Dienstag, 4. März 2014

(Buchvorstellung) Wanted. Ja. Nein. Vielleicht. von Lena Hach

Es war mal wieder "Blogg dein Buch" Zeit! Dank dem Beltz Verlag kam ich zu diesem süßen Jugendbuch.


Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verlust modern, humorvoll, vielschichtig und mit bezaubernder Leichtigkeit erzählt. Seit seine Freundin ihn verlassen hat, leidet der fünfzehnjährige Finn an Liebeskummer der Stufe zehn. Das hat zumindest sein bester Kumpel Moritz diagnostiziert.§Obwohl dieser sich alle Mühe gibt, Finn aufzumuntern, kann der erst wieder richtig lachen, als er an einer Litfaßsäule zufällig einen merkwürdigen Abrisszettel erblickt. Aber wer ist das Mädchen, das die Zettel aufhängt, und wie kann er sie kennenlernen? Zum Glück hilft ihm Moritz auf die Sprünge ...

Mein Fazit:

Erst einmal: Danke lieber Verlag, dass die zwei Kinder auf dem Cover wie die Protagonisten aussehen. Das hat mittlerweile Seltenheitswert. Auch der Titel ist gut gewählt, denn Abreißzettel spielen hier eine große Rolle.
Finn hatte ich nach drei Sätzen schon in mein Herz geschlossen. Der arme Kerl gibt dem Begriff Liebeskummer eine ganz neue Bedeutung. Der Junge leidet wirklich. Aber auf so ironische und zynische Weise, dass man einfach nur lachen muss. Der Schreibstil ist göttlich und durch die Ich-Form ist man nur noch näher an ihm dran.
Moritz, sein bester Freund hat sich in den Kopf gesetzt, Finn wieder auf die Beine zu helfen. Seine Mutter ist schließlich Psychologin, da muss er das doch im Blut haben! Seine Versuche waren echt zuckersüß, aber man kann Finn auch nicht übel nehmen, an seinen Erfolgsaussichten zu zweifeln.
Finn will eigentlich nur eins: Seine Freundin zurück. Da hilft es auch nicht, sämtliche Fotos zu entsorgen. Eigentlich müsste er in Selbstmitleid zerfließen, aber da taucht Lara auf!
Und Lara ist so ganz anders, als seine Exfreundin.
Das Mädchen hat nämlich ein ganz besonderes Hobby: Sie hängt in ganz Berlin selbst entworfene Abreißzettel auf. Und zwar keine gewöhnlichen! Diese Zettel sind übrigens im Buch abgebildet und jeder einzelne ist göttlich. Aber Lara ist auch sehr introvertiert und redet nicht gerne übe ihre Familie.
Hier wurde ich positiv überrascht, denn die Perspektive wechselt zu Lara, die ebenfalls aus der Ich-Perspektive erzählt.
Die beiden verstehen sich trotzdem immer besser und bald muss Finn sich überlegen, was er will. Weiter seiner Ex hinterhertrauern oder die Chance ergreifen, ein ganz besonderes Mädchen an seiner Seite zu haben.
Schön war übrigens auch, dass die Liebesgeschichte sich langsam entwickelt und keine unrealistischen Konflikte auftauchten, wie es leider so oft der Fall ist.
Ihr merkt, ich bin begeistert! Leider hatte die Geschichte nur 150 Seiten, aber jede einzelne habe ich genossen! Ja, es ist ein Kinderbuch, aber ein so süßes und vor allem anspruchsvolles, dass es mich total in seinen Bann gezogen hat. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und war in 2 Stunden fertig. Natürlich hätte ich mir die ein oder andere Seite mehr gewünscht, aber die Autorin hat es geschafft, auf wenigen Seiten eine zauberhafte Geschichte zu schreiben.
Ganz klare Leseempfehlung und wenn ich könnte gäbe es 6 Sterne. Also, volle Punktzahl!


Kommentare:

  1. Hm, das wäre dann die zweite begeisterte Rezi. Ich hätte mich dafür bei BdB bewerben sollen. :D
    Ich pack das Buch mal auf meinen Merk-Zettel!^^

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    1. Ich bin immer noch hin und weg. Kauf es dir :D

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