Montag, 5. Mai 2014

(Buchvorstellung) Mädchenjäger von Paul Finch

 
Titel: Mädchenjäger
Autor: Paul Finch
Seiten: 464
Erscheinungstermin: 14.04.2014
Verlag: Piper
Originalversion: Nein
Originaltitel: Stalkers
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Die Kurzbeschreibung und Thematik.
Inhalt:
Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark »Heck« Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zuhilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles – in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht ... (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist ansprechend gestaltet und fiel mir deshalb auch schon in der Verlagsvorschau auf.

Titel:
Der Titel macht auf jeden Fall neugierig und passt zur Geschichte!

Schreibstil:
Ich mochte den Schreibstil am Anfang ganz gut, er wirft einen direkt in die Handlung und man ist auch hautnah direkt nach ein paar Seiten bei einer Entführung dabei. Leider gibt es immer wieder Textstellen, die sich endlos in die Länge gezogen haben. Es war ein permanentes Wechselspiel zwischen Spannung und Langeweile, weshalb ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie ich das Buch bewerten soll. Immer wieder, wenn ich es abbrechen wollte, wurde es spannend, nur um bald darauf wieder zäh wie Kaugummi zu werden.
Positiv anmerken möchte ich aber, dass der Autor einen schönen, bildhaften Stil hat. Unverschönt, ehrlich und detailreich beschreibt er jede Szene, egal ob im Büro oder bei einem Mord so gekonnt, dass man einen Film vor Augen hat.

Charaktere:
Gleich zu Beginn treffen wir auf Mark Heckenberg, genannt Heck, der in einem Fall von vermissten Frauen ermittelt und Lauren, die ihre Schwester sucht, welche zu den Vermisten gehört. Auch liest man schon gleich am Anfang hautnah mit, wie eine der Frauen entführt wird und erfährt viel aus ihrem Leben und die Gründe für die Tat. Leider konnte ich zu keinem der Charaktere einen wirklichen Bezug aufbauen. Höchstens noch zu Luise, aber die kam leider nur sehr kurz vor. Es gab einfach viel zu viele langatmige Dialoge, die ich trotz Überfliegens immer noch lückenlos verstanden habe!

Erwähnenswert:
Das Buch hatte für mich leider einen angestaubten Krimi-Touch und ist vielleicht doch eher für ältere Leser geeignet, denn mich, mit Anfang zwanzig, hat es leider nicht richtig mitgerissen.

Krisenreif:
Zu viele Längen und ausschweifende Dialoge.

Fazit:
Ein gutes Thema, in aktionreichen Szenen sehr gut geschrieben, in Alltagssituationen leider etwas langatmig. Es ist sicherlich kein schlechtes Buch, vielleicht bin ich hier einfach alterstechnisch nicht die richtige Zielgruppe, denn gefunkt hat es leider überhaupt nicht. Ich kann das Buch aber eingefleischten Krimifans empfehlen, denn der hier behandelte Fall ist wirklich gut durchdacht.


Kommentare:

  1. Oh... Jetzt hatte ich mich soooo gefreut und dann doch nur eine so mittelmäßige Bewertung?
    Sehr schade, das verpasst der Vorfreude irgendwie nen riesen Dampfer :/

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    1. Ja, ich hatte mir auch viel davon versprochen aber die anderen auf Amazon sind begeistert. Vielleicht hat es nur bei mir nicht gepasst?

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    2. Meine Kolleginnen sind auch restlos begeistert...
      Hatte das aber letztens auch bei nem krimi den ich abgebrochen habe, meine kolleginnen fanden den toll. Man kann nicht jedes buch mögen.

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    3. Ich wurde einfach mit dem Flair nicht warm, weshalb mich der Ermittler gelangweilt hat. Das war so im Nachhinein betrachtet das Hauptproblem.

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  2. Irgendwie finde ich das Cover nicht so ansprechend und deine Beschreibung leider auch nicht...

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    1. Das Cover finde ich gut, nur das Buch war irgendwie nicht meins.

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