Samstag, 11. April 2015

(Buchvorstellung) Darkmouth - Der Legendenjäger von Shane Hegarty

 
Titel: Darkmouth - Der Legendenjäger
Autor: Shane Hegarty
Seiten: 368
Erscheinungstermin: 20.02.2015
Verlag: Oetinger
Originalversion: Nein
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
War Überraschungspost vom Verlag.
Inhalt:
Minotauren, Monster, Höllenhunde: Willkommen in Darkmouth! Es gibt 1000 Gründe, nach Darkmouth zu kommen. Und eine Million, es lieber zu lassen. Das Leben des zwölfjährigen Finn ist alles andere als langweilig. Denn er ist der Sohn des letzten amtierenden Legendenjäger von Darkmouth. Dabei will er mit den Monstern eigentlich gar nichts zu tun haben! Doch als der finstere Riese Gantrua plant, geheime Portale zur Verseuchten Seite zu öffnen und die gruseligsten und gefährlichsten Legenden auf Darkmouth loszulassen, hat Finn keine Wahl. Gemeinsam mit seinem Vater und der vorwitzigen Emmie stellt er sich dem großen Kampf. Der erste Band der "Darkmouth"-Serie: ein großes Abenteuer voller Tempo, Spannung und mit viel Witz. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Auffällig ist es definitiv, signalisiert aber auch deutlich, dass es sich um ein Kinderbuch handelt.

Titel:
Der Titel bezieht sich auf den Ort, in dem es im Buch geht. Es gefällt mir gut, dass das Coverbild damit harmoniert.

Schreibstil:
Ja, es ist für jüngere Leser. Aber dennoch gut geschrieben und gerade die kurzen Kapitel sind mit Sicherheit eine gute Sache, um die Zielgruppe zu motivieren.
Das Buch ist hauptsächlich in der Ich-Perspektive geschrieben, wechselt aber ab und an zu  den Legenden, was eine schöne Abwechslung war.
Alles in allem ist der Schreibstil einfach gehalten und mit viel Witz geschmückt, was bei Kindern bestimmt gut ankommen wird.

Charaktere:
Finn ist ein recht sympathischer Charakter, hätte jedoch einen Ticken besser ausgearbeitet sein können. Auch wenn er erst 12 Jahre alt ist, hätte er manchmal etwas aktiver sein können. Oft kamen mir seine Handlungen recht passiv vor. Jetzt muss man natürlich auch dazusagen, dass ich definitiv nicht die Zielgruppe für dieses Buch bin, da ich fast 15 Jahre älter als der Protagonist bin.
Was mir jedoch aufgefallen ist, ist, dass die Nebencharaktere genauso gut dargestellt waren, wie Finn. Das könnte man jetzt negativ auslegen, da bei Finn noch Platz nach oben gewesen wäre, ist aber alles in allem okay.

Erwähnenswert:
Es ist ein Kinderbuch und wahrscheinlich für den typischen Young Adult-Leser eher ungeeignet.

Stuck in my Head:
»In diesem Augenblick war ihm aufgefallen, dass Finn nicht mehr hinter ihm war. Nachdem er den Basilisken dann selbst im Handumdrehen eingefangen hatte, fand er seinen Sohn zwei Gassen weiter. Er lag auf dem Rücken und strampelte wie eine gestrandete Schildkröte mit den Beinen. Sein Vater hatte befürchtet, eine Legende wäre über Finn hergefallen; stattdessen waren seinem Sohn sein eigener Kampfanzug, und der Bürgersteig zum Verhängnis geworden. Und der war nicht gerade für seine Kampfkünste bekannt.« (S. 34)
Krisenreif:
Ich war einfach zu alt, aber dafür kann das Buch ja nichts ...

Fazit:
Ein schönes Kinderbuch, bei mir nur leider in der falschen Zielgruppe gelandet.



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