Montag, 18. August 2014

(Buchvorstellung) The Girl from the Well von Rin Chupeco

 
Titel: The Girl from the Well
Autor: Rin Chupeco
Seiten: 267
Erscheinungstermin: 04.08.2014
Verlag: Sourcebooks
Originalversion: Ja
Originaltitel: The Girl from the Well
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte das Buch bei Goodreads entdeckt und musste es unbedingt lesen!
Inhalt:
A dead girl walks the streets.
She hunts murderers. Child killers, much like the man who threw her body down a well three hundred years ago.
And when a strange boy bearing stranger tattoos moves into the neighborhood so, she discovers, does something else. And soon both will be drawn into the world of eerie doll rituals and dark Shinto exorcisms that will take them from American suburbia to the remote valleys and shrines of Aomori, Japan.
Because the boy has a terrifying secret - one that would just kill to get out.

The Girl from the Well is A YA Horror novel pitched as "Dexter" meets "The Grudge", based on a well-loved Japanese ghost story. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist total hübsch auch wenn ich es so nicht unbedingt gruselig fand.

Titel:
Der Titel dagegen ist es auf jeden Fall. "Das Mädchen aus dem Brunnen" Oh oh, warum wollte ich auch unbedingt ein Horrorbuch rezensieren?!

Schreibstil:
Der Stil ist unglaublich toll. Schon nach ein paar Seiten war ich hin und weg und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht des toten Mädchens geschrieben. Lustige, spannende und ja, eine Menge gruselige Szenen wechseln sich ab und ergeben eine sehr gute Mischung. Ich hatte noch bis spät in die Nacht gelesen, da ich nicht an einer Stelle aufhören wollte, an der ich Gänsehaut bekam. Immerhin habe ich zwei Spiegel und einen Fernseher im Schlafzimmer. Ja, mit Klassikern wird hier nicht gegeizt ...

Charaktere:
Das Buch hat drei sehr wichtige Charaktere. Das tote Mädchen, dessen Namen ich jetzt hier mal nicht erwähnen werde. Sie beruht auf einer alten japanischen Legende, weshalb ich es schöner fände, wenn ihr es selbst herausfinden würdet. Das Mädchen ist sehr gut charakterisiert und scheint auch durch das, was ihr widerfahren ist ein Stück weit traumarisiert zu sein. Zumindest am es mir so vor, denn sie hat diesen neurotischen Tick alles zu zählen, was ihr begegnet. Ansonsten haben wir da noch Tarquin, er ist halb Amerikaner, halb Japaner, und lebt in den USA. Um ihn herum gibt es auch eine ganz tolle Story, denn von klein auf scheint er von einer mysteriösen Frau verfolgt zu werden, die nichts als Unheil bewirkt. Das tote Mädchen findet Gefallen an ihm (nein, keine Romanze) und lüftet nach und mac das Geheimnis um ihn. Zu guter letzt haben wir noch Callie, sie ist Tarquins Cousine und macht sich große Sorgen um ihn, da es ihm geistig und körperlich immer schlechter zu gehen scheint. Sie ahnt nicht, in was sie sich einlässt doch plötzlich beginnt sie Geister zu sehen.

Erwähnenswert:
Das Buch ist perfekt für Horrorfans, denn zu gruseln gibt es einiges! Auch Japanliebhaber werden komplett auf ihre Kosten kommen.

Stuck in my Head:
„I am the fate that people fear to become. I am what happens to good persons and to bad persons and to everyone in between. I am who I am.“ (S. 264)
Krisenreif:
Nichts, außer dass es nix für zartbesaitete ist.

Fazit:
Ich bin ja wirklich leicht zu verschrecken und hatte es einen kurzen Moment bereut, das Buch in den Händen zu halten. Aber dann hat es mich in seinen Bann gezogen und nur noch begeistert!


Kommentare:

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