Sonntag, 8. Juni 2014

(Buchvorstellung) Poison Princess von Kresley Cole

 
Titel: Poison Princess
Autor: Kresley Cole
Seiten: 608
Erscheinungstermin: 12.05.2014
Verlag: cbt
Originalversion: Nein
Originaltitel: The Arcana Chronicles - Poison Princess
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der Klappentext war vielversprechend.
Inhalt:
Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover war jetzt nicht ganz so meins, aber es kommt ja auch bekanntlich auf den Inhalt an!

Titel:
Schön, dass wir mal einen englischen Titel beibehalten haben. Passt sehr gut!

Schreibstil:
Der Schreibstil ist in Ordnung. Durch die 600 Seiten hatte das Buch aber auch ein paar Längen, in denen ich mich dabei erwischte, ein paar Zeilen zu überfliegen. Auch fiel es mir schwer in das Buch hereinzukommen, da der Schreibstil doch recht hart und gewöhnungsbedürftig ist, allerdings kommt man dann ab ca 100 Seiten doch gut damit zurecht.

Charaktere:
Evie hat mir ganz gut gefallen, denn sie hat sich benommen, wie es sich für eine 15 Jährige mitten in der Pubertät gehört. Von total verzweifelt/kindisch, bis hin zu sehr erwachsen in den richtigen Situationen. Allerdings war es schwer für mich, eine Bindung zu ihr aufzubauen. Letzten Endes hat dann doch etwas packende Persönlichkeit gefehlt. Jack dagegen hätte mir ganz gut gefallen können, denn er ist der undurchsichtige, dunkle Held, was aber auch genau sein Minuspunkt ist. Oft kommt er mir vor wie ein Katalogtyp, mit den typischen Klischees. Die Nebenfiguren waren allerdings wirklich gut, was allerdings den Gesamteindruck nur leicht retten konnte.

Erwähnenswert:
Es handelt sich um eine Reihe. Wer Tarot-Karten mag, kommt hier übrigens voll auf seine Kosten!

Stuck in my Head:
“Wenn ihm unser nächtlicher Unterschlupf einigermaßen sicher vorkam, schlief er ohne Shirt. Diese verlockenden kurzen Blicke auf seine Brust - Ich sah jedes Mal gleich wieder weg -, verwirrten mich und machten das Einschlafen schwierig.” (S. 337)
Krisenreif:
Viel zu viele Klischees ...

Fazit:
Achja, ich weiß nicht, woran es gelegen hat, das Buch ist nicht schlecht, aber auch nichts, was mich vor Begeisterung jubeln ließ. Es ist nett für Zwischendurch, aber dafür hat es dann eigentlich doch wieder zu viele Seiten. Vielleicht ist es eher etwas für eingefleischte Fantasyleser.



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