Donnerstag, 26. Juni 2014

(Buchvorstellung) Soul Seeker - Das Echo des Bösen von Alyson Noël

 
Titel: Soul Seeker - Das Echo des Bösen
Autor: Alyson Noël
Seiten: 432
Erscheinungstermin: 19.05.2014
Verlag: Goldmann
Originalversion: Nein
Originaltitel: The Soul Seekers: Echo
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich war vom ersten Band begeistert und möchte natürlich wissen, wie die Reihe weitergeht.
Inhalt:
Daire Santos hat sich ihrem Schicksal gestellt und weiß um ihre Macht als Seelensucherin. So konnte sie nicht nur das Leben ihrer Großmutter retten, sondern auch deren Seele. Dafür musste sie allerdings zulassen, dass sich die Erzfeinde der Soul Seeker einen Zugang zur Unterwelt verschaffen konnten. Daire und ihr Freund Dace setzen nun alles in Bewegung, um das wieder rückgängig zu machen. Denn sonst werden die dunklen Mächte bald nicht nur die kleine Stadt Enchantment überschatten, sondern womöglich die ganze Welt ... (Klappentext, Amazon)

Cover:
Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich in die Cover der Taschenbuchausgabe verliebt bin? Die sind einfach nur wunderschön!

Titel:
Der Titel gefällt mir gut, vor allem da er zum Thema dieses Bandes passt. Aber auch, weil man sich sehr eng an den Originaltitel gehalten hat.

Schreibstil:
Alyson Noëls Schreibstil ist auch in diesem Band wieder unglaublich gut! Sie schafft es den Leser an die Seiten zu fesseln und nicht mehr loszulassen. Irgendwie hat sie es auch geschafft, die langweiligen und unsinnigen Szenen halbwegs interessant zu halten, denn die Story entwickelt sich in diesem Buch leider so gut wie gar nicht weiter. Weißt dafür aber alle Klischees eines typischen zweiten Bandes auf.
Gut gefallen hat mir aber, dass das Buch abwechselnd aus Daires und Daces Sicht geschrieben ist.

Charaktere:
Hier liegt leider der Schwachpunkt des Buches, denn sowohl Daire als auch Dace gingen mir gewaltig auf die Nerven! Da wird gejammert, unüberlegt gehandelt und weiter gejammert nur um dann Pläne nicht konsequent durchzuziehen. Leider haben es auch die Nebenfiguren nicht rausgerissen, denn diese hätte man streichen können und das Buch wäre weitestgehend gleich geblieben. Vielleicht waren das die Gründe, dass ich Cole immer interessanter fand. So durchweg böse fand ich ihn nicht, eher gerissen und ich bin sehr gespannt, wie sich die Story diesbezüglich noch entwickeln wird.

Erwähnenswert:
Wer weiterlesen möchte, kann zu der Hardcovervariante zählen, in der natürlich schon mehr Bände veröffentlicht wurden.

Stuck in my Head:
“Der einzige Weg, anderen mehr Macht zu verschaffen, ist, dir selbst mehr Macht zu verschaffen. Entschuldige dich nie für die Gaben, die dir geschenkt wurden.” (S. 361)
Krisenreif:
Der Mittelteil dieses Buches war einfach nur flach. Sorry, aber anders kann man es nicht ausdrücken. Plötzlich dürfen die Protagonisten nicht mehr zusammen sein und ein Nebenbuhler taucht auf (ja klar, so etwas ist mittlerweile in jedem zweiten Band der Fall. Liebe Autoren: Langsam wird die Nummer alt). Auch hatte ich das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Gegen Ende wurde es dann wieder spannend

Fazit:
Eine ganz gute Fortsetzung, eine toller Schreibstil aber eben leider fast ohne nennenswerten Inhalt. Den hätte man auch auf 200 Seiten anstatt 400 packen können. Allerdings entwickelt das Buch sehr viel Potenzial für den nächsten Band. Hoffentlich erhalten die Protagonisten da ihre gewohnte Tiefe und vor allem Intelligenz zurück. Leider nur Durchschnittlich, vor allem wenn man es mit dem ersten Band vergleicht. Weiterlesen werde ich trotzdem, da ich denke, der nächste Band wird wieder spannender.


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