Mittwoch, 3. September 2014

(Buchvorstellung) Die Achse meiner Welt von Dani Altkins

 
Titel: Die Achse meiner Welt
Autor: Dani Altkins
Seiten: 320
Erscheinungstermin: 01.08.2014
Verlag: Knaur Verlag
Originalversion: Nein
Originaltitel: Fractured
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte das Buch auf der Homepage des Verlages entdeckt und mich irgendwie von dem Hype mitreißen lassen.

Inhalt:
Rachel ist jung, beliebt, verliebt und wird in wenigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Perfekt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihr alles nimmt. Sie verliert den besten Freund, ihre Zuversicht und die Balance. Jahre später wird ihre Welt zum zweiten Mal auf den Kopf gestellt. Denn als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich so, wie sie es sich immer erhofft hat. Die damalige Tragödie hat es anscheinend nie gegeben. Ihr bester Freund lebt und ist an ihrer Seite. Wie kann das sein? Und wie fühlt sich Rachel in ihrem neuen Leben – mit dem Wissen über all das, was zuvor geschah? Lassen Sie sich von einer Liebesgeschichte verwirren, die mit nichts vergleichbar ist. "Die Achse meiner Welt", das Romandebüt der britischen Autorin Dani Atkins, wurde in über 13 Länder verkauft und hat in England für Furore gesorgt. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wunderschön und war auch der Grund, weshalb ich auf das Buch aufmerksam wurde.

Titel:
Der Titel hat mir gut gefallen, zumal er wunderbar zum Cover passt. Oder das Cover zum Titel, je nachdem aus welchem Blickwinkel man es betrachtet.

Schreibstil:
Der Stil der Autorin ist sehr angenehm und ich kam direkt in die Geschichte hinein. Es war bildhaft, emotional, aber ab und an etwas klischeehaft mit einem gewissen "Das habe ich doch schon einmal gelesen"-Gefühl. Aber das war zu verschmerzen, denn Dani Altkins hatte mich schon nach ein paar Seiten in ihren Bann gezogen.

Charaktere:
Rachel war eine angenehme Protagonistin und gut beschrieben. Sie wacht ohne Erinnerungen im Krankenhaus auf und muss sich in dieser Situation zurechtfinden. Nach und nach tastet sie sich gemeinsam mit dem Leser vor, um das Mysterium um ihre zweite Chance zu lüften. Und das Ende war wirklich gelungen, auch wenn ich schon eine kleine Vorahnung hatte.

Erwähnenswert:
Es gibt schon ziemlich viele Bücher auf dem Markt, in denen der/die Protagonist/in ihr Gedächtnis verliert und ein Geheimnis etc. lüftet, aber dieses Buch ist so schön geschrieben, dass es einen Blick wert ist.

Stuck in my Head:
“Eigentlich fühlte ich mich schon viel ruhiger, seit mir klar war, dass nichts von alldem wirklich passierte.” (S. 113)
Krisenreif:
Leider gab es für meinen Geschmack etwas zu viele Klischees. Auch gab es einiges schon in anderen Büchern, weshalb es nichts Neues war, dafür aber schön zusammengesetzt.

Fazit:
Ein schöner Roman, der zeigt, dass man eine zweite Chance nutzen sollte. Trotzdem gab es viele Klischees, das hätte man besser lösen und somit mehr daraus machen können, weshalb es von mir nur knappe vier Sterne gibt. Wirklich begeistern konnte das Buch mich aber mit seinem Schreibstil!


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