Mittwoch, 4. Februar 2015

(DVD-Kritik) Another Me - Mein Zweites Ich

Titel: Another Me - Mein Zweites Ich
Regie: Isabel Coixet
Anzahl Discs: 1
Medium: DVD
Studio: Twentieth Century Fox
Spielzeit: 83 Min.
Erscheinungstermin: 22.01.2014

Warum wollte ich den Film sehen?
Die Geschichte klang sehr gut, zumal der Film im Vorfeld sehr gelobt wurde.

Inhalt:
Fay, eine junge Frau mit einem komplizierten Leben, fühlt sich zunehmend verfolgt – auch wenn sie nicht sicher ist, ob wirklich jemand hinter ihr her ist oder ob sie sich alles nur einbildet: Menschen in ihrer Umgebung erwähnen Gespräche mit Fay, die sie nie hatte, und behaupten, Fay irgendwo gesehen zu haben, obwohl sie nie an diesen Orten war. Nach einigen übernatürlichen Erlebnissen befürchtet Fay schließlich, dass sie eine Doppelgängerin hat, die nicht nur auf ihre Identität aus ist, sondern auch auf ihr Leben...

Covergestaltung:
Das Cover ist ganz schön, man merkt dass es in den Bereich Horror/Thriller geht. Allerdings fehlte mir in der Beschreibung, dass die Geschichte auf übersinnlichen Ereignissen aufbaut.

Story:
Die Story ist nicht Neues. Unsere Protagonistin wird von jemandem oder etwas verfolgt. Dennoch war es gut insziniert und gespielt. Was mir allerdings negativ aufgefallen ist, ist die schwache Charaktergestaltung. Die Konstellation Protagonistin, ihr Freund, Vater, Mutter und natürlich eine Schulfeindin war sehr einfach gehalten. Die Charaktere entwickeln sich leider auch nur ganz schwach weiter, was natürlich an der kurzen Dauer dieses Films liegen kann.
Zudem muss ich anmerken, dass ich das dazugehörige Buch nicht gelesen habe. Vielleicht gab es da mehr Infos. Der Film beschränkt sich auf ein kleines Horrorsetting mit einem Thema, das schon öfters verwendet wurde und versucht in der kurzen Spielzeit sämtliche Infos reinzupacken.

Bild&Ton:
Sowohl die Stimmen der Charaktere, als auch das Schauspiel haben wir gut gefallen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten brachten sie die Story sehr gut rüber.
Womit der Film punkten konnte, war die Kameraführung. Diese und der Filmschnitt sind richtig gut gelungen, wobei man sagen muss, dass ich auch leicht zu verängstigen bin, wenn es um Horrorfilme geht. Einzig und alleine, die ständig zerspringenden Fenster waren etwas eintönig, da wäre mehr drin gewesen.

Fazit:
Ein Film, den man sich anschauen kann, allerdings muss ich ehrlicherweise anmerken , dass man nicht viel verpasst, wenn man es nicht tut. Mich konnte er aufgrund der einfachen Story nicht komplett überzeugen. Zumal das Ende extrem offen war und auf eine Fortsetzung hoffen lässt von der ich nicht weiß, ob es sie gibt.
Ein großer Pluspunkt ist definitiv die Kameraführung. Der Film hat einen starken japanischen Horror Movie Flair, den er auch jede Sekunde auskostet.



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