Sonntag, 28. Dezember 2014

(Buchvorstellung) Dark Wonderland - Herzkönigin von Anita Howard

 Titel: Dark Wonderland - Herzkönigin
Autor: Anita Howard
Seiten: 464
Erscheinungstermin: 24.11.2014
Verlag: cbt
Originalversion: Nein
Originaltitel: Splintered
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte viel Gutes von der Originalversion gelesen, weshalb ich es unbedingt haben wollte!

Inhalt:
Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen? (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wunderschön! Es hat schon etwas von Alice im Wunderland, zusammen mit dem Titel war das mein erster Gedanke.

Titel:
Der Titel passt sehr gut, denn Alyssa landet definitiv nicht in einem netten Wunderland.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Gerade am Anfang konnte ich kaum mit dem Lesen aufhören. Alyssa erzählt in der Ich Perspektive, wodurch man sehr nah am Geschehen ist. Die Atmosphäre ist düster, sowohl um die Protagonistin herum, als auch später im Wunderland, was diesem Buch einen ganz besonderen Reiz verleiht.
Allerdings kam bei mir zwischendrin einmal kurz Langeweile auf, als Al ihre "Prüfungen" abgelegt hat.

Charaktere:
Bei Alyssa merkt man direkt, dass sie anders ist, als andere Protagonistinnen. Normalerweise sind wir die netten, kleinen, lieben Mädchen gewöhnt. Aber das erste, was wir von Al erfahren ist, dass sie Insekten sprechen hört. Um sie zum Schweigen zu bringen tötet sie sie und benutzt sie zum Basteln.
Nach und nach stellt sie fest, dass weder sie, noch ihre Mutter, die die gleiche Gabe hat, verrückt sind. Es gibt eine Art Fluch, der auf ihrer Familie lastet. Um diesen zu brechen reist sie ins Wunderland. Dort trifft sie auf Morpheus einem Freund aus Kindertagen, der allerdings alles andere als offen zu ihr ist. Ganz ehrlich: Ich kam mit beiden im Buch vorkommenden Kerlen nicht klar. Morpheus ging mir mit seiner Durchtriebenheit auf den Keks, Jeb, der Typ in den sie verliebt ist mit seiner arroganten Art und Weise. Sie lässt sich von beiden total beeinflussen und teilweise auf extrem subtile Art herumschubsen. Daumen runter für die Jungs in dieser Geschichte.

Erwähnenswert:
Es ist eine Neuerzählung von "Alice im Wunderland".

Stuck in my Head:
“Die Treue eines Kinds gegenüber einem anderen ist unermesslich. Du hast an mich geglaubt, hast deine neuen Erfahrungen mit mir geteilt, bist mit mir groß geworden. Damit hast du dir meine aufrichtige Zuneigung verdient.” (S. 205)
Krisenreif:
Ich mochte die beiden männlichen Protagonisten nicht, so etwas ist mir noch nie passiert.

Fazit:
Eine gute Geschichte, mit sehr düsterer Stimmung. Etwas, das ich sehr mochte. Auch die Protagonistin war mal etwas anderes. Ich kam gut mit ihr klar, aber für fünf Sterne war es mir nicht rund genug.


Kommentare:

  1. Düstere Stimmung - da sagst du was... ich grusel mich gerade schon ein wenig - bin noch nicht ganz fertig! LG

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    1. Echt? Ich hatte irgendwie ein Problem mit den Kerlen. Aber etwas gruselig war es wirklich :)

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