Mittwoch, 13. August 2014

(Buchvorstellung) Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte von Crystal Chan

 
Titel: Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
Autor: Crystal Chan
Seiten: 304
Erscheinungstermin: 21.07.2014
Verlag: Magellan
Originalversion: Ja
Originaltitel: Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte überraschender Weise ein Leseexemplar zugeschickt bekommen.
Inhalt:
Dass es Dinge gibt, über die man in einer Familie nicht redet, ist ganz natürlich, findet Jewel. Oder vielleicht kommt einem das auch nur so vor, wenn man am selben Tag geboren wurde, an dem der ältere Bruder gestorben ist. Wenn man dann auch noch in einer Multikulti-Familie auf dem Land lebt, kann das Leben manchmal eine ganz schöne Herausforderung sein. An einem Tag im Sommer taucht plötzlich John auf und zum ersten Mal in ihrem Leben hat Jewel einen Freund. Als dann aber Jewels Vertrauen missbraucht wird, lernt sie, dass man über manche Dinge nicht schweigen darf.(Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover gefällt mir wirklich gut. Wobei ich momentan sowieso auf den Retro-Style stehe!

Titel:
Der Titel passt gut zur Story, aber dazu in der Personenbeschreibung mehr.

Schreibstil:
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive und Jewels Sicht geschrieben. Generell fand ich den Schreibstil sehr schön und einfühlsam. Es berührt einem beim Lesen und ich hatte es in einem Rutsch durch.

Charaktere:
Jewel lebt in einer Familie, die alles andere als perfekt it. Ihr Großvater spricht nicht mehr, seit ihr Bruder John ums Leben gekommen ist. Dieser, genannt Bird wollte fliegen wie ein Vogel. Sein Großvater hatte ihn dazu animiert und gibt sich jetzt die Schuld dafür. Die Tatsache, dass Jewel an Johns Todestag geboren wurde, macht es nicht besser und erinnert die zerrüttete Familie permanent daran. Irgendwann trifft sie auf einen Jungen namens John. Die beiden freunden sich an und erleben natürlich Höhen und Tiefen.

Erwähnenswert:
Das Buch ist sehr emotional und nicht immer leicht zu verdauen.

Stuck in my Head:
„Ich hatte noch nie gemeinsam mit jemandem geschwiegen. In unserem Haus wurde Schweigen eingesetzt wie ein Schild und ein Schwert: Wir hielten damit andere auf Abstand oder verletzten sie.“ (S. 216)
Krisenreif:
Nichts. Aber wer ein Buch zum Lachen sucht, ist hier falsch. Es war schon sehr bedrückend.

Fazit:
Ein sehr gut geschriebenes, aber auch trauriges Buch, das noch eine Weile nach dem Lesen im Kopf bleibt. Hier und da hätte es etwas aufgelockert werden können, aber das ist minimale Kritik. Mir hat vor allem die Protagonistin und der Schreibstil gefallen.


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