Mittwoch, 5. März 2014

(Buchvorstellung) Saving Phoenix von Joss Stirling

Heute geht es weiter mit dem Nachfolger von "Finding Sky". Oft ist der 2. Teil einer Reihe etwas schwächer, weshalb ich besorgt war, dass es hier auch der Fall sein wird. Der erste Band hatte ja doch die ein oder andere Schwäche.


Die 17-jährige Phoenix wächst in der Gemeinschaft krimineller Savants, Menschen mit einer übersinnlichen Fähigkeit, auf. Für deren Anführer muss Phoenix ihre Gabe, das Zeitempfinden in fremden Gehirnen zu manipulieren, zu Diebstählen nutzen und das Gestohlene dann bei ihm abliefern. Als sie bei einer Gruppe amerikanischer Studenten iPads stehlen soll, trifft sie auf Yves Benedict. Doch der ist mehr als ihr nächstes Opfer – er ist ihr Seelenspiegel. Yves erkennt dies sofort und entwirft einen Schlachtplan, um Phoenix aus der Gemeinschaft zu befreien und den Anführer zu bezwingen. Doch dieser will die Macht der besonderen Verbindung zwischen Phoenix und Yves für seine eigenen Zwecke nutzen...

Mein Fazit:

Nachdem der erste Teil doch so seine Schwächen und zwei ziemlich klischeehafte Protagonisten vorzuweisen hatte, war ich schon neugierig, wie es dieses Mal aussieht.
Das Cover gefällt mir aber gut, nicht nur weil es rosa ist. Jetzt, nach beenden des Buches kann ich sagen: Es passt es zu Phoenix Charakter, auch wenn sie sich gerne hinter frechen Sprüchen versteckt.
Womit wir auch schon bei der Protagonistin sind. Phoenix ist alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Sie lebt in einer Gemeinschaft, die mich fast schon etwas an eine Sekte erinnert hat.
Ihr Anführer verlangt von jedem, täglich auf Tour zu gehen um zu klauen. Das geht auch solange gut, bis sie auf Yves trifft der ganz und gar nicht happy darüber ist um seinen Laptop erleichtert zu werden. Phoenix hat zwar die Gabe, die Zeit zu verlangsamen, aber bei ihm wirkt es nicht richtig, sodass sie schnell auffliegt.
Im ersten Teil hatte ich angekreidet, dass mir die Liebesgeschichte rund um Sky zu schnell ging und unglaubwürdig war. Ich habe das Gefühl, dass hat auch die Autorin gemerkt, denn jetzt ist es um einiges aktionreicher und vor allem realistischer.
Yves ist zwar verknallt aber nicht komplett verblendet, wie sein Bruder es gewesen war. Generell war er mir viel sympathischer. Auch Phoenix mochte ich. Sie ist sehr misstrauisch, aufrund ihrer Vergangenheit aber es wirkt so gut wie nie aufgesetzt.
Der Schreibstil ist so ziemlich gleich geblieben, vielleicht einen Ticken flotter. Auch der Humor hat mir hier besser gefallen. Die Kabbeleien zwischen Yves, Phoenix, Sky und Zed waren einfach klasse.
Nur am Ende wurde es noch einmal richtig kitschig, aber ich glaube, damit werden wir bei dieser Reihe einfach leben müssen. Trotzdem hat er mir um einiges besser gefallen, als der erste Teil.


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