Mittwoch, 19. November 2014

(Buchvorstellung) Zero von Marc Elsberg

Titel: Zero
Autor: Marc Elsberg
Seiten: 480
Erscheinungstermin: 26.05.2014
Verlag: Blanvalet
Originalversion: Ja
Originaltitel: Zero
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich fand "Blackout" schon sehr gut, da konnte mich mir "Zero" nicht entgehen lassen.

Inhalt:
London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist genauso wie das von "Blackout" recht minimaoistisch gehalten. Generell haben die beiden einen ähnlichen Stil, auch wenn es komplett unterschiedliche Themen und Charaktere beinhaltet.

Titel:
Zero ist eine fiktive Organisation, die auf die Risiken der totalen Internetüberwachung aufmerksam machen möchten.

Schreibstil:
Das Buch hat einen ganz anderen anderen Schreibstil, als "Blackout". Zwar ist es auch in der 3. Person geschrieben, aber deutlich lockerer. Während "Blackout" teilweise wie ein Lehrbuch wirkte, sind die Hintergrundinformationen hier spielerischer verpackt. Sie sind besser in die Story hineingewogen worden, weshalb man bei Erklärungen nicht mehr das Gefühl hat aus der Story hinausgeworfen zu werden. Wir haben auch in diesem Thriller wieder alle Sichtweisen. Sowohl die der Protagonisten, als auch die der Antagonisten.

Charaktere:
Die Hauptfigur ist Cynthia, sie ist Journalistin in London und gerät aufgrund verschiedner Handlungsstränge in die Schusslinie, nicht zuletzt wegen ihrem Job. Sie ist technisch absolut nicht auf dem netten Stand, was auch ganz amüsant war. So müssen sich manche Eltern fühlen. Natürlich war es geschickt gewählt, da der Autor so die Gelegenheit hatte, Hintergrundwissen einzuweben.
Alle anderen Charaktere, wie die Firmengründer, die CIA, andere Journalisten und Zero waren in Ordnung. Natürlich nicht so gut ausgearbeitet wie Cynthia oder ihre Tochter Vi, aber die trieben die Story voran.

Erwähnenswert:
Ein sehr aktuelles Thema, sehr spannend verpackt!

Stuck in my Head:
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Datenkraken zerschlagen werden müssen."
Krisenreif:
Nichts!

Fazit:
Ein sehr spannender Thriller, der "Blackout" um Längen schlägt, da er deutlich leichter zu lesen ist. mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen: Lesen!!!


Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    Ich fand Blackout besser. Ich glaub das lag aber auch an der Thematik. Fand beides interessant, aber das ganze Szenario um Blackout fand ich persönlich interessanter.

    Ganz liebe Grüße
    Chrissi

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    1. Hallo liebe Chrissi,
      ja, von der Thematik her war es spannender. Aber bei Zero hatte ich einfach das Gefühl, dass mich der Autor besser abgeholt hat. Ich war einfach mehr mittendrin. Bei "Blackout" war ich eher Zuschauer.

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