Freitag, 20. Februar 2015

(Buchvorstellung) Sternschnuppenstunden von Rachel McIntyre

 
Titel: Sternschnuppenstunden
Autor: Rachel McIntyre
Seiten: 304
Erscheinungstermin: 20.02.2015
Verlag: Magellan Verlag
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte das Buch als Vorabexemplar vom Verlag erhalten.

Inhalt:
Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie versucht hat, hat ihre Lage nur noch schlimmer gemacht. Deswegen hält sie still, zieht den Kopf ein und fragt sich, ob sie nicht doch schuld ist an der ganzen Misere. Das ändert sich, als sie Ben trifft. Die Stunden mit ihm sind bald die einzigen Lichtblicke in Laras Leben. Durch seine Augen sieht sie sich in einem neuen Licht: Sie ist klug, witzig und hübsch, und was ihr passiert, ist Mobbing der übelsten Sorte. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus Laras Situation. Und es könnte ihnen gelingen, wäre da nicht ein Problem: Ben ist Laras Lehrer.  (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist ganz süß gestaltet, da es mich an ein abgenutztes Notitzbuch erinnert. Es wirkt wie ein Tagebuch und passt dadurch zum Schreibstil.

Titel:
Der Titel ist nett, wobei ich ehrlich gesagt im ersten Moment wenig damit anfangen konnte.

Schreibstil:
Ich glaube, der Schreibstil, beziehungsweise die Gestaltung ist ein großer Plusbunkt in diesem Buch. Es ist wie ein typisches Tagebuch aufgebaut und auch die Einträge sind so verfasst. Oft sind diese sehr kurz, was mich dazu verleitet hat, viel mehr am Stück zu lesen, als geplant. Denn man denkt permanent: Der kleine Absatz geht noch.
Das Buch ist sehr jugendlich geschrieben, weshalb ich zuerst dachte, die Protagonistin sei jünger.

Charaktere:
Lara ist wie so oft in Jugendbüchern eine Außenseiterin. Sie wird gemobbt (und zwar aufs Übelste) und geht deshalb ungern zur Schule. Dies ändert sich allerdings in dem Moment, in dem sie einen neuen Lehrer bekommt. Ben sieht nihct nur gut aus, er ist auch gar nicht so viel älter als sie. Die beiden verstehen sich blendend, was dazu führt, dass sie sich näher kommen.
Der Konflikt, der dadurch entsteht ist sehr schön beschrieben und man kann sich gerade gegen Ende sehr gut in Lara hineinversetzten, da diese sich von der ganzen Welt verlassen fühlt. Niemand versteht so wirklich, warum sie etwas mit ihrem Lehrer angefangen hat. Ich muss gestehen, dass ich mir auch gegen Ende dachte, dass das kein allzu großes Problem in meinen Augen ist.

Erwähnenswert:
Das Buch schwankt immer wieder zwischen harten Mobbing-Szenen und kitschigen Gedanken einer Jugendlichen.

Stuck in my Head:
»Mein Herz fängt immer schneller an zu hämmern und meine Kehle schürt sich zu. Nein, du weinst jetzt nicht. Du weinst jetzt nicht, weil er so unerträglich freundlich zu dir ist. «
Krisenreif:
Das Ende wird nicht jedem gefallen.

Fazit:
Definitiv ein Buch, das man lesen kann. Mir hat es gut gefallen, gerade um abends abzuschalten ist es perfekt!



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