Samstag, 7. Juni 2014

(Vorab-Buchvorstellung) Paradigm von Ceri A. Lowe

 
Titel: Paradigm
Autor: Ceri A. Lowe
Seiten: 345
Erscheinungstermin: 13.06.2014
Verlag: Bookouture
Originalversion: Ja
Originaltitel: Paradigm
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte das Buch beim Stöbern durch NetGalley entdeckt.
Inhalt:
Alice Davenport awakens from a fever to find her mother gone and the city she lives in ravaged by storms – with few survivors.  When Alice is finally rescued, she is taken to a huge underground bunker owned by the mysterious Paradigm Industries. As the storms worsen, the hatches close.  87 years later, amidst the ruins of London, the survivors of the Storms have reinvented society. The Model maintains a perfect balance – with inhabitants routinely frozen until they are needed by the Industry.  Fifteen-year-old Carter Warren knows his time has come. Awoken from the catacombs as a contender for the role of Controller General, it is his destiny to succeed – where his parents failed.  But Carter soon discovers that the world has changed, in ways that make him begin to question everything that he believes in. As Carter is forced to fight for those he loves and even for his life, it seems that the key to the future lies in the secrets of the past... (Klappentext, Amazon)

Cover:
Ich mag das Cover, aber es erinnert mich ein bisschen das das von "Die Bestimmung".

Titel:
Ein "Paradigm" ist ein Muster oder auch Vorbild, was "Paradigm Industries" auch versucht zu sein.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und hatte mich gleich von der ersten Seite an überzeugt. Ceri A. Lowe schafft es, einem die Sintflut vor Augen zu führen, als wäre man selbst anwesend. Das einzige, was meiner Meinung nach vielleicht besser gepasst hätte, wäre ein Ich-Erzähler, anstatt die 3. Person. Das Buch wird abwechselnd von Carter und Alice aus zwei verschiedenen Zeiten erzählt.

Charaktere:
Sowohl Carter als auch Alice empfand ich als sehr gut charakterisiert und tiefgründig. Carter wurde mit 15 Jahren eingefroren, bis die, ich nenne das Unternehmen jetzt einfach mal Regierung, ihn wieder braucht. Er hat sehr klare Idealvorstellungen und muss nach und nach einsehen, dass er mit seinem schwarz/weiß-Denken nicht weit kommt und entwickelt sich schnell weiter was ihn jedoch in Gefahr bringt, denn die Regierung mag Querulanten überhaupt nicht. Alice dagegen kennt noch die Zivilisation von früher, bevor die Stürme kamen. Sie ist eine der wenigen überlebenden Menschen und schließt sich mit anderen der "Paradigm Industrie" an, um zu überleben. Nach und nach versuchen sie, wieder ins Leben zurückzufinden, aber die Welt von früher gibt es nicht mehr und sie sind gezwungen in einem unterirdischen Bunker zu überleben. Alice steigt schnell in der Hierarchie auf und arbeitet mit daran, den Menschen wieder ein Leben draußen zu ermöglichen.

Erwähnenswert:
Das Buch erscheint in ein paar Tagen und ist trotz einiger Schwächen ein gutes Werk.

Stuck in my Head:
“Shock and disbelief came over Carter in waves. He wanted to know everything, but at the same time he wished he hadn't heard any of it. Everything he had ever believed in felt like it was coming crashing down around him.”
Krisenreif:
Mhhh, ich weiß immer noch nicht, ob ich so ganz nachvollziehen kann, ob es jetzt notwendig ist Menschen einzufrieren, bis man sie braucht. Höchstens aus Platzmangel und die Begründung, man kann erst nach 100 Jahren wieder an die Oberfläche, weil dann die Radioaktivität abgebaut ist, ist Blödsinn, die Halbwertszeit von Uran beträgt Millionen von Jahren, bis es abgebaut ist, das hätte man besser recherchieren können.

Fazit:
Tolle Charaktere, nicht ganz durchdachter Weltenaufbau, aber doch eine mitreißende Story, sodass mir die paar Schwächen recht egal waren und ich sie überlesen habe. Definitiv einen Blick wert!


Danke an ...
... NetGalley und Bookcouture.

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