Mittwoch, 4. März 2015

(DVD-Kritik) Doktorspiele

Titel: Doktorspiele
Regie: Marco Petry
Anzahl Discs: 1
Medium: DVD
Studio: Twentieth Century Fox
Spielzeit: 92 Min.
Erscheinungstermin: 05.02.2014

Warum wollte ich den Film sehen?
Der Trailer sah ganz lustig aus.

Inhalt:
Der schüchterne Andi ist in Katja verliebt, doch die macht Bobby schöne Augen. Und nachdem Andi den gut bestückten Bobby unter der Dusche gesehen hat, sieht er seine Chancen bei Katja rasant schwinden. Denn aus den Pornos seines Kumpels Harry weiß er, dass nur die Größe zählt. Andi aber schleppt seit einem "Doktorspiel" in seiner Kindheit ein "Sooo klein!"-Schniepeltrauma mit sich herum. Dann taucht ausgerechnet die Verursacherin seiner Selbstzweifel, seine süße Sandkastenfreundin Lilli (Lisa Vicari), nach zehn Jahren auf und bringt alles durcheinander. Als Katja plötzlich auch noch Interesse an Andi zeigt, ist das Gefühlschaos aus Sex und Liebe perfekt…

Covergestaltung:
Das Cover ist okay, leider hat es diesen typischen "Ich bin ein deutscher Film"-Einschlag. Aber ansonsten: Die Teenie-Zielgruppe wird es auf jeden Fall ansprechen.

Story:
Vorab: Ich habe das Buch nicht gelesen, aber das ist hier glaube ich gar nicht schlimm. Generell sollte jeder Film auch ohne Buchvorlage verständlich sein und das ist hier gegeben. Hauptsächlich behandelt "Doktorspiele" die typischen Probleme und Themen des Erwachsenenwerdens. Die erste Freundin, Sex, das Selbstbild, das man von sich hat und die Probleme mit den Eltern. Das alles wird sehr überspitzt dargestellt, manchmal ein bisschen zu sehr, aber unterm Strich ist die Story lustig, wenn auch sehr vorhersehbar.

Bild&Ton:
Die Kameraführung und der Schnitt waren harmonisch, allerdings auch sehr einfach gehalten. Wirkliche Besonderheiten sind mr hier nicht aufgefallen. Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht, wobei ich denke, hier wäre im Gesamtzusammenspiel mehr drin gewesen. Der Film ist auf einem recht kindlichen Niveau, was allerdings nicht so ganz mit dem Hauptthema Sex zusammenpassen will. Da hätte man die Gradwanderung etwas harmonischer gestalten können.

Fazit:
Netter Film, der sicherlich für den ein oder anderen Fernsehabend herhalten kann. Ob man etwas verpasst, wenn man ihn nicht sieht? Das kommt wohl auf den persönlichen Geschmack an. Es ist ein sehr typischer deutscher Film, hangelt sich an altbewährten Mustern entlang und der Humor ist teilweise sehr kalkuliert und vorhersehbar. Dennoch, einen zweiten Blick ist der Streifen wert.





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