Montag, 17. März 2014

(Buchvorstellung) Ein dunkler Ort von / Down a Dark Hall von Lois Duncan

 
Titel: Ein dunkler Ort
Autor: Lois Duncan
Seiten: 288
Verlag: cbt
Originalversion: Nein
Originaltitel: Down a Dark Hall
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte es beim Stöbern entdeckt und Lust auf einen Thriller.

Inhalt:
Flieh, so lange du noch kannst ...
Ein böser Ort, schießt es der 16-jährigen Kit Gordy bei ihrer Ankunft im Elite-Internat Blackwood Hall durch den Kopf. Warum lässt sich ihre Zimmertür nur von außen absperren? Und wieso gibt es außer ihr nur noch drei weitere Schülerinnen? Dann häufen sich die mysteriösen Vorfälle: Ihre Briefe kommen nie zu Hause an, sie wird von Albträumen heimgesucht und entwickelt plötzlich ein ungeahntes Talent als Pianistin. Als Kit endlich hinter das tödliche Geheimnis von Blackwood Hall kommt, scheint es kein Entrinnen mehr zu geben ... (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist sehr nichtssagend und spricht eigentlich nur durch den Titel. Nur aufgrund des Covers hätte ich wahrscheinlich nicht zu dem Buch gegriffen.

Titel:
Der Titel ist gut gewählt auch wenn er nicht 1:1 übersetzt wurde. Er beschreibt die Story dafür sehr gut in einem kurzen Satz.

Schreibstil:
Der Schreibstil war gut, aber nicht herausragend, Es war vielmehr die Story, die mich gefesselt hat.

Charaktere:
Kit ist ein typische Protagonistin. Neuer Ort, neue Freunde und erst einmal keine Lust dazu. Allerdings ist sie definitiv klug und kann ihre Mitmenschen gut einschätzen. Sie durchschaut sehr schnell zumindest die Grundsätze von dem, was im Internat geschieht und versucht sich zu wehren. Auch Sandra, ihre beste Freundin hat mir gut gefallen auch wenn sie etwas naiv war.

Erwähnenswert:
Das Buch ist kein gewöhnlicher Thriller sondern geht etwas in die Richtung Grusel/Paranormal, aber es wirkt nie aufgesetzt. Ich mag eigentlich keine Gruselbücher die in Richtung Supranatural o.ä. gehen aber dieses hat mir gut gefallen.

Stuck in my Head:

Kit war außer sich. “Merkst du es denn nicht Mom? Dieses Haus hat etwas an sich ... es ist ...” Sie konnte das richtige Wort nicht finden, deshalb verstummte sie, während das Haus immer näher rückte und dann vor ihnen stand. (S. 22)
 

Krisenreif: 
Eigentlich nichts. Wenn man jetzt unbedingt etwas finden möchte, dann könnte man am Schreibstil rummäkeln. Dieser ist solide und auf keinen Fall schlecht, aber ich habe auch schon besseres gelesen.

Fazit:
Ein sehr spannender Thriller, der den Leser zu fesseln weiß. Es gab keine Längen und die Protagonisten waren nett. Dennoch hätte es gerade in Bezug auf die Charaktere vielleicht ein bisschen mehr Tiefe oder einen ergreifenderen Schreibstil vertragen können.
Dennoch war ich sehr schnell durch, da ich unbedingt wissen wollte, was in diesem Internat so vor sich ging. Auch der übernatürliche Teil wurde so erläutert, dass er realistisch erschien und sich wunderbar in die Story integrieren konnte.
Trotzdem reicht es leider nicht für 5, aber dafür für 4 sehr gute Sterne! Ich werde den Autor auf jeden Fall im Auge behalten.


Kommentare:

  1. Hey :)
    Das Buch hört sich super an! Du hast mich dafür gewonnen, als du gesagt hast, dass es in Richtung Grusel/Paranormal geht, es aber nicht aufgesetzt wirkt! So etwas könnte ich mal wieder gebrauchen :)
    Vielen Dank, für den tollen Tipp!

    Liebe Grüße
    Carly

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dann wünsche ich dir ganz viel Spaß :)

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...