Donnerstag, 10. April 2014

(Buchvorstellung) Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit von Josin L. McQuein

 
Titel: Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit
Autor: Josin L. McQuein
Seiten: 352
Erscheinungstermin: 03.04.2014
Verlag: Egmont INK
Originalversion: Nein
Originaltitel: Arclight
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das Cover!
Inhalt:
Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur die „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie … die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist … Und die Seelenfresser suchen Marina, testen immer wieder die Grenzen des Lichtwalls und brechen schließlich durch! (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist sooo toll gestaltet! Das war auch das erste, was mir an dem Buch auffiel.

Titel:
Auch der Titel passt gut, denn das "Arclight" ist das große Thema in diesem Buch. Schade ist nur, dass wir Deutschen mal wieder einen Untertitel druntersetzen mussten.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mich nicht ganz so vom Hocker gehauen. Ich weiß nicht einmal, woran es gelegen hat, aber die ersten 150 Seiten verspürte ich den Drang, das Buch wieder zuzuklappen. Es war nicht schlecht, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Danach wurde es aber richtig spannend!

Charaktere:
Marina, die Protagonistin, weiß nicht, was in der Vergangenheit passiert ist. Wie sie ins Arclight kam ist ihr auch ein Rätsel. Aber sie ist die Einzige, die die Blassen überlebt hat. Etwas, was noch keiner geschafft hat. Auch scheint sie eine besondere Gabe zu haben, denn die Monster scheinen mit ihr zu reden und nur sie kann es verstehen. Zum anderen gibt es natürlich auch noch einen männlichen Protagonisten und zwar Tobias, dessen Vater seit Marinas Rettungsaktion wahrscheinlich gestorben ist. Beide haben mir sehr gut gefallen und ihre Aktionen waren realistisch. Leider kam dies aufgrund des Schreibstils in der ersten Hälfte nicht so gut raus. Sobald es mehr Interaktion mit den Blassen gibt, ändert sich das aber!

Erwähnenswert:
Das Buch spielt in der Zukunft und die gesamte Zivilisation wurde zerstört.

Stuck in my Head:
"Hilfe ..."
Der Blasse spricht. Seine Stimme klingt heiser und angestrengt, aber er hat das Wort tatsächlich ausgesprochen.
"Sag mir bitte, dass ich mir das eingebildet habe"
"Hat das Ding etwas ... geredet?" (S. 164)
Krisenreif:
Es ist wirklich schade, dass mir der Einstieg in das Buch so schwer fiel, weshalb ich leider einen Punk abziehen muss.

Fazit:
Ein schönes Cover, eine interessante Geschichte, tolle Protagonisten aber leider ein etwas emotionsloser Schreibstil Trotzdem bringt es sehr viel Potenzial mit und entwickelt sich im laufe der Story. Allerdings ist der Markt mit Dystopien überschwemmt. Wo also dieses Buch einordnen? Zu den besten gehört es nicht, aber auch nicht zu den schlechten. Ich denke, es spielt im oberen Mittelfeld mit und bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung, da mir die dunkle Stimmung gut gefallen hat.


Kommentare:

  1. Ahhh du bist schon fertig damit !!! Ich habe es seit einer Woche bei mir und noch nicht geschafft es zu lesen, da noch andere Bücher Vorrang hatten. Es ist aber schön zu sehen das es dir gefallen hat :)

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    1. Ja, ich bin schon gespannt, was du dazu sagen wirst. Vor allem zum Schreibstil.

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    2. Ich bin seit heute fleißig am Lesen :)

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  2. Das Cover ist wirklich toll, aber mit dem Untertitel hast du recht. Das braucht es wirklich nicht (zumindest bei Einzelbüchern, bei Reihen ok..)

    Die Story klingt ganz nach meinem Geschmack, das merke ich mir

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    1. Irgendwie ist das bei und Deutschen Gang und Gebe geworden ...

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