Freitag, 31. Januar 2014

(Buchvorstellung) Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt von Alyson Noël

Die Überraschung des Monats! Es ist nicht so, als hätte ich noch nie etwas von diesem Buch gehört aber das Cover der Erstausgabe hat mir so überhaupt nicht zugesagt. Dementsprechend hatte ich mir auch nicht die Mühe gemacht, den Klappentext zu lesen. Jetzt ist der erste Band als Taschenbuch erschienen und hatte den gleichen Effekt bei mir wie das Licht auf die Mücken. Ich wurde magisch angezogen!


Daire lebt mit ihrer Mutter den amerikanischen Traum. Sie reist von einem Filmset zum nächsten, da ihre Mutter Stylistin ist. Doch das Jetset-Leben hat auch seine Schattenseiten. Internet-Schule, keine festen Beziehungen und nur lose Freundschaften. Als Daire anfängt Wahnvorstellungen zu bekommen schickt ihre Mutter sie zu ihrer Großmutter. Doch wird Daire wirklich verrückt? Und was macht der Junge aus ihren Träumen hier?

Mein Fazit:

Das Cover ist so, so schön! Ganz dickes Lob! Sonst hätte ich es nie gelesen, was jetzt im Nachhinein wirklich schade gewesen wäre.
Der Schreibstil ist schön locker und lässt sich gut "weglesen". Gerade die Ich-Perspektive war super, denn sie lässt einen die Welt durch die Augen der Protagonistin sehen. Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch.
Daire war mir am Anfang etwas unsympathisch. Sie trifft sich mit den Stars, hat ihren Spaß, aber das war es auch schon. Mehr scheint man von ihr nicht zu erfahren.
Doch nachdem sie in einem ihrer Wahnanfälle einen bekannten Schauspieler verletzt und zu ihrer Großmutter geschickt wird bekommt sie eine tiefere Persönlichkeit und ich wurde warm mit ihr. Die Tatsache, dass sie auch noch ein Pferd bekommt, gab wahrscheinlich noch ein paar Pluspunkte.
Ihre Großmutter hat mir, im Gegensatz zu ihrer Mutter, unglaublich gut gefallen. Sie ist eine geduldige und weise Frau, die die Launen ihrer Enkelin erstaunlich gut im Griff hat. Auch ihr Freund, ein Tierarzt, konnte bei mir punkten, denn er schafft es Daire, die am Anfang nur weg will, eine Aufgabe zu geben, indem er ihr Kaschina, das Pferd schenkt.
Ihre Mutter, Jannika, empfand ich als furchtbar unsensibel. Sie kann sich absolut nicht in ihre Tochter hineinversetzen und wirkt teilweise arg egoistisch.
Ansonsten sind natürlich Cade und Dace sehr wichtig. Sie sind Zwillinge und vor allem Cade hegt ein großes Interesse an Daire, die ihn jedoch zurecht gruselig findet. Seine Augen machen ihr Angst. Sie hält sich an Dace, der um einiges vertrauenswürdiger erscheint. Nicht nur, da sie schon vor ihrer Begegnung von ihm geträumt hat. Doch auch er scheint ein Geheimnis zu haben, welches Daire jedoch recht schnell aufdeckt da es sich mit ihrem eigenen deckt. Ihre Wahnvorstellungen haben einen Grund und sie lernt mit Hilfe ihrer Großmutter diese zu kontrollieren. Mehr verrate ich euch hier aber nicht. Oder doch, eins noch: die Federn auf dem Cover haben schon ihren Grund.
Dace war einfach nur der Hammer, wenn auch fast schon zu perfekt. Mein Herz hatte er dennoch im Sturm erobert. jedoch fasziniert auch Cade mich und ich hoffe, dass er sich nicht zu einem gesichtslosen Bösewicht entwickelt. Denn bis jetzt hat man noch nichts konkretes über seine Beweggründe erfahren.
Einige meinten, das Buch war etwas flach. Ich weiß es nicht, denn persönlich hatte ich super viel Spaß beim lesen. Es ist wirklich locker, die Erleuchtung wird hier zwar keiner finden aber wer dem Alltag entfliehen will, liebenswürdige Charaktere sucht und abschalten möchte ist hier an der richtigen Adresse. Ich war begeistert und werde garantiert weiterlesen!


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