Donnerstag, 27. November 2014

(Buchvorstellung) Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel von Jonathan Stroud

 Titel: Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel
Autor: Jonathan Stroud
Seiten: 512
Erscheinungstermin: 27.10.2014
Verlag: cbj
Originalversion: Ja
Originaltitel: Lockwood & Co 2
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Bei dem Autor kann man eigentlich nicht viel falsch machen, auch wenn der Titel eher auf ein jüngeres Publikum zielt.

Inhalt:
Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover gefällt mir gut, da es dem des ersten Bandes ähnelt und auch das Thema der Geschichte aufgreift.

Titel:
Naja, wispern tut der Schädel nicht. Eher stänkern und fluchen, aber das hätte auch einen komischen Titel ergeben.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr jugendlich und rutsch ab und an in den Kinderbuchbereich, weshalb ich die Zielgruppe eher im unteren YA-Bereich sehe. Dennoch hat es Spaß gemacht, es zu lesen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Lucys Sicht geschrieben. Somit ist die Handlung teilweise etwas eingeschränkt, beziehungsweise weiß der Leser nicht, was die anderen Protagonisten tun. Das hat Vor- und Nachteile, weshalb es wahrscheinlich Geschmacksache ist. Dennoch war es spannend geschrieben, weshalb ich es zügig durchgelesen habe.

Charaktere
Lucy hat sich mittlerweile daran gewöhnt mit den Jungs Lockwood und George zusammenzuarbeiten und auch zusammenzuleben. Sie hat mir als Charakter weiterhin gut gefallen, man merkt halt, dass es einen großen Konflikt gibt in der Tatsache, dass hier Kinder einen Erwachsenenjob übernehmen und alleine leben. Die meisten Streitereien sind Kinderkram, lösen sich aber Gott sei Dank auch schnell wieder. Lockwood ist weiterhin eher verschlossen, kommt aber zum Ende hin aus sich heraus, was sehr auf den dritten Teil hoffen lässt. Nur mit George wurde ich in diesem Teil absolut nicht warm, seine Charakterzüge sind mir dann doch etwas zu ungehobelt. Auch die Streitereien mit der Agentur Fittes waren oft wie im Kindergarten, weshalb ich wieder bei meiner vorherigen Aussage bin: Hier wird einfach ein sehr junges Publikum angesprochen.

Erwähnenswert:
Das Buch hat mich sehr an meine "Die drei Fragezeichen"-Kinderzeit erinnert.

Stuck in my Head:
"Lucy, nimm den Degen. Geh zur Tür. Schau einmal kurz heraus und dann verbarrikadieren wir uns hier drin"
Krisenreif:
Ab und an war der Sprachstil etwas seltsam. Irgendwann hatte ich das Gefühl aus der Haut zu fahren, wenn wieder mal jemand irgendwen mit dem Degen "pikte". Ernsthaft?!

Fazit:
Eine nette Geschichte, die mich sehr an meine Detektiv-Kinderzeit erinnert hat. Es ist weder schlechter noch besser als der Vorgänger und somit eine gute Fortsetzung. Gerade zum Ende hin wurde es sehr spannend, weshalb ich mich wirklich auf den dritten Teil freue.


Kommentare:

  1. Hallo Sonja,

    Teil 1 subt hier herum, ich bin ja schon neugierig. Klingt gut!

    Liebe Grüße,
    Nicole

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