Freitag, 28. Februar 2014

(Buchvorstellung) Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals von Mina Hepsen

Heute gibt es was brandneues aus dem Goldmann Verlag! Vielen Dank, für das Rezensionsexemplar.


Das Schicksal hat sie zueinander geführt und damit in größte Gefahr gebracht. Wird ihre magische Gabe sie schützen können? Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …

Mein Fazit:

Klingt super interessant oder? Dementsprechend habe ich mich auch total darauf gefreut, mit dem Buch anzufangen.
Gerade die Sache mit den Tarotkarten und der Hellseherei fand ich vielversprechend. Der Rest klang leider nach vielen Klischees, aber auch damit komme ich klar, wenn es nett verpackt wird.
Zum Schreibstil ist nicht viel zu sagen, der ist flüssig aber stach nicht unbedingt heraus. Dafür ist er sehr detailreich.
Celine war toll, vor allem da sie sehr selbstständig ist und nicht permanent auf irgendeinen Kerl angewiesen ist.
Auch muss ich sagen, es war positiv, dass das Waisenhaus hier nicht als Kinderschreck hingestellt wird. Die Protagonistin hat sich dort sehr wohl gefühlt!
Ihre Pflegefamilie war leider wirklich schrecklich, doch so etwas kommt in den USA leider vor. Denn jedes Pflegekind bedeutet ein regelmäßiges Einkommen vom Staat.
Was mir aber negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass dieses Buch 150 Seiten braucht um in Fahrt zu kommen. Am Anfang ist es sehr interessant, aber dann fällt die Kurve sehr stark ab. Es plätschert und bröselt so vor sich hin und ich musste mich zwingen weiterzulesen. Es war echt kurzzeitig bei drei Sternen angelangt und ich verstand nicht, warum alle so begeistert waren. Ich hatte mich fast zu Tode gelangweilt. Das konnte auch Josh nicht retten. Den fand ich übrigens ganz süß, aber er ist und bleibt ein perfektes, gut aussehendes Klischee. Was hat mich also am Ende dazu bewegt weiterzulesen? Ganz einfach und kurz: Ian.
Auch Ian ist ein Klischee, nämlich das Gegenstück zum perfekten Josh. Er ist eher düster, geheimnisvoll und hat einen schönen sarkastischen Humor. Damit konnte er bei mir voll punkten. Ich finde solche Charaktere faszinierend, weshalb ich ab da nur so an den Seiten hing und es den verkorksten Anfang wieder wett machte.
Wie Ihr seht, gibt es mal wieder eine Dreieckskiste, da freuen wir uns doch. Oder auch nicht, ich kann das ja gar nicht leiden! Ich war der Autorin jedoch dankbar, dass die Romantik hier sehr langsam entstand und der Leser damit nicht erdrückt wurde. Jedoch bin ich mir sicher, dass sich das in den nächsten Bänden ändern wird.
Generell war das Buch sehr vorhersehbar! Ich hatte auch bei Ian so meine Vorahnungen und diese wurden bestätigt.
Ihr merkt es, ich kann mich den ganzen Lobeshymnen nicht anschließen, fand das Buch aber ab Ians Auftauchen gut. Ich denke, es hat vier solide Sterne verdient, aber weniger Klischees und mehr neue Einfälle hätten mir mehr Spaß gemacht!


Kommentare:

  1. Ich wusste das Ian dir gefällt. Schade nur, dass das Buch gesamt so bescheiden bei dir abgeschnitten hat. :)

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    1. Wenn es mir gar nicht gefallen hätte, wäre die Bewertung deutlich schlechter ausgefallen. ich nehme da ja kein Blatt vor den Mund.
      Aber ich hatte wirklich Probleme, mich mitreißen zu lassen.
      Ja, dass ich Ian mochte, war vorhersehbar, ne? :D

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    2. Irgendwie haben wir es ja mit den "Bad Boys". Mal schauen ob wir uns bei "Engelsnacht" und "Engel der Nacht" auch so einig sind. :)

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    3. Ja, irgendwie schon *lach*
      Patch wirst du lieben.
      Bei "Engelsnacht" ist es eigentlich die gleiche Konstellation wie bei "Flammenblut". Josh = Daniel, Ian= Cam. Cam ist toll (Überraschung *g*)

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