auch das Cover hat meine Aufmerksamkeit auf das Buch gelenkt, denn das ist wirklich sehr schön gestaltet.


Tavi lebt in Hambug. Doch die Welt ist nicht mehr so wie sie einmal war. Ein vor Jahren durchgeführtes Experiment ist schief gelaufen welches die Welt in Schutt und Asche gelegt hat. Und auch Tavi ist nicht Irgendwer, sie ist ein Phoenix. Doch diese werden gejagt und auch der junge Ermittler Leon wittert seine Chance als er ihr über den Weg läuft.
Tavi hat jedoch ganz andere Sorgen, nicht nur muss sie sich um den Jungen Nathan kümmern, den sie wie ihr eigenes Kind großgezogen hat. Nein sie steckt auch mitten in einem Mordfall drin, denn ein Serienmörder scheint systematisch all die Menschen umzubringen die Tavi im Laufe der letzten Jahre aus einem Wohnungsbrand gerettet hat doch warum?

Mein Fazit:

Wie oben schon erwähnt finde ich das Cover wirklich schön gestaltet. Ich war auch sehr gespannt auf die Story denn es versprach mal in eine ganz andere Richtung zu gehen als das, was momentan auf dem Markt ist.
Der Schreibstil hat mir jedoch am Anfang ganz und gar nicht gefallen. Die Sätze waren sehr lang und verschachtelt wodurch ich mich sehr konzentrieren musste um diese zu entwirren. Das Ganze hatte den Lesegenuss doch etwas getrübt. Zum Glück verbesserte sich das im Laufe des Buches und die Autorin wurde flüssiger.
Tavi war mir als Protagonistin zwar sympathisch aber ich hätte sie mir, genauso wie Leon etwas tiefgründiger gewünscht. Mit Letzterem konnte ich mich aufgrund seiner Hinterhältigkeit bis zum Schluss nicht richtig anfreunden aber es schien so gewollt ihn unsympathisch erscheinen zu lassen und das hat ja funktioniert.
Nathan hat mir am besten gefallen, er war einfach süß. Was die Hexe Katharina angeht fällt es mir schwer ein Urteil zu fällen, ich habe ihre Rolle in der Geschichte nicht ganz nachvollziehen können. Das war etwas undurchsichtig.
Der Plot war gut durchdacht und gewann im Laufe des Buches auch an Spannung, gerade am Ende hatte ich es dann in einem Rutsch durchgelesen. Bis auf die Sache mit dem Experiment. Das waren viel zu wenig bis gar keine Informationen was mich dann etwas genervt hat da es nur Anspielungen und Häppchen gab. Die Erklärung fiel jedoch aus.
Abschließend kann ich sagen, dass mir die Idee sehr gut gefallen hat, nur an der Umsetzung hat es etwas gehapert. Der Schreibstil hat sich ab der zweiten Hälfte deutlich gebessert und wurde richtig angenehm, die Charaktere hätten etwas besser ausgearbeitet werden müssen und hier hat es doch manchmal an Recherche gefehlt um das Experiment zu untermauern und glaubhaft werden zu lassen. Solide Story mit Potenzial!

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