Mittwoch, 4. März 2015

(Buchvorstellung) All the Bright Places / All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven

 Titel: All the Bright Places
Autor: Jennifer Niven
Seiten: 400
Erscheinungstermin: 08.01.2014
Verlag: Penguin
Originalversion: Ja
Originaltitel: All the Bright Places
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte das Buch vom Verlag empfohlen bekommen.

Inhalt:
All the Bright Places is a compelling and beautiful story about a girl who learns to live from a boy who intends to die.Theodore Finch is fascinated by death, and he constantly thinks of ways he might kill himself. But each time, something good, no matter how small, stops him. Violet Markey lives for the future, counting the days until graduation, when she can escape her Indiana town and her aching grief in the wake of her sister's recent death.When Finch and Violet meet on the ledge of the bell tower at school, it's unclear who saves whom. And when they pair up on a project to discover the 'natural wonders' of their state, both Finch and Violet make more important discoveries: It's only with Violet that Finch can be himself - a weird, funny, live-out-loud guy who's not such a freak after all. And it's only with Finch that Violet can forget to count away the days and start living them. But as Violet's world grows, Finch's begins to shrink. How far will Violet go to save the boy she has come to love? (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wirklich hübsch mit den Notizen, die an schöne Dinge erinnern sollen.

Titel:
Der Titel ist gut gewählt, wobei er mich jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe auch etwas nachdenklich stimmt.

Schreibstil:
Ehrlich gesagt hatte ich ein paar Probleme, in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil ist gut und wirklich schön zu lesen, aber er hat mich irgendwie nicht ab der ersten Seite mitgerissen. Es hat Zeit gebraucht, bis ich in der Story drin war, aber das Buch entwickelt sich auch und wird von Kapitel zu Kapitel besser. Violet und Finch erzählen abwechselnd in der Ich-Perspekive.
Die Kapitel werden teilweise mit Listen aufgelockert, was immer häufiger als Stilmittel verwendet wird. Ich persönlich mag das sehr. Gut gefallen hat mir vor allem auch, dass die Charaktere sich oft ganz anders selbst wahrnehmen, als sie dann nach außen hin wirken.

Charaktere:
Violet und Finch treffen sich im Glockenturm der Schule, beide mit dem gleichen Gedanken: Zu springen. Wenn sie nicht zeitgleich diesen Gedanken gehabt hätten, hätte es diese Story wahrscheinlich nicht gegeben. Aber sie haben sich getroffen und obwohl sie sehr verschieden sind, geben sie sich einen Grund weiterzumachen.
Violet war meiner Ansicht nach ein wenig blasser gestaltet als Finch, der mit seiner Depression und den psychischen Problemen den interessanteren Charakter dargestellt hat.
Beide haben ihre Probleme, die sie nach und nach runterziehen. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Kraft es sie kostet füreinander und auch für sich selbst da zu sein. Generell hat mir die Charakterisierung der Protagonisten sehr gut gefallen.

Erwähnenswert:
Momentan scheinen Bücher dieser Art sehr in Mode zu sein. Ich selbst gehe beim Lesen ungern dem Trend hinterher, aber dieses war wirklich schön.

Stuck in my Head:
“You know what I like about you, Finch? You’re interesting. You’re different. And I can talk to you. Don’t let that go to your head.” 
Krisenreif:
Bisschen schwerer Einstieg.

Fazit:
Eine schöne Geschichte, die sich sehr gut entwickelt und zum Nachdenken anregt. Dennoch ziehe ich einen Punkt ab, da ich jetzt nicht das Gefühl hatte, es an einem Rutsch durchlesen zu müssen. Eine Empfehlung von mir gibt es aber trotzdem!

Auf Deutsch:

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