Mittwoch, 13. August 2014

(Buchvorstellung) Glücksdrachenzeit von Katrin Zispe

 
Titel: Glücksdrachenzeit
Autor: Katrin Zispe
Seiten: 272
Erscheinungstermin: 21.07.2014
Verlag: Magellan
Originalversion: Ja
Originaltitel: Glücksdrachenzeit
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte überraschender Weise ein Leseexemplar zugeschickt bekommen.
Inhalt:
Ihr älterer Bruder Kolja ist Nellies Ein und Alles. Gemeinsam trotzen sie der ganzen Welt – zumindest war das einmal so. Jetzt aber ist Kolja nach Frankreich abgehauen, und Nellie beschließt, dass sie was unternehmen muss. Sie macht sich auf, um ihren Bruder nach Hause zu holen. Unterwegs trifft sie die zauberhafte Miss Wedlock, die neben geheimnisvollen Plastiktüten auch noch eine traumatische Vergangenheit mit sich herumschleppt, und den ganz und gar hinreißenden Elias. In Miss Wedlocks pfefferminzgrünem Oldtimer düsen sie nach Avignon, wo sie nicht nur auf einen störrischen Kolja, sondern auch auf eine ganze Horde Drogendealer stoßen …(Klappentext, Amazon)

Cover:
Mhh, das Cover war jetzt nicht so meins. Das Thema ist ja doch eher ernst und spannend. Der Klappentext sprach mich somit sofort an, aber aufgrund des Covers hätte ich nicht nach dem Buch gegriffen.

Titel:
Der war leider genau wie das Cover nicht so meins.

Schreibstil:
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und war sehr angenehm zu lesen. Es ist lustig, etwas verrückt und dennoch sehr tiefgründig und regt zum Nachdenken an.
Wenn ich ehrlich bin, hat es mich beim Lesen gar nicht mehr losgelassen.

Charaktere:
Die 15-jährige Nellie ist die Hauptperson in diesem Buch. Sie macht sich auf einen Roadtrip um ihren Bruder Kolja wiederzufinden. Dieser ist einfach abgehauen, und das, obwohl er früher immer für seine Schwester dar war. Diese will das so nicht hinnehmen und macht sich zusammen mit ihrem Hund auf die Suche nach ihm. Unterwegs trifft sie auf die unterschiedlichsten Personen. Unter anderem Miss Wedlock, die sie netterweise mitnimmt und Elias, der genau wie sie nach Avignon möchte.

Erwähnenswert:
Eine gute Mischung aus Chaos und Tiefgründigkeit.

Stuck in my Head:
„Was er sagt, liegt jenseits von Schmerz und Eifersucht. Es ist ganz einfach eine Tatsache für ihn. Und ich weiß plötzlich, dass er recht hat und was das bedeutet: Wir haben unterschiedliche Leben gelebt.“ (S. 221)
Krisenreif:
Nichts.

Fazit:
Ein tolles Abenteuer, das selbst mich mit Mitte 20 noch mitreißen konnte. Es glänzt durch seine ausgefeilten Charaktere und ich bin froh, es gelesen zu haben. Außen pfui, innen hui! Echt eine Empfehlung!


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