Mittwoch, 16. April 2014

(News) Siebtes eigenes Bloginterview dieses Mal mit Fay Ellison

Vor einiger Zeit hatte ich euch das Buch "Experiment Ella" von Fay Ellison vorgestellt und heute gibt es ein Interview mit der Autorin. Ihr solltet euch beides einmal ansehen, denn in zwei Wochen haben wir noch eine Überraschung für euch!


Sunshine:
Was hat dich dazu inspiriert, “Experiment Ella“ zu schreiben?
Fay:
Auch wenn es sich vielleicht etwas verrückt anhört, aber ich habe ab und an wirklich Träume, die wahr werden. Zu dem Zeitpunkt, als ich mit dem Manuskript begann, hatte ich nicht an eine Veröffentlichung gedacht. Vielmehr wollte ich meiner Familie und meinen Freunden einen spannenden Genre-Mix schreiben. Meine Mutter und meine Schwester lieben Thriller und meine Freundin steht auf erotische Literatur. Mein Vater steht auf Science Fiction und ich selbst mochte immer schon Liebesromane. Und so begann ich, einen Plot zu entwickeln, der alle fesseln sollte. Ob es mir gelungen ist, müssen nun die Leser entscheiden.

Sunshine:
Wie lange hast du an dem Buch gesessen?
Fay:
Eine gefühlte Ewigkeit. Eigentlich ist es mein erster Roman und ich habe hier wohl so alle Anfängerfehler begangen, die ein Autor machen kann. Bis die Geschichte druckreif war, hat es so viel zu ändern gegeben, dass ich ab und an daran gedacht habe, das Manuskript einfach vom Rechner zu löschen. Nun bin ich aber froh, nicht aufgegeben zu haben. Viele Freunde haben mir immer wieder Mut gemacht und mich motiviert, nicht nachzulassen. An Ella habe ich ungefähr 2,5 Jahre gearbeitet.

Sunshine:
Gab es Szenen, die am Anfang ganz anders geplant waren?
Fay:
Sagen wir mal so, keine Szene ist mehr wie am Anfang. Und auch das ist etwas, was ich heute anders machen würde. Ich würde mir nicht mehr so sehr in meine Arbeit reinreden lassen. Natürlich will ich gerne dazulernen und das kann man am besten, wenn man von gestandenen Autoren und Lektoren entsprechende Tipps und Kritik bekommt. Aber am eigentlichen Plot würde ich heute nicht mehr so viel verändern.

Sunshine:
Hattest du Vorbilder für Ella und John?
Fay:
Nein, Ella und John sind totale Fantasiegebilde. Natürlich hat man ein Bild vor Augen wenn man schreibt, aber hier gibt es keinen Bezug zu real existierenden Personen und ich denke das ist auch gut so.

Sunshine:
Hast du Recherche betrieben, wenn ja welche?
Fay:
Meine Recherchearbeit begann mit einem Tag der offenen Tür in einem Polizeipräsidium. Es folgte der Besuch einer forensischen Ausstellung im Universitätskrankenhaus Eppendorf Ein E-Mail-Austausch mit der Leitung der forensischen Abteilung waren erforderlich, damit die Beschreibungen der Toten realistisch gelangen. Verschiedene Gespräche mit Feuerwehr und Kriminalbeamten kamen hinzu. Außerdem durfte ich einen Tag bei der Hamburger Morgenpost anwesend sein, um mich über deren Arbeitsweise und den Originalschauplatz zu informieren. Im Verlaufe der Zeit habe ich dann immer mal wieder verschiedene Details recherchiert. Es war eine sehr interessante Tätigkeit, die mir zusätzlich zum Schreiben sehr viel Spaß bereitet hat. Digitale Medien wie Google usw. habe ich natürlich auch genutzt.

Sunshine:
Und nun die Frage, die ich mir am Ende gestellt habe. Wird es eine Fortsetzung geben?
Fay:
Eigentlich ist keine Fortsetzung geplant. Sollte der Roman aber bei den Lesern gut ankommen und ich Lust verspüren, den Stoff weiter zu entwickeln, kann ich mir eine spannende Fortsetzung durchaus vorstellen. Ich genieße zurzeit einfach eine kleine Schaffenspause und freue mich darüber, dass ich mich mit meinen Lesern und Bloggern zu meinem Buch austauschen kann.

Sunshine:
Was machst du, wenn du keine Bücher schreibst?
Fay:
Da das Schreiben ja mein Hobby ist, gehe ich tagsüber einem ganz normalen Beruf nach. Außerdem lese ich immer noch gerne Bücher meiner Kollegen und kümmere mich um meinen Haushalt und meine Familie.

Sunshine:
Magst du uns noch etwas erzählen?
Fay:
Dann bin ich mal so frei und mache etwas Werbung für den Roman, der im Sommer beim Begedia-Verlag erscheinen wird und den ich mit meinen lieben Kollegen Johnny Barker zusammen schreiben durfte. „Sinfonie der Lust“ ist ein erotischer Roman, der sowohl aus der Sicht des Mannes als auch der der Frau erzählt wird. Eine, wie ich finde, prickelnde und spannende Mischung aus Liebe, Leidenschaft und Sex.

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