Freitag, 7. Februar 2014

(News) Sechstes eigenes Bloginterview dieses Mal mit Sadako

Heute ist mal wieder Interviewzeit! Ich würde euch auch ans Herz legen, das dazugehörige Buch mal zu durchstöbern. Hier gibt's die Rezension, denn ihr habt bald die Gelegenheit bei mir ein Exemplar zu ergattern aber dazu gibt's die Tage mehr!


Sunshine:
Wie kamst du auf die Idee zu deinem Buch?
Sada:
Die Idee dahinter hatte einige verschiedene Ursprünge.
Ich war unzufrieden mit der Fortsetzung des Spiels F.E.A.R. und wollte sie in einer Weise selbst fortsetzen, was ich aber nie richtig umgesetzt hatte.
Das Spiel war im Grunde auch die Basis meiner Inspiration und Fotos des japanischen Idols Michishige Sayumi.
Nun haben sich diese Bilder in meinem Kopf von selbst kombiniert.
Fotos eines emotional ausdrucksstarken Mädchens und eine Skyline die in sich zusammenbricht.
Dann schrieb ich einfach aus Langeweile den Prolog mit dem Namen „Sayu Smiles“ und ein halbes Jahr später entstand dann aus einer verrückten Laune heraus mehr dazu.

Sunshine:
Hattest du eine bestimmte Inspirationsquelle was die Protagonistin Sayumi betrifft?
Sada:
Wie ich oben schon geschrieben habe, basiert die komplette Figur der Sayumi Whisp auf dem Idol Michishige Sayumi und so entstand ihr aussehen und die zusammensetzung ihrer Schwächen.
Natürlich entwickelte meine Sayumi sich in eine andere Richtung, und hat eine andere Grundlage für ihre Charaktereigenschaften. Ich stellte mir einfach ein Kind/ein Mädchen/eine junge Frau vor, die man halt einfach gern haben muss, ganz egal was sie tut.

Sunshine:
Wie lange hast du an deinem Roman geschrieben?
Sada:
Ich habe glaube ich ungefähr ein knappes Jahr daran geschrieben. Jedoch hatte ich 2011 eine längere Pause um die Ereignisse bezüglich dem großen Erdbeben in Japan und seinen Folgen.
Diese Ereignisse lenkten dann auch die Handlung von Sayu in eine andere Richtung.

Sunshine:
Hast du Recherche betrieben? Wenn ja welche?
Sada:
Ich habe zumeist gezielt Recherche betrieben.
Das bedeutet, ging es um Waffen, habe ich mich informiert, Einseitig verspiegelte Scheiben, ebenso. Das Alter eines Menschen anhand einer Blutprobe, auch da habe ich mich dann gezielt informiert.
Ich habe also zuerst geschrieben, und mir währenddessen dann versucht die Fakten zu suchen.
Da kann es natürlich sein, dass nicht alles in Sayu 100% korrekt ist.
Aber Filme sind das auch nicht immer und da diese die primäre Inspiration für Sayu waren, möchte ich sie zwar nicht unbedingt entschuldigen, aber sehe sie einfach mit einem Lächeln als „GOOF“

Sunshine:
War für dich von Anfang an klar, wie deine Story verlaufen wird?
Sada:
Eigentlich ja. Der Prolog schrieb ja schon das Ende und während ich zur Arbeit ging, oder von der Arbeit nach Hause, hörte ich viel Musik und sah Bilder in meinem Kopf die ich aufschreiben wollte.
Diese Bilder – die oftmals einzelne Kapitel bildeten, musste ich dann nur noch verketten, was aber eigentlich wie von selbst passierte.
Die eigentliche Story stand also fest, wie sie sich dann aber entwickelte, darauf hatte ich selbst keinen bewussten Einfluss.
Natürlich bin ich daher besonders stolz darauf, dass am Ende doch irgendwie alles schlüssig war *lach*

Sunshine:
Wenn du nicht schreibst, was machst du dann?
Sada:
Ich gehe arbeiten, Höre viel Musik, gehe gerne spazieren, Spiele storylastige Spiele an meinem Notebook und schaue gern Serien – vorzugsweise Asiatische.
Ah ja fast vergessen:
Ich interessiere mich für Japan und seine Kultur, seine Medien. - dazu sei allerdings erwähnt, dass ich kein Interesse an Manga oder Anime habe. - oder zumindest nur sehr gering.
Auf Basis meiner Japanophilie ;) sammle ich alles was ich vom japanischen Hello! Project in die Finger bekommen kann. Cds, Dvds, Blurays, Bücher, Poster, Fotos, Buttons.

Sunshine: 
Wem würdest du „Sayu Smiles" empfehlen?
Sada:
Jedem der gerne Filme und Serien schaut und sich von ihrer Kamera-technischen Steuerung leiten lassen kann.
Und jedem der kein Problem damit hat, einmal über die festgelegten Genregrenzen hinweg zu blicken.
Es gibt epic Fantasy wie Sand am Meer, warum darf es keinen Epic Horror geben?

Sunshine:
Was würdest du Leuten, die von einer Buchveröffentlichung träumen, raten?
Sada:
Geduld, Aufmerksamkeit und realistische Bodenständigkeit.

Sunshine:
Welche Bücher liest du gerne?
Sada:
Wenn ich selbst am schreiben bin, lese ich leider sehr wenig.
Allerdings lese ich akut immer wieder gerne Texte von Indiautoren, da sie einfach abseits des Mainstreams funktionieren.
Ansonsten habe ich immer gerne King gelesen, Kakfa, Lovecraft, oder japanische Autoren.
Vorzugsweise bewege ich mich im Horrorgenre, bin allerdings auch für andere Dinge offen, wenn sie aus persönlicher Überzeugung entstanden sind.

Sunshine:
Magst du uns abschließend noch etwas sagen?
Sada:
Ja, Ich würde dir gern meine Kontonummer geben, damit du sie an irgendwen leiten kannst, der mir ein Haufen Schotter überweist … :)
Nein im ernst?
Aus Sicht der Autoren und Verlage, finde ich man sollte aufhören das Schreiben nur als Handwerk zu sehen, Leider entfernt es sich immer weiter vom Aspekt der Kunst.
Und aus Sicht der Leser?
Man sollte ein wenig mehr Respekt den Autoren gegenüber bringen, immerhin sind sie es, die mit viel Arbeit und Herzblut euch unterhalten wollen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...