Donnerstag, 13. März 2014

(Buchvorstellung) Liebe kann man nicht googeln von Julia K. Stein

 
Titel: Liebe kann man nicht googeln
Autor: Julia K. Stein
Seiten: 440
Verlag: Gemeiner
Originalversion: Ja
Originaltitel: Liebe kann man nicht googeln
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte schon ein anderes Buch von Julia rezensiert und war neugierig, was sie noch so schreibt!

Inhalt:
Lena ist 33 Jahre und ganz frisch Single. Sie schreibt für das Frauenmagazin "Grace" - jedenfalls wenn sie nicht gerade googelt, im Internet shoppt oder Facebook durchkämmt. Um ihren Traummann Björn zu beeindrucken, muss eine neue Lena her: eine ernsthafte Journalistin mit perfektem Styling, die Bergsteigen liebt statt Blaubeer-Muffins. Leider hat diese Frau nichts mit der echten Lena gemein. Björn verliebt sich dennoch in sie, aber wie lange kann das gut gehen? Hat Lena ihre Chance vergoogelt? (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist natürlich sehr pink, zeigt aber gleich, wo die Reise hingeht: Richtig, Chicklit und auch das Tablet ist gut gewählt, denn das ganze Buch spielt sich online ab.

Titel:
Der Titel ist super gewählt, denn die Protagonistin sieht des Öfteren den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr leicht und lustig. Oft ironisch und ab und an etwas nachdenklich. Mori hat die Mischung sehr gut gefallen. Die Kapitel waren angenehm kurz und ich musste oft lachen!

Charaktere:
Lena ist 33 und arbeitet in einem Zeitschriftenverlag als Redakteurin. Da die Themen sie nicht wirklich interessieren treibt sie sich aber lieber auf Facebook und diversen Blogs herum. Sie ist für ihr alter recht chaotisch, was die Story aber auch sehr lustig macht. Björn fand ich nett aber er ging bei Lena etwas unter. War aber nicht schlimm, denn ich hing eh eher aufgrund von Lenas Sprüchen und Überzeugungen an den Seiten.

Erwähnenswert:
Das Buch ist wie ein Blog aufgebaut. Also jedes Kapitel ist im Grunde ein Eintrag. Die Perspektive fand ich toll und man liest so etwas nicht alle Tage.

Stuck in my Head:
Die Rechtschreibprüfung von meinem Mac (sobald man einen Mac hat, redet man nicht mehr von einem Laptop, sondern nur noch von seinem Mäc), behauptet, dass Zellulitis falsch geschrieben ist. Ich habe es gegoogelt, und es richtig geschrieben! Die doofe Word-Rechtschreibprüfung kennt dieses Wort überhaupt nicht! Die Rechtschreibprüfung wurde also entweder von einem Mann oder einer 20-jährigen Praktikantin entwickelt. (S. 25)
Krisenreif:
Naja, man könnte der Protagonistin vorwerfen, recht unreif zu sein aber es ist nun einmal Chicklit, da darf das sein!

Fazit:
Ich hatte viel Spaß, musste oft lachen und habe mich bei dem ein oder anderen wiedererkannt. Man darf das Buch nicht allzu ernst nehmen und sollte sich einfach unterhalten lassen. Dann hat man sehr viel Spaß! Im Übrigen ist es schön mal wieder etwas zu lesen, das auf deutschem Boden spielt und die Idee mit den Blogeinträgen fand ich klasse! Dementsprechend: Daumen hoch!


Kommentare:

  1. Eine schöne und ausführliche Rezension :)
    Das Cover ist der Hammer! Und auch der Inhalt hört sich ziemlich interessant an.
    Am coolsten finde ich ja die Erzählperspektive, aber das ist wahrscheinlich die Bloggerin in mir ;)

    Liebe Grüße

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    1. Ja, mein Bloggerherz hat das auch ganz toll gefunden *grins*

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