Samstag, 9. August 2014

(Vorab-Buchvorstellung) Heir of Fire von Sarah J. Maas

 
Titel: Heir of Fire
Autor: Sarah J. Maas
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 11.09.2014
Verlag: Bloomsbury UK
Originalversion: Ja
Originaltitel: Heir of Fire
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich liebe die Reihe und konnte es einfach nicht abwarten! Umso glücklicher war ich, ein Vorabexemplar für meinen Reader zu bekommen!
Inhalt:
Lost and broken, Celaena Sardothien's only thought is to avenge the savage death of her dearest friend: as the King of Adarlan's Assassin, she is bound to serve this tyrant, but he will pay for what he did. Any hope Celaena has of destroying the king lies in answers to be found in Wendlyn. Sacrificing his future, Chaol, the Captain of the King's Guard, has sent Celaena there to protect her, but her darkest demons lay in that same place. If she can overcome them, she will be Adarlan's biggest threat - and his own toughest enemy. While Celaena learns of her true destiny, and the eyes of Erilea are on Wendlyn, a brutal and beastly force is preparing to take to the skies. Will Celaena find the strength not only to win her own battles, but to fight a war that could pit her loyalties to her own people against those she has grown to love? This third novel in the Throne of Glass sequence, from New York Times bestselling author Sarah J. Maas, is packed with more heart-stopping action, devastating drama and swoonsome romance, and introduces some fierce new heroines to love and hate. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Ich habe ja "nur" das UK Ebook Cover und das gefällt mir sehr gut. Die Farben sind definitiv harmonischer als die Grüntöne auf der US Hardcover-Ausgabe.

Titel:
Zum Titel will ich nicht allzu viel vorwegnehmen, da ich mir nicht mehr ganz so sicher bin, wie viel der zweite Teil verraten hat. Aber er passt zu Story.

Schreibstil:
Ach ja, ich mag Sarah J. Maas' Schreibstil. Er fasziniert mich und schafft es sogar, langatmige Stellen erträglich zu machen. Ich bin absolut kein High-Fantasy-Leser und fand es bis jetzt immer gut, dass die Geschichte recht bodenständig war. Das ändert sich im dritten Teil gewaltig. Es gibt "merkwürdige" Kreaturen und viel Zauberei. Gut, damit komme ich wunderbar klar. Womit ich mich nicht so gut anfreunden kann sind lange Reisen und ewiges Training. Das gibt es hier aber leider zur Genüge und hat meinen Lesefluss dann doch etwas gehemmt und ich überflog das ein oder andere.

Charaktere:
Celaena hat sich nach dem Tod von Nehemia alleine auf den Weg gemacht, um das Versprechen, dass sie ihr gegeben hat zu halten. Allerdings ist sie nach all den Ereignissen nervlich am Ende und langsam bröckelt ihre Fassade. Ihre Schuldgefühle fressen sie auf und je mehr sie über ihre Vergangenheit erfährt, desto unsicherer ist sie, ob sie das alles schafft. Auch muss sie erkennen, dass ihre Talente und sie nicht unbesiegbar sind, als sie Rowan, einen Fae-Prnzen trifft.
Sein Charakter war ein bisschen Katalog-Typ-mäßig. Ruppig, nicht sehr gesprächig aber doch mit einem weichen Kern. Er trainiert Celaena und taut gegen Endes des Buches sogar etwas auf. Ich gestehe, irgendwie finde ich ihn faszinierend.
Das Buch bekommt aber einen ziemlichen Game-of-Throne-Charakter, was die Anzahl der Personen betrifft, es war teilweise anstrengend, da durchzublicken. Chaol fängt an sich mit Aedion, Celaenas Cousin, zu treffen und vernachlässigt Dorian ungemein. Wo man am Anfang der Reihe noch von einer unzerstörbaren Freundschaft ausging, muss man hier sehen, dass die beiden einige Hürden zu meistern haben. Aedion war übrigens sehr interessant und teilweise echt zum Schmunzeln. Ich würde sagen, der hat vor niemandem Respekt und kommt trotzdem irgendwie durch. Erstaunlich ...
Und auch Dorian kämpft im Schloss seinen eigenen Kampf. Er muss lernen seine Magie zu kontrollieren um nicht aufzufallen und bekommt überraschend Hilfe von der jungen Heilerin Sorscha. Die Kleine war echt süß! Und ja, sie ist hin und weg von ihm.
Ihr glaubt, das waren genug Charaktere? Ne, ne, ich bin noch nicht fertig: Wir haben noch Manon. Sie ist eigentlich eine Gegenspielerin und auf der Seite des Königs. Dennoch gab es ab und an Lichtblicke, weshalb ich hier sehr gespannt bin, wie es weitergehen wird!

Erwähnenswert:
Das Buch wird teilweise sehr High-Fantasy-lastig.

Stuck in my Head:
“If they stoppend to consider what it would be like if it would be there family, their village, being enslaved or murdered? How many would stand if they knew what power their prince possessed – if their prince rose up to fight with us?”
Krisenreif:
Ich habe die ewigen Trainingseinheiten gehasst! Teilweise habe ich sie übersprungen, denn sie zogen sich in die Länge.

Fazit:
Eine brillante Reihe! Ganz tolle, ausgefeilte Charaktere aber leider gab es in diesem Band die ein oder andere Länge. Nichts, was extrem gestört hätte, aber die Autorin hat mit den Vorgängern bewiesen, dass sie das nicht nötig hat, weshalb es schade war. Das ist auch der einzige Grund, weshalb ich einen Punkt abziehe und das Buch knapp an den vier Sternen vorbeigerasselt ist. Nichtsdestotrotz könnt ihr euch auf den 3. Band freuen, während ich dem 4. entgegenfiebere!


Kommentare:

  1. o.O Oh mein Gott, die Rezi ist ja schon online. Ich dreh durch... sorry irgendwie ist das völlig an mir vorbei gegangen. :(
    Du kannst doch nicht einfach so Stellen überspringen... das geht doch nicht... also mal ehrlich... :D
    Trotz deiner Kritikpunkt bin ich ganz zuversichtlich, dass mir das Buch sehr gefallen wird. Denn ich freu mich das es mehr Magie und Kreaturen geben wird. :)
    Während du also schon Band 4 entgegen fieberst, werde ich das erstmal für Band 3 machen. :)

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    1. Mich hat es schon gewundert, dass du es noch nicht entdeckt hattest :)
      Das Buch ist auch wirklich gut, nur ich bin einfach nicht dieser durch-die-Gegend-reisen-Typ.
      Ich denke auch, dass du es mögen wirst!

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    2. Hattest du jetzt "Skylark" schon gelesen? So schlimm wie dort kann es nicht sein. Was heißt schlimm... gewöhnungsbedürftig. :D

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    3. Ja, ist auch schon rezensiert. "Skylark" war definitiv schwächer als "HoF". Allerdings fand ich, dass es sehr interessant war.

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