Donnerstag, 7. August 2014

(Buchvorstellung) Underworld von Meg Cabot

 
Titel: Underworld
Autor: Meg Cabot
Seiten: 321
Erscheinungstermin: 21.07.2014
Verlag: Blanvalet
Originalversion: Nein
Originaltitel: Underworld
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich liebe den ersten Band, sodass dieser eine Pflichtlektüre ist!
Inhalt:
Zwischen Himmel und Hölle liegt noch eine andere Welt ...
Pierce Oliviera ist nicht tot. Nicht dieses Mal.
Doch sie wird gegen ihren Willen in einer düsteren Welt zwischen Himmel und Hölle festgehalten, wo die Geister der Verstorbenen auf ihre letzte Reise warten. Der Mann, der sie dort festhält, ist John Hayden, der Herrscher über die Unterwelt. Er behauptet, es sei zu ihrem eigenen Schutz. Denn nicht alle Toten sind freundlich. Manche sind nicht glücklich damit, was nach der Unterwelt auf sie wartet und so kehren sie als Furien zurück auf die Welt, dürstend nach Rache. Sie wollen sich an John Hayden rächen – oder an der Frau, die er liebt … (Klappentext, Amazon)

Cover:
An sich ein schönes Cover. Allerdings passt es überhaupt nicht zum ersten. Da hätte ich mir schon eine einheitliche Linie gewünscht, immerhin stehen die Bücher nebeneinander im Regal.

Titel:
Ähhm ja, der erste Titel wurde übersetzt, jetzt beim zweiten hat man es sich gespart. Ich bin für beide Varianten offen, aber auch hier bitte: Eine Linie fahren.

Schreibstil:
Ich bin ein großer Fan von Meg Cabots Schreibstil. Er ist eher ruhig und einfühlsam, anstatt rasant und brutal. Das war, wenn man das Thema bedenkt doch überraschend. Allerdings zieht das Buch hier im zweiten Teil tempomäßig dann doch an. Es passiert mehr und dementsprechend passt sich auch der Erzählstil der Autorin an. Das Buch ist auch weiterhin aus Pierces Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Alles in allem: Sehr angenehm.

Charaktere:
Pierce und John stehen natürlich im Mittelpunkt. Sie fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen, und das obwohl er sich ganz und gar nicht vorbildlich verhält. Das war übrigens sehr erfrischend, denn John ist nach wie vor kein perfekter Badboy mit weichem Kern sondern weiterhin eine unsichere kleine Zicke. Sobald er sich in die Enge getrieben fühlt, geht er lieber verbal und auch schonmal handgreiflich vor.
Es wird auch weitere Charaktere geben, die zwar sympathisch, aber noch recht undurchsichtig sind. Leider kann ich diese nicht genau vorstellen, da ich sonst die Story vorwegnehmen würde. Er war auch eher eine Einleitung zum dritten Teil. Gerade in Bezug auf Alex, Pierces Cousin, bin ich schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird!

Erwähnenswert:
Jeder, der griechische Mythologie mag, sollte die Reihe ins Auge fassen!

Stuck in my Head:
“Er hatte recht. Natürlich war es genau das, was ich mir so unbedingt gewünscht hatte, worum ich vor nur einem Tag richtiggehend gebettelt hatte: Nach Hause zurückzukehren. Doch jetzt, da es tatsächlich der Fall war, wollte ich das exakte Gegenteil.” (S. 147)
Krisenreif:
Es hat mich doch etwas genervt, dass Pierce dauernd erwähnen musste, dass John ein Totengott ist. Irgendwann hat es bestimmt auch der langsamste Leser kapiert ...

Fazit:
Eine schöne Reihe, mit viel griechischer Mythologie und einer eher ruhigen Handlung. Es hat mir gut gefallen, dass man recht schnell Antworten auf Fragen erhält und das Buch den Leser lieber mit der Handlung fesselt, als ihn auf die Folter zu spannen. Ja, Pierce konnte mich manchmal mit ihrem John-ist-so-toll-Gerede nerven, aber gut, ist er ja auch! Gerade weil er ganz weit weg von perfekt ist.


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