Donnerstag, 12. Juni 2014

(Buchvorstellung) Dreh dich nicht um von Jennifer Armentrout

 
Titel: Dreh dich nicht um
Autor: Jennifer Armentrout
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 12.03.2014
Verlag: Heyne Verlag
Originalversion: Nein
Originaltitel: Don't Look Back
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich mochte "Obsidian" und war gespannt auf das, was die Autorin noch so schreibt.
Inhalt:
Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage zusammen mit ihrer besten Freundin Cassie. Als Samantha wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an absolut nichts erinnern – weder an das, was in den vier Tagen passiert ist, noch an ihr Leben davor. Allmählich kommt sie zu einer schockierenden Erkenntnis: In ihrem alten Leben war sie  offenbar ein echtes Miststück. Wen wundert es da, dass die Polizei immer wieder auftaucht und sie wegen Cassie verhört? Denn ihre Freundin ist und bleibt verschwunden. Eine furchtbare Frage steigt in Samantha auf: Fiel Cassie einem Verbrechen zum Opfer? Und trägt sie etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihr Gedächtnis zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist sehr schön gestalten und hat definitiv ein gefährliches Flair.

Titel:
Der Titel ist gut gewählt. Zum einen erzeugt er Spannung beim Leser und zum andern nimmt er direkten Bezug auf die Story.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist einfach sehr gut. Da kann man sagen was man will. Es ist flüssig, packend und lässt einen nicht mehr los. Wie alle ihre Bücher hatte ich auch dieses sehr schnell durch. Sie schafft es eine Atmosphäre wie in einem Film entstehen zu lassen.

Charaktere:
Samantha ist eigentlich die absolute Oberzicke. Doch sie verliert bei einem Zwischenfall ihr Gedächtnis und muss nun Stück für Stück herausfinden, was mit ihr und Cassi, ihrer immer noch verschwundenen besten Freundin, passiert ist. Nach und nach erfährt sie, dass sie in der Vergangenheit alles andere als nett war. Sie war ein Biest und hat sich bestimmt genug Feinde gemacht. Auch muss sie sich fragen, wie ernst ihr ihre Beziehung mit Del, ihrem Freund, ist. Denn sie empfindet nichts mehr für ihn. Dafür ist Carston, der Sohn eines Angestellten, nicht mehr aus ihrem Kopf zu bekommen. Jemand, mit dem sie sich früher nie im Leben eingelassen hätte. Die Jungs und auch die Nebenfiguren waren in Ordnung. Aber wirklich tiefgründig war nur Samantha.

Erwähnenswert:
Ich hatte so Bammel davor, dieses Buch zu lesen, da ich bei "Obsidian" schon gemerkt hatte, dass sie sich die ein oder andere Anregung von "Twilight" geholt hatte und bei "Dämonentochter" war ich aus allen Wolken gefallen, denn dessen Storyaufbau hatte sie einfach komplett aus "Vampire Academy" kopiert. Umso erleichterter war ich hier: Die Ausgangsidee ist zwar nichts Neues, aber ich hatte nicht den Eindruck, als hätte die Autorin hier von irgendwo abgekupfert. Und wenn, dann kenne ich das Buch nicht.

Stuck in my Head:
"Ja, und vor zwei Wochen war ich ein ekelhaftes Miststück." Das sich anscheinend die gesamte Schule zum Feind gemacht hatte. "Wenn es dich so mitnimmt, dass ich jetzt ein netter Mensch geworden bin, dann wirst du damit wohl trotzdem zurechtkommen müssen."
Krisenreif:
Eigentlich nichts, bis auf, dass ich mittlerweile der Autorin gegenüber wirklich misstrauisch geworden bin, was ihre Ideen anbetrifft. Ich habe ständig vor dem "Das hast du schon einmal gelesen"-Gefühl Angst.

Fazit:
Ein toller Thriller, der Spaß macht. Eine super Protagonistin und ein Ende, das ich so nicht habe kommen sehen (Und ich habe viel herumgerätselt). Nicht nur für Fans der Autorin empfehlenswert!


Kommentare:

  1. Oh das klingt wirklich gut, ich glaube das kommt dann mal auf die Merkliste!
    Sehr schöne Rezension. Ich muss zugeben ich hatte schon Angst es kommen 1-2 Sterne bei raus. :D

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    1. Ja, ich war sehr skeptisch! Bin ja aber auch vorgeschädigt, was die Autorin angeht.

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  2. Kathi18:50

    Ich kann deine Ansichten komplett nachvollziehen, weil ich bei Obsidian ähnliche Gefühle hatte, obwohl ich es trotzdem richtig gut fand!
    Und das Buch hier klingt auch sehr interessant, erinnerte mich aber irgendwie ein bisschen an Pretty Little Liars, die Serie, die ja auch auf Bücher basiert...

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