Montag, 17. Februar 2014

(Buchvorstellung) Kiss me, kill me / The Killing Woods von Lucy Christopher

Endlich, endlich endlich! Ich habe die Wochen gezählt und war kurz davor gewesen, es mir auf Englisch zu kaufen, aber dank der "Ich-kauf-Nix"-Challenge ging das ja nicht ... Umso glücklicher war ich, als der "Chicken House Verlag" mir eine Mail schickte und fragte, ob ich "Kiss me, kill me" rezensieren möchte. Natürlich habe ich gleich ja gesagt! Für alle, die sich gerade fragen: "Hä? What is the fuss about?! Ganz einfach! Es handelt sich hier um den neuen Jugendthriller der Autorin von "Ich wünschte, ich könnte dich hassen"!


Das kann nicht sein! Niemals hat Emilys Vater das Mädchen umgebracht, auch wenn alles gegen ihn spricht. Emily ist von seiner Unschuld überzeugt, aber sie weiß nicht, was wirklich im Wald passiert ist. Der Wald, in dem ihr Vater die tote Ashlee gefunden hat. Der Wald, in dem es dunkle Pfade und verbotene Spiele gibt. Der Wald, in dem Damon sich plötzlich mit ihr treffen will, obwohl er sie bisher keines Blickes gewürdigt hat. Emily muss vorsichtig sein, denn Damon war Ashlees Freund. Vielleicht will er sich rächen. Vielleicht ist da aber auch tatsächlich etwas - zwischen ihm und ihr. Und vielleicht kann Emily sogar herausfinden, was wirklich geschehen ist.

Mein Fazit:

Ich war so happy, als ich endlich dieses Buch in den Händen halten durfte! Aber erinnert euch die Schrift auf dem Cover nicht auf irgendwie an Star Wars? Möge die Macht ... ach egal zurück zum Thema. Ich hatte fast schon mit der Du-Perspektive gerechnet, aber nein die Autorin hat sich in neue Gewässer vorgewagt beziehungsweise ist auf den gut laufenden Jugendbuchzug aufgesprungen. Wir bekommen zwei Protagonisten, die jeweils abwechselnd aus der Ich-Perspektive erzählen. Nämlich Emily und Damon.
Emily hat es, nachdem ihr Vater wegen Mordes angeklagt wird, nicht leicht. Ihre Freunde wenden sich fast alle von ihr ab und auch Damon, Ashlees Freund, macht keinen Hehl daraus, dass er ihren Vater für schuldig hält. Sie versteht ihn auf der einen Seite, auf der anderen traut sie ihrem Vater die Tat nicht zu. Sie beginnt selbst zu ermitteln und ich war teilweise überrascht wie taff das schüchterne Mädchen doch sein kann.
Damon ist ein Fall für sich. Direkt in seinem ersten Kapitel wacht er mit einem Riesenhangover auf und kann sich dank Drogen und Alkohol nicht mehr daran erinnern, wie er Heim gekommen ist, geschweige denn, ob er seine Freundin Heimgebracht hatte. Mein erster Gedanke zu ihm war: Oh mein Gott! Aber dann wurde er mir von Kapitel zu Kapitel sympathischer. Auch er versucht zu verstehen, was in dieser Nacht passiert ist und seine Freunde scheinen etwas vor ihm zu verbergen. Die Abneigung, die er Emily am Anfang gegenüber verspürt ist für mich absolut nachvollziehbar, denn jedes Mal wenn er sie sieht, sieht er gedanklich ihren Vater.
Stück für Stück nähern die beiden sich an und ... noch eine Überraschung! Fallen nicht verliebt übereinander her! Ich würde sagen, dass sie bis zum Ende nicht einmal Freunde sind. Das war super und vor allem unglaublich realistisch!
Lucy Christophers Schreibstil war fesselnd und die Ich-Perspektive steht ihr unglaublich gut vor allem, da Emily und Damon ihren eigenen Erzählstil haben. Man weiß eigentlich immer, wer gerade spricht.
Das Buch ist ganz anders, als ihr Debüt und zeigt, wie vielfältig sie doch ist! Einzig und alleine die Nebencharaktere waren zwar handlungstechnisch sehr vielfältig und ich hatte fast jeden im Verdacht, aber ein bisschen tiefgründiger hätten sie schon sein können.
Ich denke ihr merkt, wie begeistert ich bin. Ich hatte das Buch innerhalb eines Tages durch und würde es jederzeit wieder lesen! Wann schreibt die gute Frau ihr nächstes Buch?


Kommentare:

  1. Hört sich interessant an ;-)

    Liebste Grüße

    Sonja von lovinbooks4ever.blogspot.de <3

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