Sonntag, 17. August 2014

(Buchvorstellung) Marie Marne und das Tor zur Nacht von Christoph Werner

 
Titel: Marie Marne und das Tor zur Nacht
Autor: Christoph Werner
Seiten: 220
Erscheinungstermin: 18.02.2014
Verlag: Osburg Verlag
Originalversion: Ja
Originaltitel: Marie Marne und das Tor zur Nacht
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte eine Mail von der PR-Agentur des Autors bekommen und wurde gefragt, ob ich es lesen möchte.
Inhalt:
`Schlafen Sie nicht, wenn Sie müde sind! Schlafen Sie, wenn Sie Lust dazu haben! Mit diesem Slogan wirbt eine mysteriöse New Yorker Firma. Wer schlafen für vergeudete Zeit hält, kann in ihren Filialen eine patentierte Brille aufsetzen und einen besonderen Traum träumen danach bleibt er wach! Drei Tage, fünf Tage, zwei Wochen. Doch der ewige Tag verwandelt die Menschen. Bei Maries Vater geht etwas§schief. Er bleibt in seinem Traum gefangen. Die Dreizehnjährige setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihn zurückzuholen. Als Marie begreift, dass sie damit die ganze Welt in eine globale Katastrophe stürzt, versucht sie zu retten, was zu retten ist. Ein Albtraum! Mit jeder verstreichenden Minute wächst das Chaos auf der Erde.§Christoph Werner siedelt seine spannende Geschichte über die schlaflose Gesellschaft auf dem Gelände des Fantastischen an, ohne sich von der Wirklichkeit zu entfernen. Ganz im Sinne eines Michael Ende: `Wir suchen uns eine neue Welt, in der wir wohnen können. Und wenn wir keine finden, dann zaubern wir uns eine. Das sollten Sie nicht verschlafen!(Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist super schön. Vor allem die verschnörkelte Schrift gefällt mir sehr gut.

Titel:
Auch der Titel passt zusammen mit dem Cover wunderbar zur Geschichte.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch wurde in der 3. Person geschrieben. Generell war es super zu lesen. Das einzige, was mich hier etwas gestört hat, war die kleine Schrift. Die Protagonistin ist 13 Jahre alt, also wird das auch die Zielgruppe des Buches sein. In dem Alter hätte mich die Minischrift genervt.

Charaktere:
Marie war wirklich ganz süß und sie sorgt sich unheimlich um ihren Vater. Allerdings hatte ich auch ein recht großes Problem mit ihr. Sie ist unglaublich naiv. Hinterfragt überhaupt nichts und löst teilweise Aufgaben, wie ich es nur aus Videospielen kenne. Das war ab und an wirklich unrealistisch und machte sie leider etwas zweidimensional.

Erwähnenswert:
Der thematische Inhalt des Buches war sehr ausgefeilt und ich fand auch den sozialen Aspekt sehr interessant. Gerade heute in unserer kommerziellen Welt ist es doch ein Thema. Fantasy hin oder her.

Stuck in my Head:
„Sie musste ihren Fehler korrigieren. Sie musste diesem Mr.Phisto zeigen, dass sie kein kleines dummes Mädchen war.“ (S. 216)
Krisenreif:
Wie schon gesagt, ich hatte mit Marie so meine Probleme, was ihre Gutgläubigkeit betraf und auch mit manchen Stellen des Buchen. Zum Beispiel schob sie einen Farbeimer unter die Hand des Hausmeisters, damit dessen Schlüssel da hineinfällt wenn er einschläft und er nicht von dem Geräusch wieder aufwacht. Das war etwas zu viel des Guten.

Fazit:
Ein schönes Kinder-/Jugendbuch, dem allerdings etwas mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit gut getan hätten. Die Story drum herum war wirklich sehr gut, aber ein Buch lebt von seinen Charakteren, weshalb ich einen Stern abziehe.


Kommentare:

  1. Das Buch klingt echt gut. Ich werde es mir mal auf meine WL setzen.
    Die kleine Schrift ist zwar ein kleiner abschreckender Punkt, aber die Story klingt echt toll.

    Lg Kati

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