Samstag, 12. Juli 2014

(Gequatschtes) Amerikanische und deutsche Blogger - oder wir und die anderen

Viele von euch wissen es ja schon, ich blogge seit April auch noch auf Englisch und bis jetzt habe ich eine Menge Spaß daran. Der Blog ist zwar noch klein, aber ich lerne andere Blogger kennen. Zum Beispiel ein total liebes Mädel von den Philippinen!
Aber eins ist mir schon früh aufgefallen. DIE sind anders! Oder wir! Da ich selbst amerikanische Verwandte habe und somit zu beiden Lagern gehöre, darf ich solche Scherze auch machen :)

Blogaufbau:


Unsere Blogs sind oft aufgeräumt, mal mit mehr, mal mit weniger Talent designed aber doch meistens übersichtlich. Also zumindest die erfolgreichen. Denn wir Deutschen wollen ja schnell alles finden und sofort wissen, wo was ist. Zeit ist bekanntlich Geld.
Auf der anderen Seite des großen Sees sieht das oft ganz anders aus. Schauen wir uns mal zwei bekannte amerikanische Blogs an:

Katies Blog ist echt cool und riesig. Aber extrem überladen und die Amis findens cool! Ich habe erst einmal etwas gebaucht, um da durchzublicken. Das Design ist aber echt schön!
Aestas Blog ist auch bekannt und sehr informativ. Aber ich habe erste einmal die Navileiste gesucht, die über dem Header klebt. Auch die rechte Spalte ist "Information overload"!

Ich mag beide Blogs und das Design total, aber ich weiß auch, dass das bei uns in jeder Werbeagentur das Grauen auslösen würde. Ich denke, das Klischee lauter, größer, schneller Amerika stimmt definitiv! Mal schauen, ob mein Blog da mithalten kann, der das gleiche Design, wie der deutsche hat, nur in petrol.

Zu dem Designthema kann ich übrigens auch noch eine süße Anekdote erzählen:
Mein englischer Blog entstand während meinem LA-Aufenthalts. Ich habe da drüben eine zeitlang gelebt und auch noch Freunde dort. Nun, meine enge Freundin und ich, saßen zusammen im IHop (immer noch tolle Pancakes!) und haben uns einen Namen für den neuen Blog überlegt. Irgendwann kamen wir dann auf "Books to Remember", was ich sehr cool finde. Da ging es auch ums Design und sie studiert Filmproduktion, kennt sich also in dem Wahnsinn aus. Ihre Antwort: "Also, ob du mit deinem Corporate Design da durchkommst, das sind Amis! Das muss bunt werden!"
Meine deutsche Hälfte überwiegt wohl, ich versuche es mit meinem C.D und fahre eine klare Linie. Mal sehen, wie es auf Dauer ankommt.


Die Art und Weise, wie wir Rezensionen verfassen


Ich gebe es zu, ich habe auch schon Bücher zerrissen. Aber stets mit Anstand und neutraler Begründung. Und ich habe noch nie einen deutschen Blog gesehen, der ausfallend wird. Zumindest keinen beliebten.
So, drüben sieht das anders aus, kann man aber auch schön bei Goodreads sehen. Wie zum Beispiel hier und hier. Das sind auch oft Rezensionsexemplare. Also ich würde mich nicht trauen, so etwas einem Verlag zu schicken.
Übrigens gibt es auch drüben zum Glück immer noch mehr nette und echt tolle Blogger als Giftspritzen.
Aber kommen wir zum nächsten Unterschied: Animiere Gif-Arts. ERNSTHAFT?! Ich finde das total irritierend! Du liest eine Rezension und deine Augen wandern ständig zu so einem Hampelmann:


Der Trend schwappt übrigens über, ich habe das auch schon auf deutschen Blogs gesehen. Ich persönlich finde, es lenkt vom Text ab.

Rezensionsexemplare/Leseexemplare/ARCs/Verlagskooperationen


Klar, Rezensions- und Vorabexemplare gibt es auf beiden Seiten. Nur der Ablauf und auch der Umgang mit Bloggen und Verlagen variiert.
Wo fange ich hier am besten an? Ich denke mit dem deutschen Ablauf:
Wir bauen unseren Blog auf und wenn er groß genug ist, fragen wir ein Buch beim Verlag an. Wir lesen und rezensieren es. Wir schicken den Link zurück an den Verlag und dürfen ein neues rezensieren. Wenn uns ein Buch mal überhaupt nicht gefällt und wir es abbrechen möchten, können wir den Verlag anschreiben und darum bitten, es in die Tonne kloppen oder es verschenken zu dürfen. Oder wir fragen Bücher bei "Blogg dein Buch" an. Ein sehr fairer Ablauf wie ich finde.
Auch bekommen wir ab und an Leseexemplare bzw Vorabexemplare, die dürfen aber, bis auf wenige Ausnahmen, nicht vor dem Erscheinungstermin rezensiert werden.

In den USA/UK läuft einiges gleich, aber vieles komplett anders.
Meine erste Lektion war, eine Review Policy zu schreiben. Denn ohne Mist, mein Blog war zwei Wochen alt und ich habe direkt die ersten Indie-Angebote bekommen. Von Erotik bis Krimis war alles und nichts dabei. Im Endeffekt habe ich von 30 Anfragen eine angenommen, da die Zielgruppe einfach verfehlt war. Also gibt es jetzt einen Reiter "Review Policy", in dem steht, was ich rezensiere und in welchen Format. Auf meinem deutschen bekomme ich selten Anfragen und wenn, dann haben sich die Leute vorher informiert, ob es passen könnte.
Aber kommen wir zu den Verlagen, das interessiert euch wahrscheinlich mehr. In den USA fragt man auch die Presse (Publicity) Abteilung an und stellt sich und seinen Blog vor. Allerdings, wenn du einmal drin bis, bist du drin was heißen will: Wenn ein Blog richtig groß ist (englische Blogs kommen teilweise auf hunderte/tausende Leser, da es einfach ein größeres Publikum ist) bekommst du einfach ARCs (Vorabexemplare) zugeschickt und die Verlage scheren sich nicht darum, ob du den ersten Teil gelesen, Zeit oder Interesse hast. Auf der BEA wurde es schon so genannt, wie es ist: Man ist ein Vertriebskanal. Und als solcher wird man behandelt. Hier ist ein Bericht einer Bloggerin, die das mit den Freiexemplaren gar nicht mehr so cool findet.

So sehen ARCs aus. Manchmal haben sie nicht einmal ein Cover :)

Ab dann kann Lesen stressig werden. Jetzt kann man sagen, ach die sollen sich nicht so anstellen, die bekommen kostenlose Bücher! Ja, aber auch ne Menge unbezahlte Arbeit, die sie nie angefragt haben! Unsere deutschen Verlage sind vorsichtig, wem sie REx geben und wem nicht. Die Amis und auch Briten sehen es lockerer. Auf einem Blog las ich mal, dass es teuerer ist, einen Menschen zu bezahlen, der die Blogger koordiniert und Beleglinks checkt, als einfach Bücher zu verschicken.
Wie gesagt, mein englischer Blog ist winzig! (100 Leser alles zusammen, das ist für internationale Verhältnisse nix). Selbst mich hat ein großer UK Verlag (einer der Hachette Gruppe) angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte, an einer Blogtour mitzumachen. Geht um einen Thriller Ende September. Gerne! Wir kamen ins Gespräch und ich konnte mir Rezensionsexemplare aus dem aktuellen Katalog raussuchen, da bis September ja noch viel Zeit ist. Da ich den Verlag nicht kannte hatte ich 5-7 Bücher rausgesucht und gemeint, sie soll mir davon 1-2 schicken, für die sie Rezensionen braucht. (Ich wollte nicht sagen, ich will DAS und kein anderes) Zurück kam: Ich schick dir einfach alle.
So, das ist mir passiert. Ich habe noch nie was für die rezensiert und bin auch noch Ausländer (hohe Portokosten). Jetzt können wir uns alle denken, was mit nationalen Bloggern, die etabliert sind passiert, wenn das bei allen Verlagen so läuft. Man überschätzt sich auch schnell, da es so viele tolle Bücher gibt!

Ich will jetzt aber nicht nur meckern, ich gebe euch auch einen Insider-Tip. Manche wollen vielleicht irgendwann englische Bücher rezensieren. US Verlage schicken im Gegensatz zu UK Verlagen sehr selten Bücher nach Deutschland. Die Autoren bekommen aber oft einige ARCs, die sie rausschicken. Goodreads ist die beste Partnerbörse, wenn es um Blogger-Autoren-Kontakte geht. Einfach anschreiben. Das habe ich auch bei ein paar Autoren gemacht (Zum Beispiel im März Elizabeth Richards) und letzte Woche bei zwei Autoren eines großen Verlages. Alle haben Ja gesagt und wollen, dass wir in Deutschland Werbung machen, denn der Verlag macht hier bekanntlich keine. Ich habe/bekomme von allen Printbücher zugeschickt und der Mail-Austausch war sehr nett. So kommt ihr übrigens auch an Interviews.

In den USA ist es so, dass Blogger die eben genannten ARCs bekommen. Und zwar Monate vor dem Erscheinungstermin und diese sollen die Rezensionen auch vor dem Erscheinen posten um einen Hype zu kreieren und die Vorbestellungen anzukurbeln.

Nächstenliebe oder Neid?


Uns Deutschen wird ja nachgesagt, dass wir dem anderen nix gönnen. Ich denke, es gibt solche und solche. Wenn es um Freiexemplare geht, liest man aber auf ganz wenigen Blogs wirklich Anleitungen, wie man diese Anfragen kann.
Wobei ich persönlich glaube, dass es nicht um Neid geht, sondern unsere deutschen Verlage einfach zu viele Anfragen bekommen und wir es uns nicht verscherzen wollen, indem wir ihnen die nächste Horde Blogger auf den Hals hetzen.
In den USA gibt es sehr viele Anleitungen, teilweise mit Kontaktpersonen. Ich war echt erstaunt, aber wie gesagt, die Mentalität drüben ist ganz anders. Blogger sind in den USA die neuen Praktikanten *lach*. Es ist aber echt so, alleine Goodreads lebt von Bloggern, die ihre ARCs rezensieren. Somit freuen sich Verlage, wenn gute Blogs anfragen und da vieles elektronisch läuft, tut ein EBook auch nicht weh.

Bloomsbury UK zum Beispiel schickt aus rechtlichen Gründen keine Printbücher außer Landes. Aber EBooks könnt Ihr gerne anfragen. Halt ARCs, denn veröffentlichte Bücher werden oft nicht mehr ausgegeben. So habe ich "Heir of Fire" bekommen. Ich hatte ein anderes Printbuch angefragt, und ihr tat es total Leid, dass sie das nicht darf. Dann sagte sie, ich soll mir ein ARC auf Netgalley aussuchen und sie schaltet es frei. Also, Netgally ist glaube ich etwas, dass man definitiv weiterempfehlen kann. Und selbst wenn eine Anfrage abgelehnt wird, bekommt ihr einen Ansprechpartner.


Unser SuB


Ich glaube der SuB ist das einzige, dass beide Nationen ohne Kompromiss gemeinsam haben: Er quillt über. Denn seien wir mal ehrlich, wir sind Bücherfans und das verbindet uns dann doch!

Wenn ich mir meinen Artikel so durchlese, wirkt er sehr Anti-USA, was er gar nicht sein soll. Ich denke es zeigt nur, wie unterschiedlich unsere Kulturen sind. Wenn ein Ami diesen Post schreiben würde, würde da vielleicht stehen: Die Deutschen sind total verklemmt, trauen sich nicht mit direkten Worten ihre Meinung zu sagen, rezensieren neue Bücher total spät, weshalb keiner weiß, ob man es vorbestellen soll oder nicht und das Design ist viel zu minimalistisch! Aber unterm Strick haben wir uns dann doch lieb!

Kommentare:

  1. Interessanter Post. :)
    Also ich muss sagen, ich bin auf diesen Zug mit den GIF´s aufgesprungen. Aber ich würde sie nie in Rezensionen verwenden. Da haben sie für mich nichts zu suchen!
    Ich finde der Post klingt überhaupt nicht so, als würdest du die Amis schlecht machen. Aber er war wirklich sehr interessant zu lesen. Bei der Gegenüberstellung sind die Unterschiede recht deutlich geworden. Grade was die Rezensionen teilweise angeht (aber man darf sicher nicht alle über einen Kamm scheren), dass ist mir aber auf Goodreads schon aufgefallen.
    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!

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    1. Hallo meine Liebe,
      In Rezensionen lenken mich die Bilder total ab!
      Danke dir! Ja, manche Rezis sind echt heftig aber zum Glück gibt es auch noch genug normale Blogger drüben :)

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  2. Hallo :)
    Ich stimme Katja zu, sehr interessanter Post. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten sind echt krass. Vorallem der Aufbau der Blogs. Obwohl ich auch bemerkt habe, dass viele deutsche Blogger dazu neigen alles in so einen Blog reinzupacken. Seitenleisten voll, Header überladen, Footer noch mehr überladen, überall Glitzer und Zeug. Für mich ist das ja nichts, aber why not? Wenn's gefällt …
    Was die Rezensionen angeht, habe ich meine Lieblingsblogger, die zwar auch oft und gerne schlechte Bücher zerreißen, aber ihre Meinung immer begründen.
    Diese GIFs können ganz unterhaltsam sein, wenn sie sparsam und berechtigt verwendet werden. In Deutschland ist das so, dass die GIFs unter Copyright stehen und man eigentlich diese nicht verwenden darf, ohne die Personen anzugeben, denen die Bilder rechtlich gehören. Ich sehe immer wieder auf Blogs, dass irgendwelche Bilder von Tumblr oder sonstwas auf Blogs gepostet werden, natürlich ohne Copyright. Copyright ist übrigens nicht gleich "Quellenangabe", so wie man es in der Schule lernt. Eine Quellenangabe reißt es vor Gericht nicht heraus, wenn es zu dem unwahrscheinlichen, aber dennoch möglichen Fall kommen sollte, dass man angezeigt wird, aufgrund von Copyrightverletzungen. Auf "nicht-kommerziellen" Blogs droht einem zwar keine Gefahr (jedenfalls noch nicht), aber auch hier verändert sich das Gesetzt. Daher wäre es mein Tipp als Jurastudentin: Lasst lieber die Finger davon.
    Bei den Amis sind die Gesetzte hier lockerer, was die GIF-Überschwemmung auch erklärt.

    Sorry, das war der Jurist in mir und den musste ich rauslassen ;)

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Carly

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    1. Das stimmt, einige denken, sie müssen alles auf die Startseite packen und dann findet keiner mehr was.

      Das mit dem Rechtlichen ist mir auch schon aufgefallen. In den USA ist das sehr locker. Du brauchst auch kein Impressum.

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  3. Sehr interessanter und ausführlicher Beitrag :)
    Selbst als kompletter Blogneuling hatte ich den Eindruck, dass deutsche Verlage mit ihren Büchern nur so um sich werfen und hätte nie gedacht, dass es in den USA noch um so viel "schlimmer" sein kann.
    Ich lese regelmässig französische Blogs und habe den Eindruck, dass es dort weniger Rezensionsexemplare gibt. Es werden viel mehr Bücher bewertet, die schon einige Jahre auf dem Markt sind und im Gegensatz zu den deutschen Blogs liest man nicht an jeder Ecke, dass wieder Bücher vom Verlag angekommen sind.
    Liebe Grüsse,
    Lara

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    1. Das deutsche Verlage nur so mit Büchern um sich werfen, kann ich nicht bestätigen. Bei mir hat es gedauert, bis ich welche bekommen hatte und dann auch erst einmal wenige.
      In den USA ist es natürlich auch verlagsabhängig. Wo ich immer Leseexemplare hinterhergeworfen bekomme ist auf Messen. Da bin ich jetzt schon auf die BEA in New York nächstes Jahr gespannt ... Da nehmen die Amis extra Bücher für Blogger mit. Das ist in Deutschland viel ruhiger. Gut, wir haben auch unsere Bloggertreffen auf Messen und bekommen da 1-2 Bücher, aber das ist dann nur auf Einladung.

      Bei uns deutschen Bloggern ist es oft so, dass wir trotzdem viele Bücher kaufen, aber nie zum Lesen kommen, da die Rezensionsexemplare dazwischenkommen.

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  4. Wie von Katja und Carly bereits gesagt: Interessanter Post. :)
    Ich stimme den beiden zu und will das jetzt gar nicht wiederholen. ;) Aber dass die dort mit Rezi-Exemplare so ... nennen wir es verschwenderisch umgehen, hat mich schon überrascht. Und ich kann sehr gut verstehen, dass man dann unter Druck gerät, wenn man plötzlich haufenweise Bücher rezensieren muss.
    Übrigens finde ich aufgeräumte Designs schöner, weil es einfach übersichtlicher ist. Je überladener ein Design ist, umso mehr wirkt der Blog "ungemütlich". (Ja, ich bezeichne Blogs als gemütlich xD wenn du verstehst, was ich meine?)

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Da stimme ich dir zu. Ich gerate ja schon mit meinen angefragten teilweise unter Druck aber wenn du jetzt auch nochmals ne zweite Hälfte unangefragt bekommst ... ne, ich würde das nicht wollen.

      Ich weiß genau was du meinst, überladene Blogs wirken hektisch und chaotisch.

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  5. Hm, also ich surfe ja gern und viel über (deutsche) Blogs und so sehr unterscheiden sich die zwei amerikanischen Blogs gar nicht von den deutschen finde ich. Auch hier habe ich schon einige (um einiges mehr) überladene und unübersichtliche Blogs gefunden ;-)
    Oder in krebserregenden grellen Farben, fürchterlicher Schrift, grauenvollen Bildern.... ;-p

    Obwohl ja alles eigentlich wirklich nur Geschmackssache ist!

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    1. Sicher gibt's die auch bei uns :D aber die haben dann meistens keine 3000 Leser ...
      Aber es stimmt, über Geschmack kann man sich streiten. :)

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  6. Hallo!
    Das war sehr interessant! Ich finde es ja sehr erhellend wie diese ganze Rezensionsexemplarsache hier und dort gehandhabt wird. Btw. ich glaube auch nicht das es Neid ist, wegen der fehlenden Anfrageanleitungen (oder wie du das so schön umschrieben hast). Ich denke einfach viele dt. Blogs, ich will nicht sagen, das wir kein Interesse daran haben, aber bei uns gibt es da doch eine gewisse Hemmschwelle.
    Und diese Gif's finde ich persönlich schrecklich!
    LG

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    1. Ich glaube Interesse an REx haben viele Blogger, aber wie du schon sagtest, es gibt eine Hemmschwelle. Ich lese auch oft "Ich traue mich nicht, einem Verlag zu schreiben."

      Das mit den Gif's unterschreibe ich sofort! :)

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  7. Hallo! :)
    Habe deinen Blog gerade zufällig entdeckt und dann diesen Post hier gelesen, der mich echt gut gefallen hat. Es muss echt viel Arbeit gewesen sein, dass alles auszuarbeiten und mit Beispielen zu unterlegen! Wirklich toll! Ich halte meinen Blog persönlich auch lieber ehr strukturiert und nicht "vollgemüllt", da ich es einfach viel übersichtlicher finde und außerdem bin ich jemand, der sehr darauf achtet, dass alles "sauber" und akkurat ist. :D Mit Rezi-Exemplaren habe ich noch nichts am Hut, da ich noch recht neu in der Buchblogger Welt bin und ich es als sinnlos erachte, nach einem Rezi-Exemplar zu fragen, wenn ich nur eine Reichweite von 5 Lesern habe. :D Ich bleibe gleich mal als Leserin hier und wünsche dir noch einen schönen Sonntag! :)

    Liebste Grüße,
    Vanessa c:

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    1. Hallo Vanessa,

      Freut mich, dass es dir gefällt. Vieles sind auch einfach eigene Erfahrungen, da schreibt es sich wie von selbst :)

      Ich schaue gleich mal bei dir vorbei.

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  8. Hallo,

    oh man, ich liebe diesen Post. Wir wissen ja alle, dass auch Österreicher und Deutsche nicht viel gemeinsam haben, aber bei den Bloggs sind wir uns ja doch sehr ähnlich ^^.
    Die Amerikaner müssen da natürlich eine ganz andere Richtung gehen!

    Das mit den Rezensionsexemplare schockiert mich wirklich. Die benutzen die Blogger wirklich als billige Arbeitskräfte *.*

    Ich finde den Beitrag echt klasse und werde jetzt einmal als Follower dir treu bleiben ;D.

    Alles Liebe,
    Tiana

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    Antworten
    1. Liebe Tina,

      erst einmal herzlich willkommen hier und danke für das Lob :)

      Na ja, sooo unterschiedlich sind wir dann doch nicht ;) Hoffe ich zumindest, denn wer weiß, ob ich nicht in die Schweiz oder Östereich auswandere *grins*

      Billige Arbeitskräfte sind wir auch hier, wobei die meisten Verlage dann doch noch auf ein faires und nettes Mitteinander seitzen. Wobei sich auch hier schon abzeichnet, dass die ein oder anderen den amerikanischen Weg einschlagen. Da werden dann Standartantworten auf Anfragen rausgeschickt mit "Lass Dich überraschen ob wir dir was schicken oder nicht" oder es werden Fortsetzungen zu Büchern rausgeschickt, die ich grottenschlecht bewertet habe(was nur zeigt, dass niemand meine Kritik gelesen hat).
      Diese Entwicklung finde ich etwas bedenklich. Aber so extrem wie in den USA ist es zum Glück noch nicht. Den englischen Blog musste ich aus Zeitgründen einstellen, habe aber meine Kontakte zu Simon&Schuster, Randomhouse/Penguin UK und MacMillan aufrecht erhalten. Die sind sehr freundlich und mit denen habe ich auch einen tollen Kontakt. Von deren Seite aus werde ich zum Glück nicht mit Büchern bombadiert. Es liegt ab und an was extra bei, aber wenn ich das dann nicht lesen mag, ist es auch nicht weiter schlimm.

      LG
      Sonja

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    2. Hallo Sonja,

      ach...bis auf das Problem, dass wir Österreicher das deutsche "nach der Schrift reden" witzig finden und ihr uns, wenn wir "normal" reden nicht immer versteht, sind wir gar nicht so verschieden ^^.

      Schade, ich habe schon etwas auf deinem Englischen Blog gestöbert und ihn gerne gehabt. Aber ich verstehe das mit der wenigen Zeit. Ein Blog ist schon viel Arbeit, aber zwei?
      Schön, dass du mit den englischen Verlage immer noch Kontakt hast!

      Hoffen wir mal, dass der amerikanische Weg nicht allzu bald Einzug erhält *.*

      Alles Liebe,
      Ti(a)na

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    3. Hi Tiana,

      ja, aber ich finde euren Dialekt echt "Zucker". Ich würde den gerne können :)

      Mir tat es auch leid, den Englischen aufzugeben, aber das hat zeitlich einfach gar nicht mehr geklappt. Dann lieber eine und den dann richtig pflegen.

      Ich denke, es ist auch immer eine Sache, wie viel Blogger mit sich machen lassen. Bis auf mit einem Verlag habe ich mit allen ein tolles Verhältnis und denke, das bleibt auch so :)

      LG
      Sonja

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