Freitag, 21. März 2014

(News) Filmkritik Vampire Academy

 
Titel: Vampire Academy
Kinostart: 13.03.2014

Warum wollte ich den Film sehen?
Ich fand das Buch einfach nur abgöttisch lustig. Dementsprechend war ich natürlich neugierig auf den Film.

Inhalt:
Die 17-Jährige Rose (Zoey Deutch) führt ein scheinbar ganz normales Teenager-Leben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Lissa (Lucy Fry) geht sie auf die angesagtesten Partys, auch die Schulbank drücken die Mädels gemeinsam. Doch ihr Stundenplan ist alles andere als gewöhnlich und ein bisschen Blut an den Lippen gehört zum Alltag - immerhin ist Rose halb Mensch, halb Vampir und Lissa ist sogar zu 100 Prozent Blutsaugerin. An der Vampire Academy lernen die beiden Kampftechniken, die sie befähigen sollen, die friedlichen Vampire der Moroi vor den verfeindeten Stigori-Vampiren zu beschützen. Rose trainiert dabei besonders hart, denn die Strigoi haben es auf Lissa abgesehen, die eines Tages als Königin über die Moroi herrschen könnte. Aller adoleszenten Schwierigkeiten zum Trotz läuft es ganz gut für Rose – bis ihr Leben ausgerechnet von ihrem Trainer und Mentor Dimitri (Danila Kozlovsky) durcheinander gebracht wird… (Filmstarts)

Fand ich gut:
Also ich muss gestehen, nachdem Katja meinte, die Schauspieler wären so blöd gewesen und Dimitri hätte keinen russischen Akzent, da hatte ich mich dann dazu entschlossen, mir den Streifen auf Englisch anzuschauen. Und da war Dimitri eines auf jeden Fall: russisch. Auch so, fand ich den Film gar nicht so schlecht. Rose war frech, wie erwartet und es wurde recht wenig geändert. Zumindest viel mir diesbezüglich nichts auf, was mich stören würde. Auch fand ich die Dialoge im englischen gut und die Schauspieler sahen gut aus und passten für die Rollen.

Fand ich schlecht:
Was mich wiederum gestört hat, waren die übertriebenen Actionszenen. Ernsthaft? Musste das sein? Das sah mehr nach Matrix aus, als nach einem Teenagerstreifen. Ich finde einfach, hier wäre weniger mehr gewesen.

Fazit:
Jugendbuchverfilmungen sind wohl mit das Schwerste überhaupt, was sich ein Produzent antun kann. Aber ich habe schon schlimmeres gesehen. "Vampire Academy" ist mit Sicherheit kein Blockbuster aber eine Katastrophe ist es auch nicht. Dimitri ist sehr gut gespielt, manche Sätze wurden 1:1 aus dem Buch genommen, Rose und Lissa wurden gut umgesetzt, was will man mehr? Einzig und alleine die spannenden Szenen wurden so übertrieben gespielt, dass ich sie nicht ernst nehmen konnte. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen. Man sollte nicht alles auf die Goldwaage legen, dann hat man mit Sicherheit einen lustigen Nachmittag/Abend. Dennoch hätten die schauspielerischen Leistungen authentischer sein können, deswegen gibt es von mir 4 knappe Sternchen.

Kommentare:

  1. Das sollte wohl im englisch auch sein, der Schauspieler kommt schließlich aus Russland. :) Aber es ist echt schade, dass sie im deutschen nicht einfach jemanden genommen haben der einen russischen Akzent hat. So schwer kann das doch nicht sein oder?
    Freut mich, dass dir der Film besser gefallen hat als mir. Noch mehr mit deiner Meinung und wir könnten vielleicht auf einen zweiten hoffen. :)

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    1. Ja, das verstehe ich auch nicht. Wahrscheinlich hatten die bei der Umsetzung ein Kommunikationsproblem.
      Schauen wir mal, ob es einen weiteren Teil gibt. Momentan wird es ja leider zur Mode, nach dem ersten Film aufzuhören. Jumper, I am Number 4 usw...

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