Mittwoch, 19. November 2014

(Buchvorstellung) Red Rising Pierce Brown

Titel: Red Rising
Autor: Pierce Brown
Seiten: 560
Erscheinungstermin: 27.10.2014
Verlag: Heyne
Originalversion: Nein
Originaltitel: Red Rising
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich wollte das Buch schon auf Englisch lesen, da es genial klang. Nun habe ich doch die deutsche Ausgabe hier.

Inhalt:
Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das deutsche Cover ist deutlich schicker als das Englische. Gerade die Farben wirken toll und unterstreichen den Titel.

Titel:
Zu allererst einmal finde ich es schön, dass der englische Titel beibehalten wurde. Vor allem, da er sehr gut zur Story passt. Ich will nicht zu viel verraten, aber die verschiedenen Menschengruppen sind in Farben eingeteilt und Darrow, der Protagonist gehört zu den Roten.

Schreibstil:
Da ich mich sehr auf das Buch gefreut hatte, war dieser Punkt leider eine große Enttäuschung. Der Schreibstil ist sehr trocken. Jeder dritte Satz beginnt mit "Ich", "Er", "Sie". Schöner Stil sieht anders aus, weshalb ich ein paar mal dabei war, das Buch in die Ecke zu werfen. Ich hatte mich auf eine schöne Sci-Fi Dystopie gefreut, bekam auch Sci-Fi, aber die Handlung ist später sehr High-Fantasy-lastig, also in Bezug auf das ganze Herumgereise. Da half mir Darrow als Ich-Erzähler auch nicht wirklich drüber hinweg.

Charaktere:
Darrow ist definitiv kein null-acht-fünfzehn Charakter, denn er schlägt schon im ersten Kapitel eine andere Richtung ein. Der Held ist nicht neben der Hauptstory auf der Suche nach einer Freundin, nein er ist schon verheiratet. Generell hat Darrow mich das ein oder andere Mal überrascht. Die Story weißt ein hohes Grundtempo auf, dem er sich gut anpasst. Nur im letzten Teil hat es sich dann doch gezogen, da konnte er auch nicht viel retten.

Erwähnenswert:
Der Schreibstil ist sehr "männlich und es entwickelt einen gewissen High-Fantasy-Charakter

Stuck in my Head:
"Schon komisch, Götter zu beobachten, denen klar wird, dass sie doch nur sterblich sind." (S. 512)
Krisenreif:
Wie gesagt, der Schreibstil war absolut nicht mein Fall, wodurch sich die fast 600 Seiten trotz spannender Story gezogen haben.

Fazit:
Ein Buch mit einer guten Story, das aber irgendwie nicht so einhundert Prozent ins richtige Genre passen will. Der Schreibstil gemischt mit den teilweise anstrengenden langen Passagen hat meine Lesefreude etwas getrübt. Dennoch will ich nicht ganz von dem Buch abraten, da ich der Überzeugung bin, dass es mit Sicherheit Leser gibt, die genau das toll finden.


Kommentare:

  1. Hi Sonja,

    also da bin ich ja echt mal gespannt wie das Buch am Ende bei mir ankommt. Ich habe gerade erst angefangen es zu lesen, bin aber doch guter Dinge =)

    LG
    Anja

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    1. Die Story war schon gut. Ich fand es nur ultraanstrengend zu lesen. An dem Buch werden sich die Geister scheiden ...

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  2. Ja es gibt Leser, die es toll finden =)
    Ich fand gerade die Komplexität der Story am besten. Und Darrow ist ein Protagonist der einem, trotz seiner Fehler und Fehlentscheidungen, ans Herz wächst.
    Liebe Grüße, Sandra

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    1. Hey Sandra,

      ja, einige fanden es gut. Ist echt schade, dass es nichts für mich war. Ich liebe ja Sci-Fi.

      LG
      Sonja

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