Donnerstag, 26. März 2015

Who I Am not von Ted Staunton

 
Titel: Who I am not
Autor: Ted Staunton
Seiten: 232
Erscheinungstermin: 5.01.2015
Verlag: Arena
Originalversion: Nein
Originaltitel: Who am I not
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der Klappentext klingt klasse.
Inhalt:
Er weiß nicht, wie er wirklich heißt. Seit Neustem nennt er sich Danny Dellomondo. Er ist 15 und von Geburt an auf der Suche nach sich selbst. Doch er hat ein Talent: von der Mutter verstoßen, aufgewachsen ohne Identität, kann er in jede Rolle schlüpfen. Als es mal wieder brenzlig wird, gibt er sich für den seit drei Jahren vermissten Danny aus. Sie sind im gleichen Alter, sonst ähneln sich die Jungen kaum. Dennoch glaubt die Familie Dellomondo sofort, in ihm ihren Sohn wiedergefunden zu haben. Ist seine Täuschung wirklich so echt oder hat auch die Familie etwas zu verbergen? Als er begreift, was hier gespielt wird, ist es fast schon zu spät. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist richtig cool gestaltet. Zum Einen mag ich die minimalistische Farbwahl, zum Anderen die kleinen Details, wie die Baseball-Kappe. Diese lässt sich dann sogar in der Story wiederfinden.

Titel:
Auch der Titel ist gut gewählt, denn unser Protagonist ist kein Kind von Traurigkeit. Im Lügen ist er definitiv begabt.

Schreibstil:
Das Buch ist sehr locker geschrieben. Es erweckt den Eindruck, als säße man Danny gegenüber, der einem aus seiner Vergangenheit erzählt. "Who I Am Not" ist durchgehend in der Ich-Perspektive aus der Sicht des Protagonisten geschrieben. Da der Erzählstil locker ist und das Buch nur 200 Seiten hat, ist man damit auch locker an einem Nachmittag durch. Ich kann somit guten Gewissens sagen, dass es eher leichte Lektüre ist, auch wenn das Buch ernste Themen anspricht. Es unterhält gut, aber wirklich bewegt hat es mich nicht. Es ist eine rasante Abenteuergeschichte, ich denke, das beschreibt es am besten.

Charaktere:
Im Grunde dreht sich das Buch komplett um den Protagonisten, der mit einem Trickbetrüger zusammen durch die USA reist, Diebstähle und Ähnliches begeht, um sich durchzuschlagen. Als es zu einem Zwischenfall kommt, kommt er schnell in die Situation, sich mit dem Jugendamt auseinanderzusetzten. Intuitiv schlüpft er in die Rolle eines vermissten Kindes, das daraufhin umgehend zu den vermeintlichen Eltern zurückgebracht wird. Doch schnell wird klar, dass die Familie sich viel zu schnell mit den doch auffälligen Unstimmigkeiten zufriedengibt. Was haben sie zu verbergen und befindet sich Danny, der eigentlich gar nicht Danny ist dadurch in großer Gefahr?

Erwähnenswert:
Ein gutes Buch für Zwischendurch, das zu unterhalten weiß.

Stuck in my Head:
»Ich erzählte Lügen, um die Wahrheit zu sagen. Ziemlich schräg, ich weiß, aber ich kann es nicht anders sagen. Es fühlte sich richtig an. Mehr kann ich dazu nicht sagen.« (S. 104/105)
Kriesenreif:
Die wirklichen Probleme mit dem Jugendamt-System in den Staaten kam nicht wirklich zur Geltung, beziehungsweise wirkte etwas verwaschen. Es hat mich nicht so berührt, wie es bei anderen Büchern der Fall war.

Fazit:
Ein nettes Buch, mit einem sympathischen Protagonisten, der mit allen Wassern gewaschen ist. Es ist nicht das dickste Buch, dafür ist Danny aber sehr gut ausgearbeitet und man wünscht ihm von Anfang an, dass es gut für ihn ausgeht.


Kommentare:

  1. Hallöchen Sonja,
    ich habe das Buch auf der Buchmesse schon einmal in den Händen gehalten. Konnte mich aber nicht so richtig entscheiden, ob das was für mich wäre. Mittlerweile bin ich eigentlich schon davon abgekommen, aber irgendwie klingt deine Rezension ziemlich positiv. Nun ja.. vielleicht behalte ich es einmal im Hinterkopf. :)

    Liebst, Lotta

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    1. Willst du es haben? Gegen ein anderes Buch, oder Porto schicke ich es dir!

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