Freitag, 14. Februar 2014

(Buchvorstellung) Multiplayer von Jannis Becker

Es war mal wieder "Blogg dein Buch" Zeit und dieses Mal gab es ein EBook! Ob es gut war? Schauen wir mal ...


Ein Chef, der sie schlecht behandelt. Kollegen, die ihr die kalte Schulter zeigen. Ein Leben, das sie von Tag zu Tag mehr zu ersticken droht. Finja fühlt sich wie im freien Fall – bis sie das Online-Rollenspiel „Breath of Doom“ entdeckt. In der abenteuerlichen Fantasywelt wird aus der hilflosen jungen Frau die mächtige Zauberin Brianna. Hier kann sie es mit jedem Gegner aufnehmen und voller Selbstvertrauen von Sieg zu Sieg ziehen. Auch in Finjas wahrem Leben scheint sich auf einmal alles zum Guten zu wenden, als sie dem schüchternen Ben begegnet. Doch ist er wirklich der Mann, für den sie ihn hält? Und ist auch in der Online-Welt alles anders, als es auf den ersten Blick scheint? Ein fesselnder Roman über die beklemmende Frage: „Was passiert, wenn ein Spiel zur gefährlichen Falle wird?“

Mein Fazit:

Das Cover sowie der Klappenteckt erweckten bei mir den Eindruck, als wäre das Buch mit "Das Spiel ist aus wenn wir es sagen" vergleichbar, was der Grund für meine Entscheidung war es zu rezensieren.
Der Einband war im Gegensatz zu dem Titel leider überhaupt nicht mein Fall, aber abgeschreckt hat es mich Aufgrund der guten Beschreibung auch nicht.
Und auch der Schreibstil konnte bei mir punkten. Es liest sich flüssig und schnell. Abgesehen vom ersten Kapitel, welches sich etwas zog.
Die Protagonistin Finja ist 24 Jahre alt, klein und pummelig weshalb sie sich selbst schlecht macht und dieses Selbstbild natürlich auf ihr Umfeld abfärbt. Dies macht sie zu einer Außenseiterin in dem Callcenter, in dem sie arbeitet. In ihrer Freizeit spielt sie ein Online-Rollenspiel indem sie ihren Chef regelmäßig stalkt und piesakt. Etwas, das sie sich im realen Leben niemals trauen würde, aber sie hat eine persönliche Rechnung mit ihm offen!
Dies ist ihre einzige Beschäftigung, bis sie auf Ben trifft. Er ist ein alter Arbeitskollege und sehr schüchtern. Doch irgendwie auch komisch, vor allem da er sich plötzlich penetrant an sie heftet.
Irgendwie klappt alles nicht so wie es sein soll. Sie sitzt mehr denn je vorm PC und schließt sich einer Gruppe an. Zum ersten Mal seit langem scheint sie Freunde zu haben. Aber warum fühlt es sich dann an, als würden die Grenzen zur realen Welt verschwimmen?
Was mich ein bisschen gestört hat war das Klichee klein, dick, unbeliebt = spielesüchtig. Aber das Spiel war auch nicht der Hauptbestandteil des Buches. Es ging mehr um Finjas Privatleben beziehungsweise den Stress den sie auf der Arbeit hat. Irgendwie war es nicht wirklich das, was ich mit dem Klappentext assozierte. Das Computerspiel tritt sogar oft in den Hintergrund was nicht schlimm wäre, wenn der Rest mich mitgerissen hätte, aber das war leider nicht der Fall.


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