Sonntag, 6. April 2014

(Buchvorstellung) Das Lied des roten Todes / Dance of the Red Death von Bethany Griffin

 
Titel: Das Lied des roten Todes
Autor: Bethany Griffin
Seiten: 352
Erscheinungstermin: 17.03.2014
Verlag: Goldmann
Originalversion: Nein
Originaltitel: Dance of the Red Death
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich war als bekennender E. A. Poe Fan schon vom ersten Teil begeistert!
Inhalt:
In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist genauso schön wie das erste. Alleine die Farben und das Composing sind einfach nur toll!

Titel:
Naja, im Gegensatz zum ersten Teil, ist dieser Titel fast bezugslos, wenn man vom Ball des Protzen absieht.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist nach wie vor sehr flüssig und hat den von mir geliebten Poe-Flair, aber es gab leider in der Mitte und al Anfang ein paar Längen. Dafür war das Ende extrem gut und spannend. Also alles in allem etwas durchwachsen.

Charaktere:
Wie schon im ersten Teil, geht die Dreiecksgeschichte leider weiter. Ich bin da ja wirklich allergisch dagegen zumal Elliot sich immer mehr daneben benimmt und Araby es nicht zu merken scheint. Will war mir immer noch am sympathischsten, auch wenn er im ersten Teil großen Mist gebaut hat. Prinzipiell kann ich hier nicht nachvollziehen, warum sie Elliot weiterhin in Betracht zieht. Aber es gibt zum Glück noch eine Story drum herum.

Erwähnenswert:
Es ist keine Trilogie. Die Serie endet mit dem zweiten Teil.

Krisenreif:
Es hat sich schon sehr gezogen, das konnte auch das wirklich gute Ende nicht mehr wettmachen. War ich noch vom ersten Teil begeistert, bin ich hier doch etwas enttäuscht. Ich würde dem Buch gerne noch 4 Sterne geben, aber da rauscht es knapp dran vorbei.

Fazit:
Eine tolle Idee, ich liebe den Edgar Allan Poe Flair, aber hier war einfach zu wenig Handlung vorhanden. Ich hatte am Anfang das Gefühl, das Buch wieder zuklappen zu wollen. Das änderte sich zum Glück im Laufe der Story. Gerade das Ende war sehr gut und fesselnd. Dennoch überwiegen leider die Minuspunkte und so leid es mir tut: Es reicht nicht für 4 Sterne.


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