Samstag, 7. Dezember 2013

(Buchvorstellung) Unruhe von Jesper Stein (Hörbuch)

Vor einiger Zeit hatte ich mal wieder bei Blogg dein Buch mitgemacht und mich dieses mal für einen Krimi, und noch dazu als Hörbuch, beworben. Danke an Jumbo Medien für die CD's!


Axel Steen, Polizist beim Morddezernat, leidet seit der Trennung von seiner Frau unter einer inneren Unruhe. Seine Tochter lebt seitdem bei seiner Ex-Frau und er selbst kann Nachts kaum noch schlafen. Immer wieder glaubt er an einem Herzinfarkt zu sterben.
Er wird immer erschöpfter, doch das kann auch an seinem Job liegen denn dort gibt es momentan sehr viel Stress.
Die Autonomen protestieren gegen den Abriss eines Jugendzentrums und dies sehr gewaltbereit. Leider toben sie sich auch in seinem Stadtviertel aus und die Polizei hat alle Hände voll zu tun. Als auf dem Friedhof eine Leiche auftaucht fällt der Verdacht schnell auf die Protestanten. Die Lage spitzt sich zu...


Mein Fazit:

Normalerweise habe ich lieber ein richtiges Buch in der Hand aber gerade wenn ich zum Beispiel im Flugzeug sitze habe ich gerne ein Hörbuch dabei.
Und auch dieses Mal, denn ich musste dringend meinen Kleiderschrank mal ausmisten, kam es mir sehr gelegen die Hände frei zu haben.
Der Titel des Buches und auch das Bild lassen auf einen rastlosen Krimi schließen und man wird auch direkt in die Story hineingeworfen.
Man erfährt von seinen Schlafproblemen und den Unruhen in seiner Stadt. Jedoch brauchte ich einen Moment um mich zurechtzufinden. Es waren doch recht viele Leute und Schauplätze was etwas verwirrend sein kann. Dennoch konnte der Vorleser mich fesseln und ich blieb dran.
Generell war die Story spannend und nachvollziehbar. Ich mochte den Protagonisten sehr, denn er war wirklich menschlich. Axel lebt für seinen Job und lässt sich von seinen Kollegen, die teilweise wirklich unprofessionell waren, nicht beirren. Allerdings war er auch ein bisschen klicheebehaftet, was mich persönlich nicht gestört hat, aber man hätte vielleicht gerade in Bezug auf die Story mehr draus machen können. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau.
Weiter möchte ich hier auch nicht vorgreifen, denn das wäre unfair und ich würde zu viel verraten.
Der Autor verstand es gut, Fäden zusammenzuführen und das Ende war klasse. Trotzdem gab es ab und an die ein oder andere Länge was aber für einen Krimi mittlerweile leider normal zu sein scheint.
Alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und die Hausarbeit ging schneller rum als sonst, das mag was heißen!
Was mir auch gut gefallen hat, auch wenn man dafür einen Fable haben muss ist, dass der Autor sehr viele Politische Fakten und Geschehnisse in die Story mit einfließen hat lassen was für mich, ich war noch nie in Dänemark, sehr interessant war.




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