Sonntag, 6. April 2014

(Buchvorstellung) Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf von David Hair

 
Titel: Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf
Autor: David Hair
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 09.12.2013
Verlag: Penhaligon
Originalversion: Nein
Originaltitel: Mage's Blood (The Moontide-Quartet 1) Part One
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der Penhaligon Verlag hatte mir das Buch als Überraschung zugeschickt.
Inhalt:
Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wunderschön! Ganz im Ernst, wenn ich das Buch im Laden sehen würde, würde ich direkt danach greifen. Man sieht auch direkt, dass es sich um ein Fantasybuch handelt.

Titel:
Der Titel ist sehr gut gewählt, denn es geht um jene Brücke, die sich nur alle 12 Jahre erhebt und zwei Kontinente miteinander verbindet.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist nicht schlecht aber teilweise doch etwas verworren und die Sätze sind recht lang. Auch gibt es viele Bezeichnungen und Leute, die man als Leser auseinanderhalten muss. Es ist kein Buch für Zwischendurch und sollte in einem Rutsch gelesen werden, sonst könnte es Ungereimtheiten geben, da man manchen vergisst oder übersieht.

Charaktere:
Es gibt drei Protagonisten, aus deren Sicht die Story erzählt wird. In Alarons Adern fließt Magierblut und genau zu so einem möchte er werden. Doch hierfür muss er Prüfungen bestehen und sich fragen, ob das wirklich das ist, was er will. Zum anderen gibt es die Leibwächterin der königlichen Familie. Ihr Name ist Elena und sie fungiert als Spitzel, bis sie sich für das Richtige entscheiden muss. Zu guter letzt hätten wir noch Ramita, die Zwangsverheiratet werden soll. Die Handlungsstränge dieser drei doch sehr unterschiedlichen Charaktere werden die weitere Geschichte gestalten und über das Schicksal der Welt entscheiden.

Erwähnenswert:
Im ersten Teil passiert leider, was die Hauptstory angeht (die Brücke) nicht viel. Es wird mehr auf die Protagonisten eingegangen. Das Buch ist klassische Fantasy und der erste Teil einer Trilogie.

Stuck in my Head:
"Lasst die Musterungen beginnen! Lasst uns erneut zusammenkommen und nach Pontus marschieren. Lasst uns erneut mit den Gesängen Kores auf den Lippen zur Mondflut die Brücke überschreiten. Lasst uns göttlichen Beistand bringen unseren Söhnen, die selbst zu dieser Stunde in Hebusal kämpfen. Lasst uns geben unser Blut, unseren Willen und unser Geld, auf dass der dritte Kriegszug der größte und ruhmreichste werde von allen." (S. 90)

Krisenreif:
Ihr seht es im Zitat, der Schreibstil war teilweise einfach anstrengend.

Fazit:
Die Idee der Geschichte und auch deren Entwicklung waren wirklich gut und es war spannend. Der Schreibstil, die vielen Orte und Bezeichnungen aber leider etwas anstrengend. Man muss dazu sagen, dass ich nicht unbedingt der Eingefleischte Fantasyleser bin, der sich eben mit komischen Namen doch schwer tut. Wer damit kein Problem hat, könnte hier wirklich gutes Lesefutter finden. Für mich war es ein ganz gutes Buch, aber leider nicht sonderlich entspannend und das sollte Lesen ja sein.



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