Samstag, 30. August 2014

(Buchvorstellung) Bis zum letzten Tropfen von Mindy McGinnis

 
Titel: Bis zum letzten Tropfen
Autor: Mindy McGinnis
Seiten: 320
Erscheinungstermin: 11.08.2014
Verlag: Heyne
Originalversion: Nein
Originaltitel: Not a Drop to Drink
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der Verlag fragte mich, ob ich es rezensieren möchte.

Inhalt:
In einer Welt ohne Wasser kann jeder Tag der letzte sein

Nach einer Choleraepidemie und dem Zusammenbruch der Zivilisation ist sauberes Wasser das wertvollste Gut. Die sechzehnjährige Lynn hat schon früh gelernt, es um jeden Preis zu verteidigen. Gemeinsam mit ihrer Mutter bewohnt sie ein einsames Farmhaus und verbringt ihre Tage damit, Brennholz und Nahrung zu beschaffen. Und den Teich hinter dem Haus vor durstigen Eindringlingen zu schützen. Als eines Tages ein Fremder auftaucht und Lynn und ihre Mutter Fußspuren um den Teich herum entdecken, wird ihnen sofort klar, dass jemand ihre geheime Quelle entdeckt hat. Der Ernstfall, auf den Lynn seit Jahren vorbereitet ist, scheint einzutreten. Eigentlich hat sie keine Angst. Doch dann wird ihre Mutter von Kojoten schwer verletzt. Und Lynn muss sich in den umliegenden Siedlungen Hilfe suchen, denn allein kann sie die Farm nicht retten. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover war aufgrund der riesigen Schrift nicht ganz so meins. Das Bild an sich ist allerdings sehr ansprechend.

Titel:
Der Titel war für mich okay und lehnt sich auch an den Originaltitel an.

Schreibstil:
Die Autorin wirft den Leser direkt mitten ins Geschehen und hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Beim Lesen hat man das Gefühl, direkt wieder im Wilden Westen zu sein und genauso geht es oft auch zu. Allerdings gab es trotz vieler spannender Szenen auch die ein oder andere Länge. Das Buch ist aus Lynns Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, weshalb man im Laufe der Story einen guten Draht zu ihr bekommt.

Charaktere:
Lynn lebt mit ihrer Mutter ziemlich abgeschieden und wächst isoliert auf. Da das Trinkwasser knapp ist, horten sie ihres wie einen Schatz. Aufgrund dieser Problematik ist die Protagonistin alles andere als weich. Sie weiß, dass es ums nackte Überleben geht und würde auch nicht zögern, Eindringlinge zu erschießen. Dennoch war sie mir sympathisch, da ich ihren Charakter als sehr ausgefeilt empfand.

Erwähnenswert:
Wer Dystopien mag, ist hier gut aufgehoben.

Stuck in my Head:
“Ampn.” (S. 54)
Krisenreif:
Ein paar mehr Hintergrundinfos wären schön gewesen.

Fazit:
Ein gutes Buch, das einem mit Sicherheit den Tag verschönern kann. Allerdings ist der Markt, was dieses Genre betrifft auch recht übersättigt, weshalb ich es im guten Mittelfeld ansiedeln würde. Dennoch konnte es mich auf Grund der Thematik überzeugen.


Kommentare:

  1. Eine schöne Rezi, der ich nur zustimmen kann! :-) Die Thematik hat mich auch in die positive Richtung gelenkt, obwohl 1000 und 1 Bücher dieses Genre den Markt momentan überschwemmen konnte es sich dennoch irgendwie vom Rest abgrenzen.

    Liebe Grüße
    Katie

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    1. Danke dir :)
      Ich denke auch, dass die Thematik das Buch gerettet hat *grins*

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  2. Mir hat das Buch gut gefallen, die Idee war mal etwas anderes ;)

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    1. Ja, deswegen fand ich es auch gut.

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