Mittwoch, 29. Oktober 2014

(Buchvorstellung) Die Liebe der Göttin von Aprilynne Pike

 
Titel: Die Liebe der Göttin
Autor: Aprilynne Pike
Seiten: 416
Erscheinungstermin: 29.09.2014
Verlag: cbj
Originalversion: Nein
Originaltitel: Earthbound 02
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich mochte den ersten Band sehr.

Inhalt:
Endlich weiß Tavia, wer sie wirklich ist: eine Göttin, die immer wiedergeboren wird, solange sie ihren Seelenpartner findet. In diesem Leben ist es Logan, doch er erkennt nicht die Göttin in ihr. Verzweifelt versucht Tavia, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, denn nicht nur ihr Schicksal hängt davon ab, sondern auch das der gesamten Menschheit. Die gefährlichen Reduciata wollen nämlich alle Götter vernichten, um noch mächtiger zu werden – und dafür haben sie ein Virus entwickelt, das bereits Hunderte Menschenleben forderte. Nur Tavia kann die Verbreitung des Virus noch aufhalten. Doch dann taucht auf einmal Benson wieder in ihrem Leben auf – Benson, dem bis vor Kurzem noch ihr Herz gehörte, der aber ein Reduciata ist … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wirklich sehr hübsch und passt super zum ersten Band. Man erkennt sofort, dass es sich um eine Reihe handelt..

Titel:
Der Titel kam bei mir leider nicht so gut an, er wirkt sehr kitschig. Könnte natürlich sein, dass er auf Tavias Männerprobleme anspielt, dann könnte es natürlich passen, auch auch nur indirekt.

Schreibstil:
Der Schreibstil war solide. Tavia erzählt wieder aus ihrer Sicht, aber irgendwie hat die Autorin es nicht geschafft mich emotional irgendwo abzuholen. Ich habe es gerne gelesen, aber ab und an hat es sich gezogen und die Gefühle der Protagonistin kamen leider nicht so bei mir an, wie ich es mir gewünscht habe. Es wirkt einfach nicht echt. Dem Mädchen ist so viel wiederhaben, aber der Schreibstil hält den Leser immer etwas auf Abstand.

Charaktere:
Tavia hat endlich ihren Partner gefunden und muss nun dafür sorgen, dass er sich an seine früheren Leben erinnert, was gar nicht so leicht ist. Hier waren die Szenen teilweise wirklich gut geschrieben, aber Logan wirkte teilweise sehr gefühllos. Da sterben Menschen, die ihm nahe stehen, aber wirklich mitzunehmen scheint es ihm nicht. Womit wir wieder bei dem Schreibstil waren. Hier hätte man wunderbar Emotionen mit einbringen können, was leider nicht getan wurde, dafür wird viel auf das ganze Liebes-Tamm-Tamm gegeben und wir brauchen natürlich auch Benson, denn was wäre ein Buch ohne eine Dreiecksgeschichte. Aber auch diese war dann leider nur eine halbe Sache.

Erwähnenswert:
Wer den ersten Band mochte sollte seine Erwartungen etwas zurückschrauben, denn der Zweite ist schwächer.

Stuck in my Head:
»Was, wenn das Geheimnis böse ist? Was, wenn der Grund, warum ich es Quinn nicht erzählt habe, nicht seine Sicherheit war, sondern weil ich Angst hatte?« (S. 199)
Krisenreif:
Viel zu wenig Emotionen und wenn dann leider sehr unglaubwürdige.

Fazit:
Eine okay-Fortsetzung, die mich leider etwas enttäuscht zurücklässt. Für eingefleischte Fans aber zu empfehlen.


Kommentare:

  1. Heyhey Sonja! =)

    Eine wirklich schöne Rezension - die Reihe interessiert mich ja schon ziemlich, auch wenn der zweite Teil bei dir anscheinend nicht soooo gut angekommen ist. Ich bin ja gespannt, wie mir die Dilogie gefallen wird, wenn es bei mir so weit ist =).

    Ganz liebe Grüße,

    Bianca =)

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    1. Huhu Bianca!

      Klar, das ist immer Geschmackszache. Es ist aber wirklich leider etwas seichter als der Erste. Kannst ja dann mal berichten, wie du es fandest!

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    2. Wenn es soweit ist, gebe ich gerne Bescheid! =D

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