Montag, 10. Februar 2014

(Buchvorstellung) High Love von Madlen Ottenschläger

Und noch eine Leserunde, die zugegebendermaßen sehr schnell rum war, da das Buch nur 200 Seiten hatte. Gut war es dennoch!


Manja, 16, muss ihr Leben ändern. Endlich auch zu den Angesagten in der Clique gehören, das wär's. Und tatsächlich freundet sie sich mit der beliebten Kati an, die sie auf eine Party an der Isar mitnimmt. Dort verliebt sich Manja in Moritz. Plötzlich ist alles neu und wunderbar. Dass Moritz kifft, findet Manja eigentlich ganz spannend - bis sie Moritz' bedrohliche Aussetzer bemerkt...

Mein Fazit:

Das Cover lässt, denke ich, direkt auf den ersten Blick erkennen worum es geht. Richtig: Liebe und Drogen. Kann ja ne ziemlich explosive Mischung sein. Kurzum, mein Interesse war geweckt und ich wollte mehr wissen.
Nur beim Aufschlagen war ich dann etwas erstaunt. Dass das Buch nur 200 Seiten hat wusste ich, dass es aber auch noch in großer Schrift geschrieben war natürlich nicht. Dementsprechend war ich wirklich in ca. 2 Stunden durch. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und wirkt vor allem glaubhaft. Das ist wichtig, gerade bei einem Buch, das anstrebt zur Schullektüre zu werden.
Auch die Story war gut und spannend, sodass ich am Ball blieb. Sowohl Manja als auch Moritz waren sehr gut charakterisiert. Zumindest so gut, wie es bei so einer kurzen Geschichte halt geht. Nur mit Kati kam ich einfach nicht auf einen Nenner. Sie war mir bis zum Ende zu undurchsichtig.
Und kurz war die Geschichte übrigens in vielen Bereichen. Vor allem, da am Ende eine Szene nicht beschrieben, bzw übersprungen, wird und man danach direkt in ein offenes Ende rast. Das hat mir gar nicht gefallen und versetzt dem sonst guten Buch wirklich einen großen Dämpfer. Mir kam es so vor, als wäre sich die Autorin nicht sicher, was jetzt ein gutes Ende sei. Frei nach dem Motto: Soll der Leser es halt selbst zu Ende schreiben. Versteht mich nicht falsch, ich mag offene Enden, wenn sie trotzdem abschließend sind und einen nicht mit einem unbefriedigenden Gefühl in der Luft hängen lassen.
Sicher bietet das eine Menge an Diskussionsstoff für die Schule, aber ich bin dennoch der Überzeugung es wäre besser gewesen ein paar Anhaltspunkte zu liefern.
Trotzdem ein solides Buch, das mit Sicherheit nicht enttäuschen wird aber dennoch ausbaufähig gewesen wäre.


Kommentare:

  1. Ich stimme dir so zu. Am Ende saß ich nur da "Nee, was denn jetzt los....". :(
    Also mir hat nur ein Charakter in dem Buch richtig gut gefallen und das war Samuel obwohl das ein sehr undurchsichtiger Nebencharakter ist.

    Liebe Grüße

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    1. Stimmt Samuel war nett, aber so flach, dass ich ihn jetzt schon wieder vergessen habe :/

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  2. Huhu,
    ich kann dir auch voll und ganz zustimmen. Ich hab dem Buch auch 3 Punkte gegeben.
    Mir war es einfach etwas zu oberflächlich.

    LG ♥

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    1. Ja, es ist echt schade. Das Grundgerüst ist schließlich wirklich klasse.

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